Breitbandvermittlungsnetz
Als Breitbandvermittlungsnetz bezeichnet man ein breitbandiges Vermittlungsnetz mit einer Baumtopologie ähnlich dem Telefonnetz. Ein Breitbandvermittlungsnetz ermöglicht bidirektionale Kommunikation (Breitbandkommunikation) und ist die Voraussetzung für Breitbanddialogsysteme und Interaktives Fernsehen.
Vorhandene Breitbandvermittlungsnetze
In der Bundesrepublik Deutschland gibt es eine Reihe breitbandiger Vermittlungsnetze; einige dieser Netze sind öffentlich, einige sind nichtöffentlich; einige Beispiele:
Breitband-Wissenschaftsnetz (B-WiN)
Datex-M
* ATM-Pilotnetz der Deutschen Telekom
* Hochgeschwindigkeitsnetz (HGN) Berlin
Geplante Breitbandvermittlungsnetze
Das schmalbandige Vermittlungsnetz ISDN soll zum breitbandigen B-ISDN (Breitband-ISDN) ausgebaut werden; geplant ist die zusätzliche Integration breitbandiger Dienste der Individualkommunikation wie Bildtelefon oder Bildfernsprechen.
Etwa seit 1982 wird zusätzlich noch zwischen B-ISDN und dem Integrierten_Breitbandigen_Fernmeldenetz (IBFN) unterschieden, das zusätzlich noch die massenmedialen breitbandigen Verteildienste Fernsehen und Hörfunk mitintegriert; das IBFN wird auch als Universalnetz bezeichnet.
Aktuelle Entwicklungen deuten allerdings an, dass die Entwicklung eher in Richtung Digitales Fernsehen geht.

