Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG
{{Infobox_Unternehmen
| Name = BKB
| Logo =
| Unternehmensform = Aktiengesellschaft
/'> Slogan =
| Gründungsdatum = 26. Januar 1873
| Sitz = Abfallverbrennung hat die BKB gegenwärtig die Marktführerschaft in Deutschland übernommen. Das Unternehmen ist vollständig im Besitz der E.ON Energie AG.
Unternehmensgeschichte
Die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG wurde am 26. Januar 1873 als Braunkohleförderungsunternehmen gegründet. Die Kohleförderung erfolgte ursprünglich sowohl im Tief- als auch im Tagebau-Verfahren in der Region zwischen Helmstedt und Staßfurt. Im Jahr 1888 begann die die erste Stromerzeugung. In den Folgejahren wurden weitere Kraftwerke aufgekauft oder erbaut. Aus wirtschaftlichen Gründen erfolgte die Kohleförderung seit 1925 nur noch durch den Abbau in den umliegenden Tagebauen.
Durch die direkte Lage an der Innerdeutschen_Grenze gingen der BKB nach dem Zweiten_Weltkrieg sowohl Abraumflächen als auch einzelne Kraftwerke an die DDR verloren. In den Folgejahren mussten diese Defizite durch eigene Kraftwerksbauten ersetzt wurden.
Im Jahr 1985 ging das umstrittende Braunkohlekraftwerk_Buschhaus ans Netz, das zwei Jahre später mit einer innovativen Rauchgasentschwefelungsanlage ausgerüstet wurde.
Mit zunehmender Auskohlung der umliegenden Kohleförderungsstätten wurde seit 1990 verstärkt das Geschäftsfeld der Abfallverbrennung ausgebaut. Durch weitere Eingliederungen oder Neugründungen weiterer Entsorgungsbetriebe und Müllheizkraftwerke entwickelte sich die BKB-Gruppe zum bundesdeutschen Marktführer im Bereich der Abfallverbrennung und der daraus gewonnenen Strom- und Fernwärmeerzeugung.
Konzernkennzahlen per 31. Dezember 2005
*Umsatz: 133 Mio. EUR
*Stromerzeugung: 2.556 GWh
*Abfallannahme: 1.544 Tsd. Tonnen
*Mitarbeiter: ca. 700
Literatur
*Werner Vogt, Andrea Dreifke-Pieper: Die Braunschweigische Kohlen- Bergwerke AG. Industriegeschichte des Helmstedter Reviers, Econ-Verlag, 2000, ISBN 3-43011-487-X
Weblinks
• www.bkb.de - Offizielle Website der BKB.

