Brandenburg
Brandenburg (niedersorbisch: Bramborska, obersorbisch: Braniborska) ist ein Bundesland (offiziell: Land) im Nordosten Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Potsdam. Brandenburg grenzt an Polen im Osten, Sachsen im Süden, Sachsen-Anhalt im Westen, Niedersachsen im äußersten Westen auf einem kurzem Stück an der Elbe, Mecklenburg-Vorpommern im Norden und umschließt das zentral gelegene Berlin vollständig. Das Bundesland Brandenburg verfügt in einigen Landkreisen über einen sorbischen_Bevölkerungsanteil.
:Siehe auch Portal_Brandenburg.
Geografie
Typisch für Brandenburg ist die Ausrichtung sämtlicher Infrastruktur auf das inselförmig im Land gelegene Berlin. Berlin und Brandenburg bilden gemeinsam die Metropolregion Berlin/Brandenburg. Rund um Berlin befinden sich wohlhabende Städte und Gemeinden (?Speckgürtel? Berlins). Hier wohnen auch viele Berliner, die es ins Grüne zog. Im Land Brandenburg liegen die beiden flächenmäßig größten deutschen Landkreise Uckermark und Potsdam-Mittelmark. Außerhalb des ?Speckgürtels? um Berlin und seiner Fortsetzungen nach Westen (Stadt Brandenburg an der Havel) und Osten (Frankfurt (Oder)) ist das Land Brandenburg dünn besiedelt. Sein Kerngebiet ist die Mark Brandenburg. Den Südosten des Landes bildet die Niederlausitz rund um Cottbus. Zur Mark Brandenburg gehören das Havelland westlich von Berlin und sowie östlich der Barnim. An den Grenzen liegen im Nordwesten die Prignitz, im Nordosten die Uckermark, im Osten das Oderbruch im Süden der Fläming. In der Niederlausitz befinden sich südlich des Spreewaldes mehrere Braunkohleabbaugebiete (Tagebau).
*Ausdehnung Nord-Süd 291 km
*Ausdehnung West-Ost 244 km
Geologie und Landschaftsentwicklung
Das Land Brandenburg liegt im Norddeutschen_Tiefland und wurde entscheidend durch die wiederholten Vorstöße des skandinavischen Inlandeises während des Eiszeitalters geprägt.= Festgesteinsvorkommen und tieferer Untergrund
=Als Besonderheit stehen in Brandenburg an sechs eher kleinräumigen Stellen geologisch alte Festgesteine an der Erdoberfläche an, die die Decke der tertiären und eiszeitlichen Ablagerungen durchragen.
Vier Vorkommen befinden sich in Südbrandenburg. Dort findet man geologisch sehr alte Gesteine, Quarzite und Grauwacken aus dem jüngeren Präkambrium. Sie vermitteln zu den weiter südlich großflächig anstehenden Festgesteinen Sachsens. Als Ausflugsziel bekannt ist der Rothsteiner Felsen in Rothstein (Gem. Uebigau-Wahrenbrück). Aber bereits wenige Kilometer nördlich des Rothsteiner Felsens und des weniger bekannten Quarzitvorkommens von Fischwasser (Gem. Heideland) befinden sich die sogenannten Mitteldeutschen Hauptabbrüche, die lokal als Lausitzer Hauptabbruch bezeichnet werden. Dort tauchen die alten Gesteine schnell in große Tiefen ab und spielen deshalb für den geologischen Bau Brandenburgs nur eine untergeordnete Rolle.
Mittel- und Nordbrandenburg gehören daher zum großen Norddeutsch-Polnischen Becken, welches seit der Zeit des Perms mehr oder weniger stark absinkt und mit zum Teil mehrere Kilometer mächtigen Ablagerungen gefüllt wurde. Dabei überwiegen Meeresablagerungen, vor allem Tonsteine, Sandsteine und Kalksteine. Sie belegen, dass Brandenburg in der geologischen Geschichte meist ein Meeresgebiet und kein Festland war.
Die beiden Festgesteinsvorkommen in Mittelbrandenburg, Sperenberg und Rüdersdorf, verdanken ihre Entstehung dem Vorhandensein eines Salzstockes bzw. eines Salzkissens im Untergrund. Die aufwärts gerichtete Wanderung des zechsteinzeitlichen Steinsalzes hat in Sperenberg alle ehemals darüber befindlichen Gesteine durchstoßen, so dass dort Gips als Lösungsrückstand der Salze ansteht. In Rüdersdorf wurde durch das aufsteigende Salz Kalkstein aus der Zeit des Muschelkalkes an die Oberfläche gehoben.
Alle Festgesteinsvorkommen wurden bzw. werden als Steinbruch für die Baustoffgewinnung genutzt.
= Ablagerungen der Braunkohlenzeit (Tertiär)
=Die Ablagerungen des Tertiärs sind in Brandenburg nahezu flächendeckend vorhanden, jedoch meist von den jüngeren Ablagerungen des Eiszeitalters überdeckt. Ihre Mächtigkeit schwankt stark und liegt zwischen wenigen Metern und mehr als einem halben Kilometer. Tendenziell nimmt die Mächtigkeit der tertiären Ablagerungen von Süden nach Norden zu, was gut die stärkere tektonische Absenkung Nordbrandenburgs widerspiegelt. Während des Tertiärs kam es wiederholt zu Meeresvorstößen aus dem Nordwesten bis über die südliche Landesgrenze hinaus und umgekehrt zum Rückzug des Meeres, so dass es in dieser Zeit auch längere Festlandszeiten gab.
In Brandenburg spielen innerhalb des Tertiärs vor allem die Abschnitte des Oligozäns und des Miozäns ein große Rolle. Im Oligozän (zwischen 34 und 23 Mio. Jahren vor heute) wurde nahezu ganz Brandenburg vom Meer überflutet, in dem sich der sogenannte Rupel- (oder Septarien-)ton ablagerte. Er wird, wo er an der Oberfläche zu finden ist, als Rohstoff für die Bauindustrie abgebaut. Andererseits ist er im Untergrund der wichtigste Grundwasserstauer des Landes. Er verhindert wirkungsvoll den Aufstieg versalzenen Grundwassers aus größeren Tiefen.
In der folgenden Zeit des Miozäns (zwischen 23 und 5 Mio. Jahren) kam es mehrfach zum Vorstoß des Meeres und anschließendem Rückzug. In dem meist flachen Wasser kamen vor allem Sande zur Ablagerung. Deutlich bekannter sind aber die Braunkohlen, die sich in Küstenmooren am Ufer des damaligen Meeres bildeten. Sie sind in ganz Brandenburg verbreitet, werden aber nur in Südbrandenburg abgebaut. Im mittleren und nördlichen Brandenburg ist einerseits die Decke der überlagernden Sedimente zu groß und andererseits die Mächtigkeit der Kohlenflöze geringer, da diese Regionen bei den Meeresvorstößen schneller überflutet wurden.
Wirtschaftlich spielt die Braunkohle bis heute in Brandenburg eine zentrale Rolle.
= Elstereiszeit, Holsteinwarmzeit und frühe Saaleeiszeit
=Ablagerungen aus dem Eiszeitalter, die älter sind als die Elstereiszeit, wurden bisher in Brandenburg nicht sicher nachgewiesen. Die Sedimente der ersten Eisvorstöße während der Elstereiszeit, die bis über die südlichen Landesgrenzen hinaus reichten, sind hingegen im Untergrund Brandenburgs sehr weit verbreitet. Sie können Mächtigkeiten bis zu mehr als 100 m erreichen. Besonders mächtig werden sie als Füllung Glazialer_Rinnen. Elsterzeitliche Sedimente bestehen in Brandenburg überwiegend aus Geschiebemergel und Absätzen von Eisstauseen, die während zweier Hauptvorstoßphasen abgelagert wurden. Schmelzwassersande und Kiese treten vor allem in Mittel- und Nordbrandenburg zurück. Auf Grund der Überlagerung mit den ebenfalls sehr mächtigen saalezeitlichen Sedimenten, stehen sicher elsterzeitliche Ablagerungen aber nur ganz vereinzelt direkt an der Erdoberfläche an. Auch zeigt die Oberkante der elsterzeitlichen Ablagerungen meistens keine Beziehung zur heutigen Oberfläche.
In der Holsteinwarmzeit, die auf die Elstereiszeit folgte, bildeten sich vor allem im mittleren und östlichen Brandenburg großflächig Seeablagerungen. Es kamen sehr verschiedenartige Sedimente zum Absatz. Dazu gehören Mudden, Kieselgur und Tone mit der charakteristischen Schneckenart Paludina. In den Fünfeichener Höhen bei Eisenhüttenstadt sind diese Ablagerungen an der Erdoberfläche zu finden. Auf dem Höhepunkt der Warmzeit kam es aus dem Nordseebecken zu einer Transgression (Vorstoß) des Meeres bis in den Berliner Raum, so dass bis dorthin marin-brackische Ablagerungen zu finden sind.
Weiterhin lagerten die aus dem Süden kommenden Flüsse in der Holsteinwarmzeit und vor allem in der langen Frühphase der Saaleeiszeit bedeutende Mengen an Sand und Kies ab, die heute im südlichen und mittleren Brandenburg eine große Bedeutung als Grundwasserspeicher und als Baustoff haben. Die Elbe floss etwa von Torgau ab nach Norden und querte den damals noch nicht existierenden Niederen Fläming. Die meistens sandig bis kiesigen Ablagerungen dieses Berliner Elbelaufes sind im Untergrund des Flämings und des Teltows weit verbreitet. Ebenso verbreitet sind die Schotter der Lausitzer Neiße in Südostbrandenburg, die dort lokal als Tranitzer Fluviatil bezeichnet werden.
= Saaleeiszeit
=Die während der beiden saalezeitlichen Eisvorstöße (Drenthe und Warthe) abgelagerten Sedimente übertreffen in ihrer Mächtigkeit sowohl die elster- als auch die weichselzeitlichen Ablagerungen. Vielerorts sind sie deutlich mächtiger als 100 m.
In der ersten Vorstoßphase, dem Drenthestadium, wurde Brandenburg letztmalig vollständig vom Inlandeis bedeckt. Der Gletscher erreichte am Nordrand der Mittelgebirge seine maximale Ausdehnung. Abgelagert wurden in der Vorstoßphase sehr mächtige Schmelzwassersande und während der Eisbedeckung ein relativ mächtiger Geschiebemergel, der oft 30 m Mächtigkeit überschreitet. Vor allem in der Lausitz kommen auch Ablagerungen von Eisstauseen vor. Südlich der Maximalausdehnung des jüngeren Warthevorstoßes stehen die drenthezeitlichen Ablagerungen großflächig an der Erdoberfläche an. Vor allem die Schmelzwassersande werden oft in Kiesgruben abgebaut.
Der jüngere Warthevorstoß stieß zwar nur noch bis auf den Fläming und den Lausitzer Grenzwall vor; dennoch hatte dieser Vorstoß eine große Dynamik. Die Mächtigkeit der warthezeitlichen Sedimente, vor allem Eistauseeablagerungen und Geschiebemergel, ist vielerorts sehr groß, andererseits hat das Inlandeis während dieser Phase den Untergrund sehr stark gestaucht. So wurden an zahlreichen Stellen in Brandenburg die deutlich älteren tertiären Ablagerungen wie die Braunkohle oder der Rupelton bis an die Oberfläche gepresst (z.B. Rauensche Berge und bei Bad Freienwalde). Weiterhin wurde durch diesen Vorstoß das vorher eher ausgeglichene Relief merklich belebt. Viele der heutigen Hochgebiete Brandenburgs, auch im nördlichen, später noch vom Weichseleis bedeckten Teil, wurden zu dieser Zeit angelegt. Das Relief des Flämings und des Lausitzer Grenzwalles erfuhr seine entscheidende Prägung. Mehrere Endmoränenzüge sind dort noch erhalten. Südlich schließen sich gemäß der Glazialen_Serie Sanderflächen an, die in das Lausitzer Urstromtal münden, welches ebenfalls zu dieser Zeit entstand. In der westlichen Prignitz hingegen, die ebenfalls nicht vom Weichseleis erreicht wurde, sind die Verhältnisse komplizierter und noch nicht eindeutig geklärt.
Auf dem Fläming, dem Lausitzer Grenzwall und in der Prignitz stehen die Ablagerungen des Warthevorstoßes großflächig an. Aber auch im später vom Weichseleis überfahrenen Gebiet finden sich saalezeitliche Ablagerungen des Öfteren an der Oberfläche oder in unmittelbarer Nähe. Besonders die Eisstauseeablagerungen wurden bzw. werden in zahlreichen Tongruben abgebaut.
= Eemwarmzeit und Weichseleiszeit
=Anders als die Ablagerungen der Holsteinwarmzeit, die in Brandenburg großflächig vorkommen, sind diejenigen der Eemwarmzeit zwar in zahlreichen aber eher kleinen Becken abgelagert worden. Sie sind über das ganze Land verteilt; der Schwerpunkt befindet sich aber im südlichen Brandenburg, wo die Eemvorkommen meistens in Oberflächennähe anstehen. Die warmzeitlichen Ablagerungen bestehen für gewöhnlich aus verschiedenen Mudden und Torfen, die in Seen und Sümpfen abgelagert wurden.
Die lange Zeit des Weichselfrühglazials, in der Brandenburg noch nicht von den skandinavischen Gletschern erreicht wurde, ist durch periglaziale, das heißt unter kalten Klimabedingungen abgelagerte Sedimente vertreten. Hier überwiegen vor allem Sande und Schluffe. Vor allem das Lausitzer Urstromtal wurde dadurch um mehrere Meter aufgehöht. Andererseits kam es in den Hochlagen zu Abtragungsvorgängen. Die nach der Saale- und der Eemzeit vorhandene Jungmoränenlandschaft wurde allmählich in eine Altmoränenlandschaft umgewandelt. Alle eemzeitlichen Seen verlandeten. Auf den Hochflächen bildeten sich durch den vom Wind transportierten Sand Windkanter.
Erst in der jüngsten Hochphase der Weichselvereisung, vor weniger als 25.000 Jahren wurde Brandenburg letztmalig vom Inlandeis erreicht. Vor etwa 20.000 Jahren erreichte der Gletscher seine maximale Ausdehnung an der Brandenburger Eisrandlage und bedeckte ca. zwei Drittel der Landesfläche. An der Basis der hochweichselzeitlichen Ablagerungen findet sich vor allem in Mittelbrandenburg der sogenannte Rixdorfer Horizont (nach Rixdorf, dem heutigen Neukölln). Er ist grobkörnig (Kiese und Gerölle) und enthält häufig Knochen eiszeitlicher Großsäuger, wie Mammut und Wollnashorn und besitzt deshalb für Fossiliensammler einen großen Wert. Darüber folgen meistens Sande aus der Vorstoßphase des Eises, die im Durchschnitt 10-20 m mächtig sind. Der hangende Geschiebemergel ist vor allen in Mittelbrandenburg auffällig geringmächtig. Nur selten erreicht er mehr als 5 m Dicke; oft fehlt er sogar. Insgesamt bleibt deshalb die Mächtigkeit der weichselzeitlichen Ablagerungen deutlich hinter denen der älteren Vereisungsphasen zurück.
Die weichselzeitlichen Eisvorstöße werden in zwei große Phasen unterteilt, das Brandenburger und das Pommersche Stadium. Während im Brandenburger Stadium das Eis maximal nach Süden vorstieß - bis ca. 50 km südlich von Berlin - blieb der maximale Vorstoß während der Pommerschen Phase 60 km nordöstlich der Stadt liegen. Ähnlich wie in der Saaleeiszeit beim Warthestadium sind aber die weichselzeitlichen Sedimente des Pommerschen Stadiums deutlich mächtiger als die des Brandenburger Stadiums.
Die Linie des weitesten Vordringens der weichselzeitlichen Gletscher wird als Brandenburger Eisrandlage bezeichnet. Lokal stieß das Eis in einem ersten Vorstoß noch etwas darüber hinaus nach Süden vor. Ihre Ausprägung schwankt stark. Bereiche mit sehr kräftigen Endmoränen und großen vorgelagerten Sandern wechseln mit Strecken, auf denen sowohl die Endmoränen als auch die Sander fehlen können. Zur Zeit der Brandenburger Eisrandlage entstand das Baruther Urstromtal. Der nächste über größere Strecken zu verfolgende Endmoränenzug, die Frankfurter Eisrandlage verläuft erst nördlich von Berlin über das Land Lebus und den Barnim. Sie ist in der Fachliteratur jedoch nicht unumstritten, da sie sich in ihrem Verlauf stark an die älteren, saalezeitlich gebildeten Stauchmoränen anlehnt. Echte Endmoränen wurden während der Frankfurter Eisrandlage nur untergeordnet gebildet. Der Geschiebemergel nördlich der Eisrandlage entspricht dem des Brandenburger Vorstoßes. Auch die zugehörigen Sander sind eher geringmächtig und nicht flächendeckend vorhanden. Sie bilden sogenannte Schlauchsander, die die ältere Grundmoräne nur teilweise verschüttet bzw. erodiert haben. Während der Zeit der Frankfurter Eisrandlage wurde das Berliner Urstromtal gebildet. Die zahlreichen zwischen dem Baruther und dem Berliner Urstromtal vorhandenen Urstromtalungen entstanden, als die beiden benachbarten Haupttäler noch nicht vollständig in bzw. außer Betrieb waren. Typisch für das Brandenburger Stadium sind weiterhin zahlreiche Glaziale_Rinnen, die als langgestreckte Hohlformen, oft mit Seen gefüllt, die Landschaft merklich beleben.
Die Pommersche Eisrandlage (vor ca. 16.000 Jahren) kann als der am besten ausgebildete Endmoränenzug in Norddeutschland bezeichnet werden. Mustergültig ist er zum Beispiel bei Chorin ausgebildet. Die Endmoränen sind kräftig, oft als Blockpackung ausgebildet. Südlich schließen sich ausgedehnte Sander an, z.B. die Schorfheide, die in das Eberswalder Urstromtal einmünden. Auch die Grundmoränenlandschaft nördlich der Endmoränen ist sehr gut ausgebildet und teilweise extrem wellig. Regelmäßig geformte Drumlins sind aber nur ganz vereinzelt zu finden. Auch ist der Geschiebemergel der Pommerschen Phase mit bis zu 40 m deutlich mächtiger als derjenige des Brandenburger Vorstoßes. Einige kleinere Endmoränenzuge nördlich der Pommerschen Hauptendmoräne sind vorhanden, wenn auch wieder undeutlicher. Auch ihre Sander entwässerten zum Eberswalder Urstromtal (Verschachtelung der Glazialen_Serie). Vor etwa 14.000 Jahren wurde Brandenburg endgültig eisfrei. Noch über Brandenburger Gebiet abfließende Schmelzwässer formten das Tal der Randow, eine Urstromtalung.
= Ausgehende Eiszeit und Nacheiszeit (Holozän)
=Unmittelbar nach dem Rückschmelzen des Inlandeises setzten unter dem nach wie vor kalten Klima periglaziale Vorgänge ein. Als wichtigste sind die Bildung eines Dauerfrostbodens und die Verwehung von Sand durch den Wind zu nennen. Während der Dauerfrostboden zum Beispiel wesentlich zur Bildung der heute in Brandenburg weit verbreiteten Trockentäler beitrug, wurden durch den Wind einerseits durch Abtragung Windkanter und Deflationswannen, andererseits durch die Ablagerung des Sandes Binnendünen gebildet.
Am Ende der Eiszeit kam es in den ersten Wärmephasen, die als Bölling und Alleröd bezeichnet werden, zum Schwinden des Dauerfrostbodens. Dadurch schmolzen endgültig die noch verbliebenen Toteisblöcke aus und die meisten der brandenburgischen Seen entstanden.
In der Nacheiszeit kam es vor allem in den Senken und Niederungen zu Ablagerungsprozessen. In den Seen bildete sich vor allem Mudde, so dass heute bereits ein großer Teil der ehemals vorhandenen Seebecken wieder verlandet ist. Auf den alten Seen, aber auch direkt auf den eiszeitlichen Ablagerungen, wuchs aufgrund steigender Grundwasserstände zunehmend Torf auf; Moore bildeten sich. So ist Brandenburg heute eines der moorreichsten Bundesländer.
Wesentliche Umgestaltungen gab es in der Nacheiszeit auch in den großen Flusstälern von Elbe und Oder. Die Havel, die Spree und die anderen, eher kleinen Flüsse wirkten nur räumlich eng begrenzt umgestaltend und verändernd.
Im Laufe der Nacheiszeit wurde zunehmend auch der Mensch ein geologischer Faktor.
Landschaftliche Gliederung und bekannte Landschaften
Als Haupthöhenzüge dominieren in Brandenburg der Südliche und der Nördliche_Landrücken, die jeweils die südliche bzw. nördliche Landesgrenze erreichen. Höhen über 100 m sind auf beiden Hochgebieten sehr häufig. Der Südliche Landrücken ist aber im Durchschnitt höher als der Nördliche. Sowohl in Südostbrandenburg als auch im Nordosten des Landes befinden sich größere Regionen bereits "jenseits" der genannten Hochgebiete. Das betrifft vor allem Teile des Lausitzer Urstromtales im äußersten Süden und Teile der Uckermark im Nordosten.
Zwischen den Landrücken liegt das ausgedehnte Gebiet der mittelbrandenburgischen Platten und Urstromtäler. Die ausgedehnten Niederungen grenzen dabei die inselartig daraus aufragenden Platten mehr oder weniger deutlich voneinander ab. Während in den großen Urstromtälern und den zugehörigen Nebentälern das Höhenniveau von etwas über 50 m im Südosten auf unter 20 m im Nordwesten absinkt, nimmt auch die durchschnittliche Höhe der Platten von Ost nach West ab. Über 100 m an der Oder stehen um die 40 bis 50 m im Westen gegenüber. Das extrem tief liegende Odertal, welches im Nordosten fast schon im Niveau des Meeresspiegels liegt, bildet dabei eine Art Fremdkörper.
Allgemein landschaftlich fällt vor allem der Unterschied zwischen dem Altmoränen- und dem Jungmoräneland auf. Während es im Süden und in der Prignitz nahezu keine natürlichen Seen gibt, ist das jung vergletscherte Gebiet seenreich. Es gibt aber auch dort regional Unterschiede. So sind hoch gelegene Grundmoränengebiete (wie der Barnim oder das Land Lebus) meistens seenarm. Gebiete, in denen es zu großflächiger Verschüttung und Konservierung von Toteisblöcken kam, sind nach dem Austau des Eises ausgesprochen seenreich (z.B. Teile der westlichen Uckermark).
[[Boden (Bodenkunde)|Böden
Auf Grund der Vielgestaltigkeit der eiszeitlichen Ablagerungen in Brandenburg sind die daraus entstandenen Bodengesellschaften sehr heterogenInformation zu den Bodengesellschaften gibt es auf den Internetseiten des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe des Landes Brandenburg [http://www.geo-brandenburg.de/maps/boden/ online]. Ihre Ertragsfähigkeit reicht von extrem nährstoffarm und unfruchtbar bis hin zu sehr fruchtbar.
Die ertragreichsten und fruchtbarsten Böden finden sich einerseits auf dem Fläming in einem Sandlössgürtel zwischen den Städten Belzig und Dahme. Andererseits existieren sehr fruchtbare, der Schwarzerde ähnliche Böden in Teilen der Uckermark im Nordosten des Landes. Die Böden dort haben sich auf schluffigem Geschiebemergel oder ebenfalls schluffigen Eisstauseeablagerungen entwickelt. Vergleichsweise fruchtbar sind auch die anderen ausgedehnten Grundmoränenflächen in Brandenburg, auf denen Geschiebemergel ansteht. Am weitesten verbreitet sind auf diesen Standorten Lessivés, meistens in Form der Fahlerde. Aber auch Parabraunerden und Übergangstypen zur Braunerde kommen häufig vor. Stauvernässungen, die zur Bildung von Pseudogleyen führten, sind zwar vorhanden; aufgrund des relativ trockenen Klimas sind sie aber in Brandenburg deutlich weniger verbreitet als in Westdeutschland.
Deutlich weniger ertragreich sind die ebenfalls weit verbreiteten Böden auf den Schmelzwassersandflächen, die über einen extrem hohen Quarz- und Feldspatgehalt bei gleichzeitiger Bodentrockenheit verfügen. Minerale, die bei ihrer Verwitterung Nährstoffe freisetzen bzw. speichern können, stehen deshalb kaum zur Verfügung. Als Boden entwickelten sich daher bevorzugt Braunerden, die Merkmale der Podsolierung zeigen. Echte Podsole entwickelten sich aufgrund der relativen Trockenheit auf diesen Standorten nur untergeordnet. Diese Flächen werden aktuell meistens forstwirtschaftlich genutzt und tragen Kiefernwälder. Podsole und dem Podsol verwandte Böden findet man aber häufig auf den extrem nährstoffarmen Dünenflächen, die in Brandenburg sehr weit verbreitet sind.
Aufgrund der ausgedehnten Niederungen haben im Land Brandenburg sowohl die Gleye als auch die Moorböden eine große Verbreitung. Die Gleye finden sich großflächig vor allem innerhalb der Urstromtalungen, bei denen das Grundwasser wenige Dezimeter unter Flur ansteht. Übergangstypen, vor allem zu den Braunerden und Podsolen, sind häufig. Aufgrund der starken Melioration und der damit verbundenen Grundwasserabsenkung muss aktuell das Vorkommen vieler Gleyböden als Relikt angesehen werden. Moore finden sich in Brandenburg großflächig in den vernässten Urstromtälern. Dort handelt es sich meistens um Versumpfungsmoore. Die Torfmächtigkeit ist aber für gewöhnlich gering. Die Moore auf den Grundmoränenflächen und innerhalb der Toteislandschaften hingegen haben zwar meistens eine geringere Ausdehnung; sie sind aber sehr zahlreich und die Moormächtigkeit kann vor allem bei Verlandungsmooren bedeutend werden. Auch die Moorböden wurden durch den Menschen intensiv verändert, so dass der Großteil der brandenburgischen Moore trockengelegt wurde und nicht mehr aktiv wächst.
Klima
Das Land Brandenburg befindet sich im Übergangsbereich zwischen ozeanischem_Klima in Westeuropa und kontinentalem_Klima im OstenInformationen zum Klima aus: M. Hendl; Das Klima des Norddeutschen Tieflandes. - in: H. Liedtke & J. Marcinek (Hrsg.): Physische Geographie Deutschlands, 559 S., Gotha 1994, ISBN 3-623-00840-0). Aufgrund der relativ geringen Höhendifferenzen sind die klimatischen Unterschiede innerhalb des Landes eher gering, jedoch bei bestimmten Wetterlagen deutlich zu spüren.
Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt um 9°C. Der kälteste Monat ist für gewöhnlich der Januar, welcher im Mittel eine Temperatur von -1 °C hat. Wärmster Monat ist normalerweise der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 18 °C. Bei der Lufttemperatur macht sich bereits von der im Nordwesten gelegenen Prignitz zur im Südosten befindlichen Niederlausitz eine geringe Zunahme der Kontinentalität bemerkbar. Vor allem in den Wintermonaten ist bei windarmen Strahlungswetterlagen die Lausitz meistens deutlich kälter als die Prignitz.
Mit einer durchschnittlichen Jahresniederschlagssumme von unter 600 mm ist Brandenburg eines der trockensten, vielleicht sogar das niederschlagsärmste Bundesland. Über weite Strecken liegt der durchschnittliche Jahresniederschlag um 550 mm. Lediglich die im Nordwesten (und damit relativ nahe an der Nordsee) gelegene Prignitz erhält Niederschlagssummen, die höher als 600 mm im Jahr liegen. In den anderen brandenburgischen Regionen erreichen bzw. übertreffen nur einige Hochgebiete (z.B. der Hohe_Fläming und der Hohe_Barnim) die 600 mm-Marke. Östlich der Hochgebiete macht sich ein vergleichsweise geringer Regenschatten bemerkbar, der im extrem tief liegenden Oderbruch sogar etwas deutlicher zu spüren ist. Mit unter 500 mm Jahresniederschlag ist das Oderbruch eine der trockensten Regionen Deutschlands. Aber auch in den anderen Niederungen liegen die durchschnittlichen Niederschlagessummen unter 550 mm im Jahr. Der Niederschlag fällt landesweit vor allem in den Sommermonaten; Winter und Frühjahr gelten als vergleichsweise trocken. Dennoch sind gerade für die Sommermonate lange Abschnitte ohne Niederschläge häufig, in denen die Waldbrandgefahr stark ansteigt.
Die Sonne scheint im Jahr durchschnittlich ca. 1600 Stunden. Damit gilt Brandenburg als vergleichsweise sonnenscheinreiches Bundesland.
Gewässer
Brandenburg gilt einerseits als das gewässerreichste Bundesland Deutschlands. Es gibt über 3.000 natürlich entstandene Seen und zahlreiche künstlich angelegte Teiche, Baggerseen u.ä. Weiterhin existieren über 33.000 km Fließgewässer, wobei der größte Teil allerdings künstlich angelegte Entwässerungsgräben bzw. Kanäle sind. Andererseits ist Brandenburg aber ein wasserarmes Land, da aufgrund der relativ geringen Niederschläge Grundwasser nur sehr begrenzt neu gebildet wird. Die Verweildauer des Wassers in den Gewässern ist dementsprechend groß. Die Selbstreinigung funktioniert daher nur bedingt.
(Siehe auch: Liste_der_Flüsse_in_Brandenburg und Liste der Seen in Brandenburg)-
Politik
Im Brandenburgischen Landtag, welcher für fünf Jahre gewählt wird, sind derzeit vier Parteien vertreten. Nach den Wahlen vom 19. September 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
• Partei Deutschlands/'>SPD]: 33
• Linkspartei.]: 29
• Demokratische Union Deutschlands|CDU]: 20
• Volksunion|DVU]: 6
Die Ergebnisse der Landtagswahl 2004 sahen wie folgt aus:
• Partei Deutschlands|SPD]: 31,9 %
• Linkspartei.]: 28,0 %
• Demokratische Union Deutschlands|CDU]: 19,4 %
• Volksunion|DVU]: 6,1 %
• 90/Die Grünen]: 3,6 %
• Demokratische Partei|FDP]: 3,3 %
*sonstige: 7,7 %
(Siehe auch: Ergebnisse_aller_Landtagswahlen_in_der_Bundesrepublik_Deutschland)
Ministerpräsidenten
Die Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg:
* 1945 - 1949: Karl Steinhoff (SPD, ab 1946 SED)
* 1949 - 1952: Rudolf Jahn (SED)
* Zwischen 1952 und 1990 war das Land Brandenburg aufgelöst
* 1990 - 2002: Manfred Stolpe (SPD)
* 2002 - heute: Matthias Platzeck (SPD)
Ministerien
:Ministerium des Innern: Jörg Schönbohm (CDU)
:Ministerium der Justiz: Beate Blechinger (CDU)
:Ministerium der Finanzen: Rainer Speer (SPD)
:Ministerium für Wirtschaft: Ulrich Junghanns (CDU), stellvertretender Ministerpräsident
:Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie: Dagmar Ziegler (SPD)
:Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz: Dietmar Woidke (SPD)
:Ministerium für Bildung, Jugend und Sport: Holger Rupprecht (SPD)
:Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur: Johanna Wanka (CDU)
:Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung: Reinhold Dellmann (SPD)
:Chef der Staatskanzlei: Clemens Appel (SPD)
:Ausländerbeauftrage: Almuth Berger (SPD)
Verfassung
Die Brandenburgische Verfassung, wurde am 14. April 1992 vom Landtag als Entwurf verabschiedet. Per Volksentscheid wurde der Entwurf von der Brandenburgischen Bevölkerung am 14. Juni 1992 angenommen. Die Verfassung ist damit verkündet.
Wappen und Flagge
Nach der Brandenburgischen Verfassung (Artikel 4) ist der Askanier Ottos_I., dem Sohn Albrechts_des_Bären, von 1170 auf.
Nach der Wende wurden dem Wappen seine früheren Beigaben (Schwert, Brustschild usw.) entfernt, die noch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieg Teil des Wappens waren.
Geschichte
Hauptartikel: Mark Brandenburg
, Provinz Brandenburg (1904)
Der Name des Landes leitet sich von der Ortsbezeichnung der gleichnamigen Stadt ab. Die etymologische Herkunft des Namens "Brandenburg" ist unklar. Siehe hierzu die Herkunftstheorien im Artikel Brandenburg_an_der_Havel.
Historisch bildete Brandenburg (zusammen mit Berlin, das Teil Brandenburgs war) das Kernland Brandenburg-Preußens - Brandenburg war nach 1815 die größte preußische Provinz. Siehe hierzu auch Albrecht der Bär (Gründer der Mark Brandenburg 1157), Mark Brandenburg und Provinz Brandenburg. Berlin schied mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 aus der damaligen Provinz Brandenburg aus.
In der Endphase des Zweiten_Weltkriegs besetzte die Rote Armee das Territorium. Die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie fielen an Polen (siehe auch Deutsch-Polnischen Grenzvertrag 1990).
Noch 1945 wurde die Provinz Mark Brandenburg innerhalb der Sowjetischen_Besatzungszone (SBZ) gebildet. Diese bestand aus den Regierungsbezirken Potsdam und Frankfurt_(Oder) der ehemaligen preußischen Provinz Brandenburg, allerdings ohne die gesamte Neumark östlich der Oder. Im Herbst 1946 trat erstmals der brandenburgische Landtag zusammen. Im Gegensatz zu den übrigen Provinzen der SBZ konnte sich Brandenburg beim politischen Neuanfang auf keine Tradition eigener Parlamente oder Regierungen berufen, da die alte Provinz Brandenburg unmittelbar der preußischen Regierung unterstanden hatte.
Im Juli 1947 erfolgte nach der Auflösung von Preußen die Umbenennung in Land_Brandenburg mit einer Größe von 27.612 Quadratkilometern. Bereits 1949 verloren die Institutionen des Landes mit der Gründung der DDR weitgehend ihre Funktionen. 1952 wurde das Land im Rahmen der Verwaltungsreform in der DDR gänzlich aufgelöst und in die drei Bezirke Cottbus, Frankfurt_(Oder) und Potsdam aufgeteilt. Der Landkreis Perleberg fiel an den Bezirk Schwerin, die Landkreise Prenzlau und Templin an den Bezirk Neubrandenburg.
Am 3. Oktober 1990 wurde das Land Brandenburg neu gegründet durch Zusammenlegung der Bezirke Cottbus (ohne die Kreise Hoyerswerda, Jessen und Weißwasser), Frankfurt_(Oder) und Potsdam zuzüglich der Kreise Perleberg, Prenzlau und Templin. Am 26. Oktober 1990 trat der neue Brandenburgische Landtag zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Von 1990 bis 2002 prägte Ministerpräsident Manfred Stolpe trotz andauernd schlechter Arbeitslosenzahlen die politische Entwicklung Brandenburgs. Im Mai 1996 entscheiden sich die Brandenburger bei einer Volksabstimmung mit Mehrheit gegen eine Vereinigung der Länder Berlin und Brandenburg. Für 2009 ist ein neues Referendum geplant.
Veränderungen des Territoriums nach 1990
*Laut Staatsvertrag vom 9. Mai 1992 wurden zum 1. Juli 1992
:*die Gemeinden Bagemühl, Grünberg, Nechlin, Woddow, Wollschow-Menkin und die Stadt Brüssow des Landkreises Pasewalk sowie die Gemeinden Fahrenholz, Güterberg, Jagow, Lemmersdorf, Lübbenow, Milow, Trebenow, Wilsickow, Wismar und Wolfshagen des Landkreises Strasburg in den bestehenden Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern ausgegliedert und in das Land Brandenburg eingegliedert.
:*die Gemeinden Besandten, Eldenburg, Lanz, Lenzen, Mellen und Wootz in den bestehenden Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern ausgegliedert und in das Land Brandenburg eingegliedert.
:*die Gemeinden Dambeck und Brunow sowie die Ortsteile Pampin und Platschow der Gemeinde Berge in den bestehenden Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen aus dem Land Brandenburg ausgegliedert und in das Land Mecklenburg-Vorpommern eingegliedert.
Verwaltungsgliederung
Seit der Neubildung der Landkreise 1993 unterteilt sich Brandenburg in 14 Landkreise und 4 kreisfreie_Städte.
Landkreise
Tourismus
Siehe dazu: United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization|UNESCO] einfügen. Weltweit gibt es über 350 Biosphärenreservate.
• dienen der Wiederherstellung einer möglichst naturnahen, ungenutzen Landschaft, die jedoch für den Tourismus erlebbar sein soll. Sie dienen dem Schutz von Tier- und Pflanzenarten, die auf großflächige Naturräume angewiesen sind. Nationalparks haben eine zentrale Bedeutung für die wissenschaftliche Forschung und Langzeitbeobachtung von Ökosystemen (Bio-Monitoring). Sie bestehen zu 100 % aus Naturschutzgebieten. -->
*Flusslandschaft_Elbe_-_Brandenburg]__(533_km²)
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_UNESCO-Welterbe_in_Brandenburg_
Die_Schlösser,_Gärten_und_Parks_der_Potsdamer_Kulturlandschaft,_zu_denen_auch_das_[[Sanssouci/'>Schloss_Sanssouci gehört, wurden 1990 in die Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen [http://www.spsg.de/index.php?id=46 Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Brandenburgs], Stand 25.03.2007.
Sprache
Abgesehen von Hochdeutsch werden größtenteils Dialekte des Mark-Brandenburgischen und des Berlin-Brandenburgischen gesprochen. Im Grenzgebiet zu Sachsen und Sachsen-Anhalt wird ferner Anhaltisch - ein Dialekt des Thüringisch-Obersächsischen gesprochen, das nah mit dem Hochdeutschen verwandt ist. In der brandenburgischen Niederlausitz spricht man Lausitzische Dialekte. Jener Dialekt und die in Berlin und seinem Umland verwendete Mundart sind dem Ostmitteldeutschen zuzurechnen. Im Barnim ist die Mundart Eberswalder Kanaldeutsch gebräuchlich.
Im östlichen Teil der Niederlausitz in der Umgebung von Cottbus wird außerdem Niedersorbisch, eine westslawische Sprache, von etwa 20.000 Menschen als Muttersprache gesprochen (zweisprachiges Gebiet). Sie ist vom Aussterben bedroht.
Der Wortschatz der brandenburgischen Dialekte ist erfasst und beschrieben im Brandenburg-Berlinischen_Wörterbuch.
Siehe auch
• Brandenburg]
• Küche]
• des Landes Brandenburg]
Literatur
* Asche, Matthias,
* Beck, Friedrich; Henning, Eckart (Hrsg.): Brandenburgisches Biographisches Lexikon. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2002 ISBN 3-935035-39-X
* Büchner, Christiane; Franzke, Jochen: Das Land Brandenburg. Kleine politische Landeskunde. Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, 4. überarbeitete Auflage, Potsdam 2005 ISBN 3-932502-09-4
*Enders, Lieselott; Neitmann, Klaus (Hrsg.): Brandenburgische Landesgeschichte heute. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 1999 ISBN 3-930850-72-9
Fontane,_Theodor: Wanderungen durch die Mark Brandenburg in 8 Bänden, Hrsg. Gotthard Erler und Rudolf Mingau, Aufbau Verlag Berlin 1997, 57 Abb., 5175 Seiten ISBN 3-351-03104-1
* Heinrich, Gerd (Hrsg.): Berlin und Brandenburg. (Handbuch der Historischen Stätten, Bd. 10), Stuttgart 1973.
* Heinrich, Gerd: Kulturatlas Brandenburg. Historische Landkarten - Geschichte der Mark im Überblick. 2. überarbeitete Auflage, Berlin 2006 ISBN 978-300-019684-3
* Neitmann, Klaus; Theil, Jürgen (Hrsg.): Die Herkunft der Brandenburger. Sozial- und mentalitätsgeschichtliche Beiträge zur Bevölkerung Brandenburgs vom hohen Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.'' Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2001 ISBN 3-935035-11-X
Weblinks
• Offizielle Seite des Landes Brandenburg
• Gesetzestext zum Gebietsaustausch
• Offizielle Tourismusseite des Landes Brandenburg
• Landesvermessung
• Wahlergebnisse (Landeswahlleiter)
• Wirtschaftsportal für das Land Brandenburg
• Kulturportal für das Land Brandenburg
• Gemeinsamer Internetauftritt von Kommunen im Land Brandenburg
• Offizielle Homepage zum 850 - jährigen Jubiläum der Mark Brandenburg
• Geschichtslandschaft Brandenburg
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Quellen
hsb:Braniborskapms:Brandeborgh
qu:Brandenburg
vo:Brandänburgän

