Gerd Brantenberg
Gerd Mjøen Brantenberg (27. Oktober 1941 in Oslo) ist eine norwegische Lehrerin und Autorin feministischer Literatur. Ihr bekanntestes Werk ist Egalias døtre (Die Töchter Egalias), welches 1977 beim Pax Forlag erschien, der später Bahro verlegte, und in Deutschland über 150.000 mal verkauft wurde. Der Verlag Olle & Wolter legte 15 Auflagen auf. In diesem Werk werden Frauen als Norm angesehen und Männer als das abweichende, untergeordnete Geschlecht. Dabei werden alle üblicherweise männlichen Wörter weiblich umgesetzt und umgekehrt.Brantenberg wurde zwar in Oslo geboren, ist aber in Fredrikstad aufgewachsen. Sie studierte Englisch, Geschichte und Sozialwissenschaften in London, Edinburgh und Oslo. Von 1972 bis 1983 arbeitete sie zudem im Frauenhaus Oslo. 1978 gründete sie ein literarisches Frauenforum, das Frauen zum Schreiben und Veröffentlichen ermuntert. Sie hat bis heute zehn Romane, zwei Schau- bzw. Hörspiele, zwei Übersetzungen, diverse Kampflieder und Beiträge zur Anthologien geschrieben.
1986 erhielt sie den dänischen Thitprisen-Preis, welcher nach dem dänischen Verfasserin Thit Jensen benannt ist.
Werke
Romane in deutscher Übersetzung (Erscheinungsjahr in Deutschland):
* Die Töchter Egalias (1980) - ISBN 3-88104-163-X
* Mädchenwelten (1982)
* Umarmungen (1984)
* Ohne rauch geht?s auch (1988)
* Vom Anderen Ufer (1989)
* Am Pier (2002) - ISBN 3-88104-240-7
* Augusta und Ihr Dichter (2002) - ISBN 3-88104-307-1
Weblinks
• Biografie (in Biografie in Dagbladet (in norwegisch)

