Vegesack (Bremen)
Vegesack (gesprochen: Fegesack, nicht Wegesack) ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Stadtbezirk Nord.
Geografie
über die Mündung der Lesum in die Weser bei Bremen-Vegesack mit der Lürssenwerft im Hintergrund und dem Beiboot des Schulschiffes im Vordergrund]]
Vegesack liegt an der Mündung der Lesum in die Weser im Norden der Stadt Bremen. An den Stadtteil Vegesack grenzen im Nordwesten der Stadtteil Blumenthal, im Südosten der Stadtteil Burglesum und im Norden die niedersächsische Gemeinde Schwanewede. Am gegenüberliegenden Weserufer liegt die Gemeinde Lemwerder.
Geschichte
Vegesacks fast 400-jährige Geschichte ist von Schifffahrt und Schiffbau geprägt:
Walfänger stachen von hier Richtung Grönland in See,
* der Vorläufer der Deutschen_Gesellschaft_zur_Rettung_Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde hier gegründet,
* Anfang des 20. Jahrhunderts war Vegesack der Heimathafen der größten Heringsflotte in Europa,
* bis 1997 war der Bremer Vulkan als Großwerft Hauptarbeitgeber,
* heute erinnern Traditionsschiffe und historische Kapitänshäuser an die lange Geschichte.
:14. Jahrhundert: Erste Erwähnung einer Weserfähre (Fähr).
:1453: Erste Erwähnung des Ortsnamens "Vegesack" (ausgehend vom Gasthaus "Thom Fegesacke").
:1618-1623 Der Vegesacker Hafen wird, nach einer Entscheidung des Bremer Senats, als erster künstlicher Flusshafen Deutschlands gebaut, da die Weser flussaufwärts immer mehr versandete und die großen Handelssegelschiffe aufgrund ihres Tiefganges die stadtbremischen Häfen nicht mehr anlaufen konnten.
:1817 in Vegesack-Grohn wird auf der Werft von Johann_Lange das Schiff "Die Weser", das erste in Deutschland gebaute Dampfschiff, vom Stapel gelassen.
:1852 Vegesack wird zur Stadt erhoben.
:1875 Zollanschluss der bremischen Exklave Vegesack an Preußen.
:1939 Große Gebietsreform: Die umliegenden preußischen Gemeinden Grohn, Schönebeck, Aumund-Hammersbeck und Fähr-Lobbendorf werden zum Stadtteil Vegesack zusammengefasst und gemeinsam mit den neu gebildeten Stadtteilen Blumenthal und Burglesum an Bremen angegliedert.
Einwohnerentwicklung
:1812: 1.379 Einwohner
:1883: 3.811 Einwohner (Quelle: Meyers Konversationslexikon)
:1905: 4.133 Einwohner
:1960: 35.193 Einwohner
:2003: 34.505 Einwohner im Stadtteil Vegesack (31. Dezember 2003; Quelle: Statistisches Landesamt Bremen)
:2004: 34.626 Einwohner im Stadtteil Vegesack (31. Dezember 2004; Quelle: Statistisches Landesamt Bremen)
Der große Sprung in der Einwohnerentwicklung von 1905 bis 1960 erklärt sich in erster Linie durch die Gebietsreform.
Politik
Wappen
Das bremische Amt Vegesack führte bis 1850 nur den Bremer Schlüssel im Siegel. Das Vegesacker Wappen wurde, nachdem Vegesack 1851 zur Stadt erhoben wurde und 1879 eine Kommunalverfassung erhalten hatte, im Jahr 1880 von der Stadt Vegesack angenommen und 1882 vom Bremer Senat als Aufsichtsinstanz genehmigt. Vegesack hat das Wappen bis zu seiner Eingemeindung nach Bremen, die 1939 mit dem Verlust der Wappenfähigkeit verbunden war, geführt.
Das Wappen ist schrägrechts geteilt von Silber und Rot und zeigt oben ein rotes Tatzenkreuz und unten den silbernen Bremer Schlüssel. Das rote Tatzenkreuz ist das sogenannte Hanseatenkreuz, eine ursprünglich für die hanseatischen Teilnehmer der Befreiungskriege gestiftete Auszeichnung, die in Bremen noch im Ersten Weltkrieg verliehen wurde. Der Bremer Schlüssel leitet sich aus dem Symbol des heiligen Petrus, dem Patron des Bistums und der Stadt Bremen her.
(Quelle: [http://www2.bremen.de/info/staatsarchiv/ Staatsarchiv Bremen])
Persönlichkeiten
* Der Afrikaforscher Gerhard_Rohlfs wurde 1831 in Vegesack geboren. Nach ihm ist die Haupteinkaufsstraße und ein Schulzentrum (ehem. Gerhard Rohlfs Gymnasium) in Vegesack benannt. An ihn erinnert ein Denkmal in einer Grünanlage an der Kreuzung Gerhard-Rohlfs-Straße/Schulkenstraße.
Adolph Bermpohl war Navigationslehrer in Vegesack und gründete den Vorläufer der DGzRS. Nach ihm ist ein Seenotrettungskreuzer der DGzRS sowie eine Straße in Vegesack benannt.
• Trittin], geb. 1954 in Bremen-Vegesack, Bundesminister für Umweltschutz & Reaktorsicherheit a.D. (1998-2005).
• Schoppe], geb. 1942 in Bremen-Aumund, 1990 bis 1994 Frauenministerin des Landes Niedersachsen und Gründungsmitglied der Partei Die_Grünen.
Diedrich Steilen (geb. 1880 in Driftsethe, gest. 1961 in Bremen) machte sich als Heimatforscher verdient und war 1911 Mitbegründer des Heimatvereins Vegesack und Umgebung e.V. Nach ihm ist eine Straße in Vegesack benannt.
Albrecht Wilhelm Roth (* 1757 in Dötlingen; ? 1834 in Vegesack) war ein deutscher Arzt und Botaniker. Nach ihm ist die Pflanzengattung Rothia benannt. Ein Denkmal bei der Vegesacker Kirche sowie eine Straße tragen seinen Namen.
* Auf der Werft von Schiffbauer Johann_Lange (* 1775 in Vegesack; ? 1844 ebenda) lief das erste von einem deutschen Schiffbauingenieur erbaute Dampfschiff "Die Weser" vom Stapel. Nach ihm ist eine Straße in der Nähe der Aumunder Kirche benannt.
Friedrich Lürssen (* 1851 in Lemwerder; ? 1916 in Bremen) war Gründer und Namensgeber der Lürssen-Werft sowie Förderer des Wassersports und von Schiffsrennen. Nahe der Aumunder Kirche ist eine Straße nach ihm benannt.
Victor Stanislaus Nawatzki (* 1855 in Oppeln/Oberschlesien, ? 1940 in Eisenach) übernahm 1887 die Werft von Johann Lange und fusionierte sie 1893 zusammen mit dem Bremer Kaufmann Franz Ernst Schütte zur Bremer Vulkan Aktiengesellschaft und Maschinenfabrik. Die Nawatzkistraße verläuft nahe dem Vegesacker Schwimmbad.
Andreas Friedrich Uhthoff (* 1780 in Bremen, ? 1860) war Eisengießer. Er gründete 1822 mit großem Erfolg eine Eisen-Kunstgießerei in Vegesack, weshalb eine Straße nahe dem Vegesacker Bahnhof seinen Namen trägt.
Addig Jaburg (* 1819 in Vegesack, ? 1875 ebenda) war Porträt- und Stubenmaler. Die Jaburgstraße führt zum Vegesacker Hafen.
* Dem Schiffbaumeister Cord Coeper, der als ältester nachweisbarer Schiffbauer ab 1632 am ?Alten Tief?, der Auemuendung, Schmackschiffe und Kähne baute, ist ebenfalls eine Straße in Aumund gewidmet.
Johann Friedrich Rohr eröffnet die erste Druckerei in Vegesack und war Herausgeber der Zeitung ?Vegesacker Wochenblatt", die vom 10. Mai 1849 erschien. Aus der Buchtstraße, an der die Druckerei lag, wurde später die Rohrstraße.
Hermann Friedrich Ulrichs (* 1809; ? 1865) war Schiffsbaumeister und Werftbesitzer. Die Straße ?Ulrichs Helgen" verläuft direkt an der ehemaligen Vulkan-Werft.
Wilhelm Hartmann (* 1844; ? 1926) war ein deutscher Unternehmer. Nach ihm ist eine Straße in Aumund sowie das von ihm gestiftete Krankenhaus Hartmannstift benannt.
Alwin Belger (* 1891; ? 1945) war ein deutscher Pädagoge und Schriftsteller. Nach ihm ist eine Straße in Bremen-Vegesack benannt.
Albrecht Poppe (* 1847 in Bremen-Vegesack; ? 1907 ebenda) war ein deutscher Zoologe und Schriftsteller. Nach ihm ist eine Straße in Bremen-Vegesack benannt.
* Segelschiffskapitän Georg Gleistein (* 1770 in Fähr; ? 1830 in Vegesack) gründete 1824 die Tauwerkfabrik Gleistein, weshalb eine Straße nach ihm benannt ist.
* 1919 gründete Friedrich Beilken eine Segelmacherei in Vegesack, weshalb die Beilkenstraße in der Nähe des Hafens verläuft.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
*Das Schulschiff Deutschland liegt seit Mai 1996 in der Lesummündung im Ortsteil Grohn und ist zu besichtigen.
*Das Wasserschloss_Schönebeck im Ortsteil Schönebeck beherbergt das Heimatmuseum für Vegesack und Umgebung.
*Im Kito-Haus sind unter anderem die Ausstellungsräume der Stiftung Fritz_und_Hermine_Overbeck untergebracht, in denen Bilder des Worpsweder Künstlerehepaares gezeigt und Sonderausstellungen abgehalten werden.
Theater
Das Statt-Theater-Vegesack führt seit 1989 als semi-professionelle freie Theatergruppe sowohl klassische Stücke als auch Eigenproduktionen vorwiegend im Bürgerhaus Vegesack auf.
Musik
Das KITO, untergebracht in einem alten Packhaus, ist ein Kultur- und Veranstaltungszentrum. Geboten werden Konzerte aus den Bereichen Jazz, Blues, Folk, Chanson und Klassik sowie anspruchsvolles Kabarett bzw. kabarettistisches Theater. Ein Markenzeichen des Hauses ist das alljährliche und mehrtägige Moskito-Kabarettfestival im Herbst.
Ein weiteres Veranstaltungszentrum ist der im ehemaligen Güterabfertigungsgebäude des Vegesacker Bahnhofs untergebrachte "Kulturbahnhof Vegesack" (kurz: KuBa). Neben verschiedenen kulturellen Veranstaltungen finden hier in unregelmäßigen Abständen Partys verschiedener musikalischer Richtungen statt.
thumb|Die_Weserpromenade,_im_Hintergrund_das_Schulschiff_Deutschland
Parks
Der gut zwei Hektar große Stadtgarten erstreckt sich entlang der Weserpromenade zwischen der Weserfähre und der Gläsernen Werft. Am Fuß der Steilhänge finden sich viele fremdländische Bäume, ein Staudengarten und ein Rosenhang, weiter oben sind Stadtvillen und Kapitänshäuser zu sehen. Von der Weserpromenade und den Aussichtspunkten aus lassen sich der Weserbogen, die Werften und der Schiffsverkehr gut überblicken.
Regelmäßige Veranstaltungen
Das dreitägige Vegesacker Hafenfest findet alljährlich am ersten Wochenende im Juni statt und ist mit rund 200.000 Besuchern, Livemusik, Shanty-Chören, maritimen Attraktionen, einem vielseitigem Begleitprogramm sowie als Treffpunkt vieler großer und kleiner Schiffe die mit Abstand größte Open Air-Veranstaltung in Bremen-Nord.
Das Festival Maritim (Anfang August) bietet entlang des Stadtgartens maritime Livemusik aus vielen Ländern, Shantychöre und Kleinkunst sowie ein Begleitprogramm, unter anderem mit Open-Air-Kino, Kutterpullen und Kindertheater.
Anfang September findet jährlich der Vegesacker Markt statt, ein Volksfest mit vielen Fahrgeschäften, Los- und Schießbuden. Im Jahre 2006 wird der Markt zum 198. Mal durchgeführt.
Der Markt beginnt mit einem Festumzug, der quer durch die Innenstadt zum Sedanplatz führt, wo dann die offizielle Eröffnung stattfindet. Am letzten Tag wird der Markt symbolisch beendet, indem sein Sinnbild, die Marktgesche, in der Weser versenkt wird.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Vegesack ist über die Autobahn A270 an die A27 angebunden.
Der Bahnhof Bremen-Vegesack ist als Kopfbahnhof Endstation der Bahnlinie_Bremen-Vegesack_?_Bremen-Hauptbahnhof ? Verden (Aller), an der auch der Haltepunkt Bremen-Schönebeck liegt. Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Buslinien der Bremer Straßenbahn AG sowie Buslinien anderer Verkehrsbetriebe bzw. Unternehmen. Der 1961 stillgelegte Personenverkehr auf der Strecke_nach_Farge, die z. Zt. nur für den Güterverkehr genutzt wird, soll im Dezember 2007 wieder aufgenommen werden. Später soll diese Strecke im Rahmen der S-Bahn Bremen elektrifiziert und bis zum Bremer Hauptbahnhof durchgebunden werden (2011). Bis dahin pendeln zwischen Vegesack und Farge moderne Dieseltriebwagen im Anschluss an die Regionalbahnen.
Eine Autofähre über die Weser verbindet Vegesack mit Lemwerder.
Ansässige Unternehmen
Das Einkaufs- und Erlebniszentrum Haven Höövt am Vegesacker Hafen wurde 2003 eröffnet.
Bildung
Im Stadtteil Vegesack gibt es 6 Grundschulen, 2 Förderzentren, 2 Schulzentren des Sekundarbereiches I, ein Schulzentrum des Sekundarbereiches II sowie ein Gymnasium. Im Ortsteil Grohn befindet sich die Jacobs University.
Ortsteile
Vegesack
Fläche 177,3 ha, 6.459 Einwohner
Zentrum des Stadtteils mit vielfältigen Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten in weitläufiger Fußgängerzone.
Sehenswert sind:
* Vegesacker Hafen, 1618 - 1623 als erster deutscher Flusshafen angelegt;
* Hafenhaus, erbaut 1645 - 1648 als Dienstsitz des Hafenmeisters, 1781/82 umgebaut, jetzt Hotel und Restaurant;
* Kitohaus, im 17./18. Jahrhundert errichtetes Packhaus mit Portal um 1740, heute kulturelle Nutzung (Ausstellungen, Konzerte, Theater und Lesungen), Overbeck-Stiftung mit Sammlung zum Nachlass des Worpsweder Maler-Ehepaares Fritz und Hermine Overbeck;
* Evangelische Stadtkirche, klassizistischer Bau von 1819-21, 1832 umgebaut und erweitert;
* Evangelisch-Lutherische Kirche Aumund, neugotischer Backsteinbau von 1876-77;
* Weserpromenade mit Stadtgarten;
Grohn
Fläche 200,8 ha, 6.274 Einwohner
Das ehemalige Fischerdorf Grohn (ursprünglich von "Grohden" = "künstlich aufgeschwemmtes Land") liegt an der Lesum und erstreckt sich bis zu deren Einmündung in die Weser. Es gehörte als selbständige Gemeinde ursprünglich zum Königreich Hannover, welches 1866 preußische Provinz wurde. 1939 wurde Grohn nach Bremen eingemeindet und gehört seitdem als Ortsteil zum Ortsamtsbereich Vegesack.
Wichtige Betriebe:
* Norddeutsche Steingut AG, Herstellung keramischer Wand- und Bodenfliesen
* die ehemalige Bremer Textilfabrik (BTF), die unter dem Namen "Kleine Wolke" Badezimmertextilien in die ganze Welt exportiert
In Grohn befindet sich die 1999 gegründete Jacobs University, vormals International University Bremen (IUB), eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit internationaler Ausrichtung. Lehr- und Forschungssprache ist englisch. Die Einrichtung nutzt Gelände und Baulichkeiten der vormaligen Rolandkaserne.
Sehenswert sind:
* die evangelisch-lutherische Michaelskirche, erbaut 1906-08 im neoromanischen Stil;
* die katholische Kirche Zur heiligen Familie, 1987 geweiht;
* das ursprünglich in der Bremer Altstadt befindliche barocke Prunktor von 1665 zum Haus Seefahrt, in den 1950er Jahren hierher versetzt;
* das 1971-74 aus Gründen des Hochwasserschutzes errichtete Lesumsperrwerk;
Schönebeck
Fläche 253,3 ha, 5.451 Einwohner
Das im Tal der Vegesacker Aue gelegene Wasserschloss Schönebeck wurde 1686 errichtet. Der barocke Fachwerkbau mit massiv erneuerter Südfront von 1705 ist seit 1972 als Heimatmuseum für Vegesack und Umgebung der Öffentlichkeit zugänglich.
Besondere Ausstellungen behandeln die Themen Segel- und Dampfschifffahrt, Heringslogger und Walfänger, die Anfänge der Seenotrettung sowie die Reisen des Vegesacker Afrikaforschers Gerhard_Rohlfs. Darüber hinaus wird das Schloss für Konzerte und Sonderausstellungen genutzt.
In unmittelbarer Nähe des Schlosses befinden sich das dazugehörige Verwalterhaus, ein Fachwerkgebäude von 1780, die in den 1980er Jahren hier neu aufgebaute Schlosskate, welche für private Zwecke gemietet werden kann, sowie die nicht mehr betriebene Wassermühle am Übergang vom Schlossteich zur Vegesacker Aue. Damit Fische das Gefälle im Bereich der Wassermühle überwinden können, wurde im Juli 2006 ein separater Umgehungsbach, die sogenannte Fischtreppe, angelegt.
Adresse: Heimatmuseum Schloss Schönebeck, Im Dorfe 3?5, D-28757 Bremen
Aumund-Hammersbeck
Fläche 317,7 ha, 8.018 Einwohner
Fähr-Lobbendorf
Fläche 237,1 ha, 8.253 Einwohner
Bis zur Insolvenz und nachfolgenden Schließung 1997 war die Schiffbau- und Maschinenfabrik Bremer Vulkan größter Arbeitgeber in Bremen-Nord. Auf dem ehemaligen Werftgelände des Bremer Vulkans, welches das gesamte Weserufer in Fähr-Lobbendorf einnimmt, befindet sich heute neben diversen anderen neu angesiedelten gewerblichen Betrieben die "Gläserne Werft", auf der historische Schiffe restauriert und rekonstruiert werden. Voraussichtlich im Frühjahr 2007 wird die "Gläserene Werft" im Rahmen eines Tourismusprojektes als Erlebnisausstellung eröffnet, in der Besucher Einblicke in die Geschichte des Schiffbaus bekommen sollen.
Literatur
* Diedrich Steilen: Geschichte der brem. Hafenstadt Vegesack, 1926
* Dietrich Schomburg: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Bremen, 1964.
Weblinks
• Vegesack auf www.bremen.de
• Stadtteil Bremen-Vegesack
• www.faehr-lobbendorf.deOrtsamt und Beirat in Vegesack

