Braunfrösche
thumb|200px|holarktisch verbreitete Arten von Froschlurchen aus der der Echten_Frösche (Rana) zusammengefasst, die sich in morphologischen und ökologischen Merkmalen nahestehen und gegenüber anderen Fröschen (insbesondere: Wasserfröschen) abgrenzen. Im Aussehen sind eine meist bräunliche Grundfärbung der Oberseite, das Vorhandensein eines dreieckigen, dunklen "Schläfenflecks" hinter jedem Auge und ein relativ weiter Augenabstand charakteristisch. Die Paarungsrufe der Männchen sind vergleichsweise leise, da diese über keine oder nur über innere Schallblasen verfügen.
Ökologisch zeichnen sich Braunfrösche durch eine im Jahresverlauf überwiegend terrestrische Lebensweise und ihre Eigenschaft als "Explosivlaicher" im sehr zeitigen Frühjahr aus. Die adulten Tiere einer Population versammeln sich direkt nach der Winterruhe kollektiv an einem ? in der Regel angestammten ? Laichgewässer, um dann innerhalb weniger Tage größere Mengen Laich in Form von Ballen (Klumpen) im flachen Wasser zurückzulassen. Danach kehren sie rasch in ihre Landlebensräume (oft Wälder, Moore, halboffene Grünlandbereiche) zurück.
In Mitteleuropa werden folgende Arten zu dieser Gruppe gezählt:
Grasfrosch (Rana temporaria),
Moorfrosch (Rana arvalis),
Springfrosch (Rana dalmatina).
In Südeuropa kommen folgende Arten vor:
Italienischer Springfrosch (Rana latastei),
Griechischer Frosch (Rana graeca),
Italienischer Frosch (Rana italica),
Spanischer Frosch (Rana iberica),
Pyrenäenfrosch (Rana pyrenaica).
In Nordamerika ist unter anderem der Waldfrosch (Rana sylvatica) als "Braunfrosch" zu bezeichnen.
Weblinks
• Unterscheidung der Mitteleuropäischen Braunfrösche

