Kurt Bretterbauer
Kurt Bretterbauer (31. Januar 1929 in Wien) ist ein österreichischer Geodät.Kurt Bretterbauer studierte von 1947 bis 1953 Vermessungswesen, Astronomie und Mathematik an der TH_Wien und der Universität Wien.
Danach war er jahrelang als wissenschaftlicher Assistent im Bundesamt_für_Eich-_und_Vermessungswesen beschäftigt. In den Jahren 1967 bis 1969 folgte ein Forschungsaufenthalt an der Ohio State University.
1969 promovierte er zum Dr._techn. an der TH_Wien (Dissertationsthema: "Beiträge zum Refraktionsproblem in der Höheren Geodäsie"). Daraufhin erhielt er eine Anstellung als Universitätsassistent an der TH_Wien.
Nach dem Unfalltod von Karl Ledersteger wurde Bretterbauer 1973 zu seinem Nachfolger als Universitätsprofessor für Theoretische_Geodäsie an der TU Wien berufen. Er hielt diesen Lehrstuhl bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1997 inne. Sein Nachfolger wurde Harald Schuh.
Neben seinen wissenschaftlichen Leistungen - zu seinen Spezialgebieten zählten und zählen u.a. die mathematische Kartenentwurfslehre, Astrometrie, Refraktionsforschung und die Untersuchung des Anstiegs des Meeresspiegels - zeichnete sich Kurt Bretterbauer als herausragender akademischer Lehrer aus. Daneben wurde er durch die Formulierung einiger prägnanter Grundgedanken zur Charakterisierung der Geodäsie bekannt, wie etwa: "A signal for geodesy, is noise for surveying (Ein Signal für die Geodäsie ist Rauschen für die Vermessung)."

