Braut und Bräutigam
: Die Brautschmückung, 1888]]thumb|Braut_in_formalem_Kleid_in_verlobte) Frau bis zum Tage nach der Hochzeit. Die Herkunft des gemeingermanischen Wortes ist dunkel. Im Mittelalter verdrängte Braut die Bezeichnung Gemahlin, welche heute Gattin bedeutet.
Ein Bräutigam ist ein (meistens verlobter) Mann bis zum Tage nach der Hochzeit. Der zweite Wortteil geht auf mhd. gome, auch gume zurück, ein im Neuhochdeutschen verschwundenes Wort zurück, das ?Mann? bedeutete (verwandt mit lateinisch homo ?Mensch, Mann?).
In heterosexuellen Zusammenhängen bilden Braut und Bräutigam zusammen das Brautpaar. In homosexuellen Zusammenhängen besteht das Brautpaar aus zwei Bräuten bzw. zwei Bräutigamen.
Im übertragenen Sinn
"Braut" wird häufig als Metapher benutzt, vgl. Seemanns Braut ist die_See (La Paloma) oder Das Gewehr ist die Braut des Soldaten.
Weblinks
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