Essen-Bredeney
Bredeney ist ein südlicher Stadtteil der Stadt Essen mit 10.826 Einwohnern (Stand: 31. März 2007)Statistik der Stadt Essen (PDF-Datei 11,0 kB) [http://www.essen.de/Deutsch/Rathaus/Statistik/Einwohner_2006.pdf] auf einer Fläche von 8,76 Quadratkilometern und einer durchschnittlichen Höhe von . Er gehört zum Werden am 10. November 875. Im Jahre 1036 ließ Abt Gerold eine Kapelle in Bredeney zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit errichten. Adolf von der Mark erbaute 1226 das Haus Baldeney, heute bekannt als Schloss Baldeney (Lehensgut der Abtei Werden).
Die letzte Hinrichtung fand auf dem "Galgenhügel" in Höhe des Wetteramtes Essen im Jahre 1768 statt. Es traf den Räuberhauptmann Lynden, der vorher auf einer Kuhhaut zum Richtplatz gezogen wurde.
Das alte ehemalige Rathaus aus dem Jahre 1902 war bis zur Eingemeindung zur Stadt Essen am 1. April 1915 Sitz der Bürgermeisterei der Gemeinde Zweihonnschaften, bestehend aus den Ortschaften Bredeney und Schuir, die seit 3. April 1875 bestand und am 1. September 1902 zur Bürgermeisterei erhoben wurde. Unterbredeney wurde 1915 zur Stadt Werden eingemeindet. Heute ist in dem Gebäude des alten Rathauses eine Schule für Arbeits- und Bewegungstherapie untergebracht.
Trotz Gründung kleinerer Zechen, wie Grunewald und Prinz Georg, und drei großen Ziegeleien wurde Bredeney ein bevorzugtes Wohnviertel mit einer Reihe von Bürgerhäusern.
Bredeney heute
Heutzutage gilt Bredeney als ein meist wohlhabender Stadtteil Essens. Das Viertel ist von Villen und Gründerzeithäusern geprägt und es werden Höchstpreise für Wohn- und Büroflächen erzielt. Nirgendwo im Ruhrgebiet ist das Einkommen der Bevölkerung höher als hier.
Sehenswürdigkeiten
Sehenswert sind die Villa Hügel als ehem. Sitz der Industriellenfamilie Krupp und der Baldeneysee.
Bildung
Kindergärten
Es gibt in Bredeney vier Kindergärten:
*ev. Kindertagesstätte
*ev. Kindergarten
*kath. Kindergarten St. Markus
*deutsch-französischer Kindergarten
Grundschulen
Essen-Bredeney besitzt zwei Grundschulen:
*Graf-Spee-Grundschule
*Meisenburg-Grundschule
Weiterführende Schulen
*Gymnasium Grashof
*Gymnasium Goetheschule
Verkehr
Das Verkehrsaufkommen ist zum Teil sehr hoch, da die Bundesstraße 224 durch den Stadtteil Bredeney führt und direkter Anschluss an die A 52 besteht. Trotzdem liegen hier auch Essens gehobene und ruhige Wohngegenden.
Die erste Straßenbahn fuhr schon 1897 durch Bredeney. Der ÖPNV versorgt heute den Stadtteil mit den Straßenbahnlinien 101 und 107. Zusätzlich verkehren die Buslinien 142, 169 und 194 sowie die Nachtexpresse NE9 und NE13 der Essener Verkehrs-AG.Essener Verkehrs-AG [http://www.evag.de]
Weblinks
• ev. Kirchen: Am Brandenbusch u. Am Heierbusch
• kath. Kirche: St. Markus
• Bredeney aktiv
• Infos auf essen.de

