Brannenburg
Brannenburg ist eine Landkreis Rosenheim.
Geografie
Brannenburg liegt am nördlichen Alpenrand im Inntal auf , wenige Kilometer nördlich der Bayerns gilt, und die Tatzelwurmstraße zum Wasserfall Tatzelwurm. Brannenburg liegt auch am Fuß der Hochsalwand und des Riesenkopfes.
Brannenburg befindet sich rund 15 km südlich von Rosenheim, 88 km westlich von Salzburg, 22 km nördlich von Kufstein, 28 km östlich von Miesbach sowie 70 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Es besteht direkter Anschluss zur Bundesautobahn 93, außerdem besitzt Brannenburg einen Bahnhof an der Bahnlinie Rosenheim - Kufstein.
Nahe Skigebiete sind der Wendelstein (Brannenburg/Bayrischzell), das Sudelfeld (Bayrischzell/Oberaudorf) und das Hocheck (Oberaudorf).
In Brannenburg befindet sich außerdem eine Kaserne der Bundeswehr, die Karfreitkaserne, Sitz des Gebirgspionierbataillons 8. Der Standort soll im Zuge der Bundeswehrreform bis 2010 aufgelöst werden.
Ortsteile
*Brannenburg
*Degerndorf am Inn
*Großbrannenberg
Wappen
Wappenbeschreibung: Durch drei abgeflachte Spitzen geteilt von Blau und Silber; oben nebeneinander schwebend drei senkrechte goldene Rauten, unten ein waagrecht liegender gestümmelter Ast, aus dem drei rote Flammen schlagen.
Geschichte
Brannenburg wird erstmals zwischen 993 und 1000 urkundlich erwähnt. Der Name Brannenburg ist darauf zurückzuführen, dass man an dieser Stelle durch Brandrodung Platz für eine Ansiedlung schaffte (das Gemeindewappen weist noch heute darauf hin). Der Ort gehörte als geschlossene Ortschaft zu Schloss und Hofmark Brannenburg. 1818 entstand die politische Gemeinde Brannenburg. 1848 wurde das bis dahin bestehende Herrschaftsgericht aufgelöst.
Am Ende des 18. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beherbergte Brannenburg eine bedeutende Künstlerkolonie, u. a. mit den Malern Carl Rottmann, Carl Spitzweg, Wilhelm Busch und Karl Caspar.
Am 9. August 1851 ereignete sich ein Schrofen-Bergrutsch. Eine Mure riss in den folgenden Tagen mehrere Häuser im Ortsteil Gmain weg.
1858 erhielt Brannenburg Anschluss an die Eisenbahn. Am 5. August 1858 eröffnete die Königlich_Bayerische_Staats-Eisenbahn den Abschnitt Rosenheim-Kufstein der Bayerischen_Maximiliansbahn.
Am 25. Mai 1912 fand die feierliche Einweihung der ältesten bayerischen Zahnradbahn statt. Die Talstation lag zunächst direkt neben der Bundesbahn-Station. Seit 1961 befindet sich diese im Ortsteil Waching.
1971 wurde die Gemeinde Degerndorf, 1978 die Gemeinde Großbrannenberg (rund um den Ortsteil St. Margarethen oberhalb von Brannenburg/Degerndorf) eingemeindet.
Am 16. März 2000 erschoss ein 16-jähriger Schüler den 57 Jahre alten Reiner Günter,
Internatsleiter der Realschule Institut Schloss Brannenburg.
Am 28. Oktober 2003 stürzte nahe dem nördlichen Ortseingang von Brannenburg bei einem Testflug ein Alpha-Jet über unbewohntem Gebiet ab. Bei dem Unglück unweit der Autobahn München-Innsbruck kamen die beiden Piloten ums Leben.
Persönlichkeiten
Johann Dientzenhofer
Clemens Mayer, Gedächtnisweltmeister 2005
Jaid Barrymore, Mutter von Drew Barrymore
Kultur
Neue Künstlerkolonie Brannenburg e.V. gegründet 1999
Brannenburg war bis weit ins 20. Jahrhundert eine rege Künstlerkolonie. Zahlreiche Künstler - Persönlichkeiten, wie Christian Mali, Theodor Pixis, Wilhelm Busch, Max Liebermann, Ernst Maria Fischer, Prof. Georg Sauter, Karl Caspar, Maria Caspar-Filser und die Baumeister Dientzenhofer hatten ihren zeitweiligen Aufenthalt oder Lebensmittelpunkt in Brannenburg. Die Neue Künstlerkolonie Brannenburg möchte den interessierten Mitbürgern diese Vergangenheit wieder näher bringen und gleichzeitig bewusst machen, dass in Brannenburg und Umgebung noch reges Kunstschaffen stattfindet. Die Geschichte der ehemaligen Künstlerkolonie Brannenburg kann in einem geführten Kulturspaziergang erwandert werden.
Bilder
Bild:Ägidiuskirche.jpg/'>Ägidiuskirche im Brannenburger Ortsteil Degerndorf
Bild:Brannenburg Kirche-1.jpg|Kirche in Brannenburg
Bild:Brannenburg Schloss-1.jpg|Schloss Brannenburg
Bild:St._Margarethen_Brannenburg-1.jpg|St. Margarethen
Bild:Brannenburg-am-Inn.jpg|Brannenburg am Inn
Bild:Liebermann Country Tavern at Brunnenburg.jpeg|Neue Künstlerkolonie Brannenburg

