Brian (Sagengestalt)
Brian ist eine Figur aus der frühmittelalterlichen irischen Sage, von der manchmal angenommen wird, sie könne auf eine altkeltische Gottheit zurückgehen.Brian wird im Lebor Gabala Eirenn als einer der drei Söhne des Tuirenn und der Danu bezeichnet. In der Vorgeschichte ztur Zweiten Schlacht von Moytura ermorden er und seine beiden Brüder Iuachar und Iucharba während eines Jagdausfluges den Druiden Cian, einen Angehörigen einer verfehdeten Familie, die Erde jedoch weigert sich den Leichnam aufzunehmen und nennt Cians Sohn Lugh die Namen seiner Mörder, als er seinen Vater sucht.
Lugh fordert durch einen Trick ein Wergeld ein, das sich aus einigen der mächtigsten magischen Artefakten der Welt zusammensetzt. Die drei Brüder schaffen das Unmögliche und bringen das geforderte Wergeld ein, sterben jedoch an den schweren Verletzungen, die sie sich bei ihrem Abenteuer zugefügt haben. Vor Trauer stirbt ihr Vater kurz darauf ebenfalls, doch trotz ihres Todes schaffen die Tuatha de Danaan es mit den von ihnen erlangten magischen Gegenständen endlich die Fomori zu besiegen und so werden Brian und seine Brüder durch die Dichtung berühmt und somit unsterblich.
Bereits im Mittelalter wurde Brian mit den historischen Gestalten Brennus und Brennius ín Verbindung gebracht, zwei keltischer Häuptlinge, die die Plünderung Roms um 387 v. Chr. bzw. die Plünderung des Orakels_von_Delphi um 279 v. Chr. anführten.
Die Vermutung, daß es sich nicht um zwei historische Gestalten sondern in Wahrheit um eine Keltische Gottheit "Brennus" gehandelt hat, von der sich Reste in der Gestalt des Brian erhalten haben ist wahrscheinlich jedoch falsch.
Siehe auch
Liste keltischer Götter und Sagengestalten

