Brecon
Brecon (walisisch: Aberhonddu) ist eine historische Marktstadt in Mittelwales mit etwa 8000 Einwohnern. Weitere 6000 Einwohner verteilen sich auf die zur Stadt gehörenden umliegenden Dörfer. Der Legende nach soll der Name ?Brecon? vom walisischen Prinzen ?Brychan? abgeleitet sein.
Der Name Brecon ist der englische Name, der walisische Name lautet Aberhonddu, nach dem Fluss Honddu, der nahe dem Stadtzentrum in den Fluss Usk mündet.
Bevor eine Brücke über den Usk gebaut wurde, war Brecon eine der wenigen Städte wo es eine Furt durch den Fluss gab.
Der Zusammenfluss des Usk mit dem Honddu boten eine gute strategische Lage für die normannische Burg, die die Stadt überragt. Die Burg wurde von Bernard de Neufmarche im späten 11. Jahrhundert gebaut.
Nicht weit von der Burg entfernt steht die Kathedrale von Brecon.
Heutzutage ist Brecon eine Touristenstadt, da direkt am Südrand der Stadt der Brecon-Beacons-Nationalpark beginnt. Von der Stadt aus hat man einen guten Blick auf die Brecon Beacons Berge, u.a. den Pen-y-Fan, die höchste Erhebung im Süden Großbritanniens mit 886 m.
Im August findet das alljährliche Brecon Jazz Festival im Stadtzentrum statt, bei dem verschiedene Musiker sowohl Open-Air Konzerte geben, als auch in der Stadthalle und im neuen Brycheiniog Theater auftreten.
12 km westlich der Stadt liegt ein bedeutender Truppenübungsplatz der britischen Armee ?Sennybridge Training Area?.
Brecon besitzt ein kleines Industriegebiet, in dem jetzt auch der Viehmarkt stattfindet, der früher im Stadtzentrum abgehalten wurde.
Die Stadt stellt das Schulzentrum für die umliegenden Dörfer und Höfe dar und es ist nicht selten, dass Schüler mehr als eine Stunde mit dem Bus zu fahren haben, um in Brecon die Schule zu besuchen.
Brecon ist verkehrsmäßig am Treffpunkt der Staatsstraßen A40 und A470.
Einen Eisenbahnanschluss gibt es nicht mehr in der Stadt, nachdem die "Brecon and Merthyr Railway" die Linie nicht mehr betreibt.

