Brandenburg an der Havel
und Paulikloster]]
in der Altstadt]]
Brandenburg an der Havel ist eine kreisfreie Stadt im Land Brandenburg der Bundesrepublik Deutschland.
Geografie
Geografische Lage
Brandenburg an der Havel liegt im Westen des Landes Brandenburg etwa 70 km westlich von Berlin am für die Binnenschifffahrt wichtigen Fluss Havel zwischen Potsdam und Magdeburg.
Die Havel trennt zwischen Alt- und Neustadt gleichzeitig das Havelland von der Zauche.
Die reizvolle Region ist sehr waldreich und von vielen Seen geprägt. Zudem besitzt Brandenburg zahlreiche Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Mit dem Beetzsee und Riewendsee befindet sich die Stadt mitten im Naturpark Westhavelland.
Nachbarkreise und -gemeinden
Die Stadt Brandenburg an der Havel grenzt
# als kreisfreie Stadt an die Kreise Havelland (HVL) und Potsdam-Mittelmark, und
# als Gemeinde (im Uhrzeigersinn)
:* in Norden an die Gemeinde Milower Land (HVL), die Stadt Havelsee und die Gemeinden Beetzsee und Beetzseeheide und die Stadt Nauen (HVL),
:* im Osten an die Gemeinde Groß Kreutz (Havel),
:* im Südosten an die Gemeinde Kloster_Lehnin,
:* im Süden an die Gemeinden Wollin und Wenzlow, und
:* im Westen an die Gemeinden Rosenau, Wusterwitz und Bensdorf.
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet gliedert sich in die Stadt Brandenburg und 8 Ortsteile Gollwitz, Göttin, Kirchmöser, Klein Kreutz/Saaringen, Mahlenzien, Plaue, Schmerzke und Wust. Der Gemeindeteil Brandenburg hat nicht den Status eines Ortsteils.
(Laut Gemeindeordnung_für_das_Land_Brandenburg, Paragraph 54, können Ortsteile gebildet werden, die direkt gewählte Ortsbürgermeister und Ortsbeiräte besitzen. Andere Bezeichnungen, wie Stadtteil, Gemeindeteil, Wohnplatz oder ähnliches, haben keine gesetzliche Grundlage, auch wenn sie aus historischen und Orientierungsgründen nichtamtlich verwendet werden.)
Stadtgliederung (Gemeindeteile/Ortsteile mit Wohnplätzen und Jahr der Eingemeindung):
* Brandenburg
:* Stadtteil Altstadt (1715 Brandenburg Altstadt mit Brandenburg Neustadt unter gemeinsame Stadtverwaltung zusammengelegt)
::* Bohnenland, Brielower Ausbau, Butterlake, Heidekrug, Klingenbergsiedlung, Neuendorf, Quenzsiedlung
:* Stadtteil Neustadt (1715 Brandenburg Neustadt mit Brandenburg Altstadt unter gemeinsame Stadtverwaltung zusammengelegt)
::* Buhnenhaus, Görisgräben, Malge, Neue Mühle, Neuschmerzke, Siedlung Eigene Scholle, Wendgräben, Wilhelmsdorf
:* Stadtteil Dom (1928)
:* Stadtteil Görden (Anlage seit 1920er Jahre in der Gemarkung der Altstadt)
::* Kolonie Görden
:* Stadtteil Nord (Neubaugebiet 1959?1970 in der Gemarkung der Altstadt)
:* Stadtteil Hohenstücken (Neubaugebiet 1972?1988 in der Gemarkung der Altstadt)
* Ortsteil Göttin (1950?1952, 1993)
* Ortsteil Gollwitz (2003)
* Ortsteil Kirchmöser (1952)
:* Bergenhof, Gränert, Kirchmöser Dorf, Kirchmöser Ost, Kirchmöser West
* Ortsteil Klein Kreutz/Saaringen (1950?1952, 1993)
:* Fuchsbruch, Klein Kreutz, Saaringen
* Ortsteil Mahlenzien (1993)
* Ortsteil Plaue (1952, bis dahin selbständige Stadt)
:* Charlottenhof, Gartenstadt, Margaretenhof, Neu Plaue, Plauerhof, Plauer Schleuse, Roberdam
* Ortsteil Schmerzke (1950?1952, 1993)
:* Paterdamm (1993)
* Ortsteil Wust (2003)
Geschichte
Etymologie
Da Brandenburg nicht nur die Bezeichnung der Stadt selbst ist, sondern auch eine Vielzahl von Orts - und Gebietsbezeichnung diesen Namen tragen, wird hier auf die Wortherkunft einmal ausführlicher eingegangen (siehe auch Brandenburg (Begriffsklärung).
Die älteste schriftlich Erwähnung des Namens Brandenburg befindet sich in der Stiftungsurkunde des Bistums_Brandenburg. Hierbei ist von der Gründung des Bischofssitzes in der civitate Brendanburg die Rede. Datiert ist sie auf das Jahr 948 (Historikerstreit dazu siehe Mittelalter). Die chronikalische Ersterwähnung des Namens befindet sich in den Chroniken von Widukind von Corvey aus dem Jahre 967. Hier wird von der Eroberung der Brennaburg gesprochen.Chronik der Stadt Brandenburg., Hrsg. Arbeitskreis Stadtgeschichte im Brandenburgischen Kulturbund e.V., Berlin: B. Neddermeyer, 2003 ISBN 3-933254-40-X
Mögliche Deutungen des Namens könnten nun sein: Slawische Herkunft des Namens von bran - "Sumpf", "Morast" oder die germanische Herkunft von branda - "Brand".
Gegen eine Ableitung des Namens vom Heiligen Brendan spricht der fehlende Kult um diesen Heiligen im Brandenburger Bereich. Jedoch könnte sich der Name dennoch von ihm ableiten, würde er aus dem westdeutschen Bereich im Zuge der Frankonisierung der deutschen Ortsnamen zur karolingischen Zeit übertragen worden sein.
Deutungsversuche jüngeren Datums beziehen sich auch auf ein Wort indogermanischen Ursprungs: brendh für "quellen" oder "schwellen". Dabei wird dem Argument, dass eine germanische Herkunft des Namens auf Grund fehlender Funde spätgermanischer Siedlungen unwahrscheinlich sei, entgegen getreten mit der Begründung, dass dies nicht erforderlich sei, wenn man, wie in diesem Fall, von einer Gewässerbezeichnung ausgeht. Dem Wort würde dann die deutsche Endung -burg hinzugefügt worden sein.1050 Jahre Brandenburg., Hrsg. Domstift und Historischer Verein Brandenburg (Havel), Seite 21
Die Bezeichnung der Stadt selbst schwankte in ihrer Geschichte zwischen Brandenburg (Brendanburg), Brandenburg a./Havel, Brandenburg (Havel) und – so die heutige Bezeichnung – Brandenburg an der Havel.
Mittelalter
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Auf der Dominsel lag die zentrale Burg der slawischen Heveller, die 928/929 von König Heinrich_I. erobert wurde. Otto_I. errichtete hier 948 das Bistum Brandenburg (Seit dem Ende der 1990er Jahre gibt es einzelne Historiker wie Dietrich Kurze oder Helmut Assing, die bezweifeln, dass das Bistum tatsächlich bereits 948 gegründet wurde, und vermuten, dass das Bistum erst im Jahr 949 oder sogar erst 965 gestiftet wurde). Im Slawenaufstand 983 wurde die Burg wieder zurückerobert. Das Bistum bestand formal mit kontinuierlicher Bischofsbesetzung im Exil in Magdeburg weiter und kehrte nach der Wiedereroberung zurück.
Der letzte Hevellerfürst Pribislaw-Heinrich herrschte von der auf der Dominsel gelegenen Burg mit Petrikirche. Nach seinem Tode 1150 fiel das Land an Markgraf Albrecht_den_Bären, der 1157 die Burg erstürmte und die Markgrafschaft_Brandenburg begründete. Die beiden Domkietze, der Altstädter und der Neustädter Kietz, dürften bald darauf entstanden sein. Bei der Siedlung Parduin mit der St.-Gotthardt-Kirche ließen sich vor 1147 Prämonstratenser nieder, die 1165 auf die Dominsel übersiedelten, wo nun das Domstift und ab 1165 der Dom errichtet wurde.
Die Siedlung um die Gotthardtkirche weitete sich nach 1160 zur Altstadt an der Straße von Magdeburg nach Berlin aus. Westlich vor der Altstadt deutet die vor 1173 entstandene Nikolaikirche im Dorf Luckenberg auf eine alte Kaufmannssiedlung hin. Südlich der Altstadt wurde am Anfang des 12. Jahrhunderts die Neustadt mit der Katharinenkirche planmäßig angelegt. Beide Städte wurden getrennt mit Mauern versehen und bildeten zwei völlig eigenständige Kommunen. 1715 wurde durch den preußischen König Friedrich_Wilhelm_I. eine gemeinsame Stadtverwaltung beider Städte verfügt, in deren Folge beide Kommunen langsam zusammenwuchsen.
In der Altstadt gründeten die Franziskaner nach 1234 ein Kloster, in der Neustadt wurde der markgräfliche Hof 1286 den Dominikanern überlassen. Ein wohl in der Mitte des 12. Jahrhunderts eingesetztes Burggrafengeschlecht verschwindet seit 1243 aus der Überlieferung. Als Hauptstadt der Markgrafschaft Brandenburg, als Bischofssitz, als Ort eines von weither angerufenen, seit 1326 bezeugten Schöppenstuhls und als Fernhandelsstadt bildete Brandenburg im Mittelalter das unbestrittene Zentrum zwischen Elbe und Oder.
Die auf Fernhandel hinweisende Judengemeinde wurde um 1350, 1446 und 1510 auf das schwerste verfolgt. Der 1402 erwähnte erste Roland auf dem Neustädtischen Markt drückte die städtischen Freiheiten aus, seit 1230 lagen die Obergerichte in der Hand bürgerlicher Schulzen und Schöppen. Gegen Beeinträchtigen durch die neuen hohenzollerschen Landesherren schloss Brandenburg 1431 einen Städtebund mit Berlin, Cölln und Frankfurt (Oder), bis 1518 gehörte es der Hanse an.
Im Anschluss an das Domkapitel und die bürgerliche Führungsschicht der Neustadt entfaltete sich im späten Mittelalter ein reges geistiges Leben.
1521 bestätigt Kurfürst Joachim_I. offiziell den Titel Chur- und Hauptstadt für Brandenburg an der Havel. Außerdem legte er die Reihenfolge der märkischen Städte bei Huldigungen und im Felde fest. Die Reihenfolge hierbei war: Brandenburg Alt- und Neustadt, Berlin, Cölln, Stendal, Prenzlau, Perleberg, Ruppin, Frankfurt (O) und Cüstrin. In der Folge kam es später bei Erbhuldigungen deshalb noch bis ins 19. Jahrhundert zu Rangstreitigkeiten mit Berlin.
Zwischen 1536 und 1555 setzte sich die Reformation in Stadt und Domkapitel durch, das Bistum wurde 1598 säkularisiert und dem Kurfürstentum Brandenburg eingegliedert. Gleichzeitig verlor die Stadt infolge des Aufstiegs Berlins als kurfürstlicher Residenzstadt ihre führende Stellung.
Neuzeit
1619 wurde die freie Ratswahl abgeschafft, die Münzverschlechterung führte 1622 Tumulte der städtischen Bevölkerung herbei. Die Zerstörungen und der Niedergang im Dreißigjährigen_Krieg konnten erst nach 1800 aufgeholt werden. Von den 10.000 Einwohnern vor dem Krieg lebten 1648 nur noch 3.000. Die Ansiedlung von Hugenotten 1685 brachte die Bildung einer reformierten Gemeinde und mit der Gerberei und Lederverarbeitung eine wirtschaftliche Belebung. Der Aufbau des brandenburgischen Heeres seit dem späten 17. Jahrhunderts machte Brandenburg zu einer Garnisonstadt, 1717 wurde die _Ritterakademie gegründet.Von 1806 bis 1808 war die Stadt von französischen Truppen besetzt. Während der Revolution 1848 tagte vom 8. November bis zu ihrer Auflösung am 5. Dezember 1848 die vom König aus Berlin vertriebene preußische Nationalversammlung im Dom zu Brandenburg. Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress
gehörte die Stadt Brandenburg ab 1816 zum Kreis Westhavelland im Regierungsbezirk Potsdam in der preußischen Provinz Brandenburg, seit 1939 Mark Brandenburg.
Am 1. April 1881 schied die Stadtgemeinde Brandenburg aus dem Kreis Westhavelland aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis.
1830 hatte Brandenburg 13.538 Einwohner, 1846 erhielt es Bahnverbindung nach Berlin und Magdeburg, 1904 nach Rathenow und Belzig, drei weitere Kleinbahnen entstanden 1901/1912. Die erste Pferdestraßenbahn fuhr 1897. Die Industrialisierung setzte nach 1870 ein, die Brennabor-Werke (Gründung 1871 durch die Gebrüder Reichstein) erzeugten Fahrräder, Kinderwagen und Autos, um 1900 folgten zwei weitere Fahrradwerke, eine Schiffswerft, eine Eisengießerei, Fabriken für Blechspielwaren, Textilien und Möbel. 1913 entstand ein Stahl- und Walzwerk, während die alte Tuch- und Seidenweberei einging.
Mit dem industriellen Aufstieg verdoppelte sich in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die Bevölkerungszahl durch Zuzug aus der Umgebung der Stadt, aber auch aus dem Ruhrgebiet, aus Ost- und Westpreußen, aus Danzig, Pommern und Schlesien. 1905 hatte die Stadt 51.000 Einwohner. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Brandenburg durch Metall-, Textil- und Spielwarenindustrie geprägt, die jedoch während der Weltwirtschaftskrise schnell in Konkurs ging. Nach 1933 wurde Brandenburg durch die Stahlproduktion zu einem wichtigen Rüstungsstandort. 1935 begann der LKW-Bau (Opel), 1936 der Flugzeugbau (Arado).
1933/1934 bestand in Brandenburg eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager. Das Zuchthaus_Brandenburg-Görden war bis zur Befreiung durch sowjetische Truppen am 27. April 1945 ein berüchtigter Kerker und Hinrichtungsort für zahlreiche Widerstandskämpfer. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden im Zuchthaus zwischen 1940 und 1945 1.772 Menschen hingerichtet. Das alte Zuchthaus wurde von der Landesklinik Brandenburg im Rahmen des Euthanasie-Programms genutzt. Hier wurden 9.772 Patienten ermordet. Bombenangriffe 1944/1945 und die Bodenkämpfe im April 1945 richteten erhebliche Zerstörungen an. Rund 70 Prozent der Industriebetriebe und 15 Prozent der Wohngebäude waren zerstört.
Die 1950er Jahre waren Jahre des Neuanfangs. Der Bau des Walzwerkes in Kirchmöser ab 1949 und des Stahl- und Walzwerkes Brandenburg ab 1950 gab der Stadt ihre Schwerindustrie wieder. Stahl- und Großindustrie wurden das Symbol der Stadt. Die Einwohnerzahl stieg mit dem Aufbau der Industrie kontinuierlich. Nach der Wiedervereinigung wurde die Industrie privatisiert, zahlreiche Betriebe stillgelegt. Die Strukturveränderungen führten bis heute zu einer hohen Arbeitslosigkeit und einem Sinken der Einwohnerzahl.
Religionen
= Christentum
=* Es gibt insgesamt acht evangelische Kirchengemeinden in der Stadt, die zur Evangelischen_Kirche_Berlin-Brandenburg-schlesische_Oberlausitz und ihrem Kirchenkreis Brandenburg gehören, von der jedoch eine ihr Pfarramt außerhalb der Stadtgrenzen besitzt:
** Domgemeinde --> Brandenburger Dom
** Auferstehungsgemeinde im Stadtteil Görden
*St._Gotthardt Gemeinde in der Altstadt
** St. Katharinen Gemeinde in der Neustadt
** Gemeinde Gollwitz
** Gemeinde Plaue
** Gemeinde Kirchmöser-West
** Gemeinde Krahne, jedoch mit einer Kirche im Ortsteil Göttin
Weiterhin besitzt die Evangelische Kirche ein Kreisjugendpfarramt. Der Domstift Brandenburg ist außerdem Träger einer Grundschule und eines Gymnasiums. Er besitzt einen Forst mit zugehörigem Forstamt in Seelensdorf und ein Domstiftsgut in Mötzow. Auf seinem Gelände befindet sich auch ein evangelisches Jugendhaus
* Zur römisch-katholischen_Kirche gehören zwei Gemeinden in Brandenburg an der Havel. Hier ist die Besonderheit zu beachten, dass durch die Stadt die Bistumsgrenze zwischen Magdeburg und Berlin verläuft. Der Ortsteil Kirchmöser gehört zum Bistum Magdeburg. Hier befindet sich die Familienferienstätte St. Ursula und die Kirche der Gemeinde Hl. Geist, welche zum Dekanat Magdeburg gehört. Die weiteren Gebiete der Stadt gehören zum Erzbistum Berlin und dem Dekanat Brandenburg. Dort befindet sich die Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit, welche neben der Pfarrkirche weitere Kirchen im Stadtgebiet und außerhalb besitzt. In katholischer Trägerschaft sind außerdem ein Seniorenzentrum, ein Jugendhaus und ein Krankenhaus.
* In der Stadt gibt es außerdem zwei Gemeinden des Bundes_der_Evangelisch-Freikirchlichen_Gemeinden, eine Adventgemeinde, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und weitere.
= Judentum
=Seit einigen Jahren gibt es in Brandenburg an der Havel wieder eine jüdische Gemeinde. Ihre Mitglieder sind überwiegend aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Die Stadt besitzt zwei jüdische_Friedhöfe. Der 1747 angelegte Friedhof befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofes in der Geschwister-Scholl-Straße. Die Nationalsozialisten verwüsteten diesen jedoch im Jahre 1938. Auf ihm befinden sich heute Gedenktafeln umgekommener Juden aus Brandenburg an der Havel, sowie die Namen der auf dem Friedhof bestatteten Personen.Der zweite, kleinere jüdische Friedhof befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Landesirrenanstalt Brandenburg Görden, dem heutigen Askleipios-Klinikum.
Durch die Reichsprogromnacht am 9. November 1938 wurde die jüdische Synagoge total zerstört. Den Juden blieb nur das der Synagoge vorgelagerte Gemeindehaus in der Großen Münzenstraße.
Die Zahl der Gemeindemitglieder vor dem Zweiten Weltkrieg betrug etwa 200. In annähernd gleicher Stärke ist das Judentum wieder in der Stadt vertreten.
Einwohnerentwicklung
Brandenburg hatte im Mittelalter nur einige tausend Einwohner. Die Bevölkerungszahl wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Bis 1600 stieg sie auf rund 10.000, sank durch die Auswirkungen des Dreißigjährigen_Krieges bis 1648 auf nur noch 3.000. Erst 1715 wurde der Vorkriegsstand wieder erreicht. Mit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung der Stadt sehr schnell. Lebten 1818 erst 12.800 Menschen in der Stadt, so waren es 1900 bereits 50.000. Deutlich sichtbar sind die Auswirkungen des Zweiten_Weltkrieges. Die Stadt verlor 18 Prozent seiner Bewohner (15.000 Personen). Die Einwohnerzahl sank von 84.000 im Jahre 1939 auf 69.000 im Dezember 1945. Im Jahre 1952 lebten in der Stadt wieder so viele Menschen, wie vor dem Krieg.
Bis 1988 stieg die Bevölkerungszahl der Stadt Brandenburg auf ihren historischen Höchststand von rund 95.000. Inzwischen ist die Einwohnerzahl jedoch wieder stark gesunken. Seit der Wende in der DDR im Jahre 1989 hat die Stadt durch Abwanderung und Geburtenrückgang bis 2005 etwa 20 Prozent ihrer Bewohner (20.000 Personen) verloren. Am 31. Dezember 2006 betrug die Einwohnerzahl für Brandenburg an der Havel 73783 Einwohner (Quelle ist das Einwohnermelderegister der Stadt Brandenburg an der Havel). Mit einem weiteren Absinken der Bevölkerungszahl wird gerechnet. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass die Stadt im Jahre 2020 noch circa 65.000 bis 68.000 Einwohner haben wird.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1830 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik (bis 1989) und des Statistischen Landesamtes (ab 1990). Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die ?Ortsanwesende Bevölkerung?, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1966 auf die ?Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung?. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
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Oberbürgermeister seit 1809 Städtepartnerschaften
* Ivry-sur-Seine, Frankreich, seit 1963
* Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz, seit 1988
* Magnitogorsk, Russland, seit 1989
Landesbehörden
Brandenburgisches Oberlandesgericht
Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg
Amtsgericht Brandenburg an der Havel
Arbeitsgericht Brandenburg
Landesrechnungshof - Außenstelle Brandenburg an der Havel
Fachhochschule Brandenburg
Staatliches Schulamt Brandenburg an der Havel
Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen
Tourismus, Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
* Museum im Frey-Haus beherbergt das Stadthistorische Museum. Entstanden ist es, nachdem der Industrielle Ernst Paul Lehmann das Haus 1922 zur Verfügung stellte, aus den Beständen des Historischen Vereins der Stadt.
* Dommuseum im Domstift unter anderem mit den Urkunden der Ersterwähnung der Städte Cölln und Berlin und sakraler Kunst, wie Kelche und liturgische Gewänder
* Industriemuseum Brandenburg (ehemaliges Stahl- und Walzwerk Brandenburg SWB); das letzte Stahlwerk in Westeuropa, in dem bis 1993 Stahl im Siemens-Martin-Verfahren hergestellt wurde. Weiterhin beherbergt das Industriemuseum die Ausstellung ?Brennabor in Brandenburg?, welche einen Einblick in die Firmengeschichte dieses traditionsreichen Unternehmens bietet. Mit diesem Museum ist die Stadt auch Teil der Europäischen_Route_der_Industriekultur.
* Museum im Steintorturm bietet eine ständige Ausstellung zur Brandenburger Havelschifffahrt und einen Ausblick über die Stadt von der Turmspitze.
* Nostalgie-Museum in der Steinstraße, zumeist lose Sammlung von Exponaten aus der Zeit der DDR.
* Kriminalmuseum in der Bäckerstraße beinhaltet eine Vielzahl von Ausstellungsstücken zur Foltergeschichte
Paul Kaiser-Reka Museum in der Kurstraße - Hommage an den großen Musikartisten mit skurrilen Instrumenten, Ausschnitten aus Varieté-Nummern und biografische Informationen
* Straßenbahnmuseum in der Bauhofstraße über die 100-jährige Geschichte der Straßenbahn in Brandenburg an der Havel
• Olle und Dolle Räder, Kurstraße (Neustadt); Ausstellung historischer Fahrräder mit besonderem Bezug auf die Brandenburger Geschichte der Fahrradproduktion mit Weltgeltung (Brennabor, Excelsior, u.a.)
Bauwerke
Sakralbauwerke* Auf der Dominsel befinden sich das Domstift Brandenburg mit der Domkirche_St._Peter_und_Paul, die Domklausur, deren Westflügel die ehemalige Ritterakademie beherbergt. Weiterhin befinden sich auf dem Gelände die Domkurien oder Domherrenhäuser, die St._Petri-Kapelle und die ehemalige, fussläufig nicht mehr erkennbare Burg_Brandenburg.
* Die _St._Katharinenkirche ist die evangelische Pfarrkirche der Neustadt und ein herausragendes Beispiel der Backsteingotik aus dem 15. Jahrhundert.
* Das Dominikanerkloster_und_Kirche_St._Pauli befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen markgräflichen Hofes im Südwesten der Neustadt (nach abgeschlossener Rekonstruktion der im 2. Weltkrieg schwer beschädigten Klosteranlage beherbergt der Komplex ab November 2007 das archäologische Landesmuseum Brandenburg)
* Die evangelische Stadtpfarrkirche St._Gotthardt zählt zu den ältesten Kirchenbauten der Stadt und beherrscht den altstädtischen Siedlungskern Parduin.
* Die Franziskanerkirche St._Johannis befindet sich am südwestlichen Rand der Altstadt, am Nordufer der Havel, dem sogenannten Salzhof und wurde im 2._Weltkrieg schwer beschädigt. Sie war die Kirche des dazugehörigen Franziskanerklosters.
* Die Nikolaikirche befindet sich etwa 300m westlich des Plauer Tores der Altstadt.
* Die Katholische Pfarrkirche ?Heilige Dreifaltigkeit? in der Neustadt wurde mit moderner Glaskunst, dem Zyklus des Londoner Künstlers Graham Jones ?creation. from dark to light? (2005/06) ausgestattet.
* Die Jakobskapelle, etwa 400m westlich vor dem Steintor der Neustadt gelegen, wird auch "Verrückte Kapelle" genannt, weil das ganze Bauwerk im Zuge einer Straßenerweiterung im Jahre 1892 um 11 m nach Westen verschoben wurde.
Profanbauwerke
* Die zu großen Teilen erhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung ist mit noch vier erhaltenen Tortürmen ausgestattet:
** Steintorturm (Neustadt)
** Mühlentorturm (Neustadt)
** Rathenower Torturm (Altstadt)
** Plauer Torturm (Altstadt)
* Das Altstädtische Rathaus ist ein herausragendes Beispiel der Backsteingotik aus dem 15. Jahrhundert).
* Das sogenannte Ordonnanzhaus am Altstädtischen Rathaus (Schusterstraße) ist ein gotischer Bau, dessen älteste Teile aus dem 14.Jh. stammen. Er gilt als ältester bürgerlicher Profanbau der Mittel- und Neumark Brandenburg.
* Die Friedenswarte ist ein auf dem Fundament der Bismarckwarte 1974 errichteter, 32 m hoher Aussichtsturm auf dem Marienberg.
* Das Carpzov - Haus in der Steinstraße 57 (Neustadt) ist der Stammsitz der Gelehrten-Familie Carpzow. Das Haus ist ein schöner giebelständiger Renaissancebau aus dem Jahre 1563. Das Portal wurde umgesetzt und befindet sich im Gebäude des ehemaligen altstädtischen Gymnasiums am Kreisgarten.
* Die von Bruno Möhring für den Fabrikanten Ernst Paul Lehmann entworfene Villa in der Plauer Strasse ist ein besonderes Denkmal für den Jugendstil.
Die Stadt ist weiterhin Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft ?Städte mit historischen Stadtkernen?, sowie Teil der Europäischen_Route_der_Backsteingotik.
= Roland =
Der Roland von Brandenburg wurde 1474 auf dem Marktplatz der Neustadt aufgestellt und hat eine Höhe von 5,35 Meter. 1716 wurde die Sandsteinfigur zum Rathaus umgesetzt, da sie die preußischen Garnisonstruppen beim Exerzieren störte. Da der Roland während des Zweiten_Weltkrieges in ein außen gelegenes Gut der Stadt ausgelagert und vergraben war, wurde er nicht von der Zerstörung des Neustädtischen Rathauses bei der Bombardierung 1945 betroffen und fand 1946 seinen jetzigen Platz neben dem Portal des Altstädtischen Rathauses. Neben der Betonung der städtischen Eigenständigkeit galt die Errichtung des Brandenburger Rolands auch als Ausdruck der wirtschaftlichen Prosperität der Stadt. Dieser Roland von 1474 hatte einen vermutlich hölzernen Vorgänger aus dem Jahre 1402. Eine Kopie des Brandenburger Rolands wurde 1905 für das Märkische_Museum Berlin hergestellt und vor dem Eingangsportal errichtet.
Parks
* Humboldthain - Anlässlich des 100. Geburtstags Alexander_von_Humboldts von Johannispromenade umbenannter Park entlang der mittelalterlichen Stadtmauer vom Plauer Torturm zum Salzhofufer führend. Bietet viele dendrologische Besonderheiten, welche mit Schrifttafeln versehen sind, u.a. den Ginkgo biloba.
* Leue Park auf dem Marienberg - In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts umgestalteter Volkspark auf der höchsten Erhebung der Stadt. Auf ihm befindet sich der Aussichtsturm Friedenswarte und eine Ausflugsgaststätte aus der Kaiserzeit in ihrer unmittelbaren Nähe. Von der Straße "Am Rosenhag" führt ein terrassenförmiger Aufgang hinauf auf dessen Etagen sich Wasserspiele befinden, wie z.B. die "Muschelgrotte". Auf dem Berg selbst ist der Park weitläufig. Es befindet sich die 1956 erbaute ehemalige Freilichtbühne auf ihm. Auf der westlichen Seite befindet sich weiterhin das Marienbad und am Fuße des Berges auf der nördlichen Seite auch das Ehrenmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft im Zuchthaus Brandenburg mit einer Bronzeplastik eines gefesselten Kämpfers von Albert Treyne.
*Krugpark - 1825 auf Initiative des Stadtrates Johann Gottfried Bröse angelegter Park im Stadtteil Wilhelmsdorf, benannt nach der nahegelegen Gaststätte "Zum Neuen Krug". Der Park zeichnet sich besonders durch seine Naturnähe aus. Er ähnelt einem Laub - Mischwald. Es befindet sich außerdem ein Naturschutzzentrum auf seinem Gelände.
Naturdenkmäler
Die Stadt besitzt mit einer Sumpfzypressenallee am Grillendamm ein botanisches Wahrzeichen, das europaweit eine Besonderheit darstellt. Bereits 1841 wurden die ersten Zypressen gepflanzt. Diese Pflanzenart kommt heutzutage in der Natur nur noch in Nordamerika vor. Durch Stürme erheblich beschädigt, mussten einige der Sumpfzypressen Anfang des Jahrtausends gefällt werden. Durch erheblichen Kostenaufwand konnten aber wieder Bäume nachgepflanzt werden.
Sport
Die Stadt hat eine große Anzahl verschiedener Sportvereine. Ihr geografische Lage in direkter Nachbarschaft zu vielen Seen und Flüssen hat vor allem eine Vielzahl von Wassersportvereinen hervorgebracht. Aus diesen gingen letztlich sogar Olympiasieger hervor (siehe Persönlichkeiten der Stadt). Brandenburg an der Havel besitzt mit der Regattastrecke am Beetzsee auch eine Wettkampfstrecke von internationalem Rang. Auf ihr fanden bereits verschiedene nationale Meisterschaften statt, Weltmeisterschaften der Junioren im Rudern und weiterhin wird die U-21 Weltmeisterschaft im Rudern dort stattfinden. Die Stadt arbeitet daran die Wettkampfstrecke so auszubauen, dass auch die Weltmeisterschaft im Rudern dort ausgetragen werden kann (Erweiterung um zwei Bahnen und um Sitzplätze auf der Tribüne). Außerdem bietet das Marienbad sehr gute Voraussetzungen für den Wasserballsport, so dass auch hier schon einige A-Länderspiele stattfanden.
Einige Vereine aus der Stadt:
Fußball:
BSC Süd 05
Stahl Brandenburg
Handball:
SV 63 Brandenburg/West
Tennis
* TC BSC Süd 05 Brandenburg
* BSRK 1883 e.V.
Wasserball
* ASC Brandenburg 03
* SV Wasserfreunde Brandenburg
Rudern
* Ruderclub "Havel" Brandenburg
* Ruder-Club-Plaue
Kanu
* WSV Stahl Beetzsee Brandenburg
* BKV "Freie Wasserfahrer 1925"
Rugby
* SG Stahl Brandenburg e.V.
Judo
* PSG Dynamo Brandenburg Mitte
Segeln
* Eisenbahner Segelverein Kirchmöser 1928 e.V.
Regelmäßige Veranstaltungen
Havelfest - seit über 40 Jahren stattfindendes großes Volksfest mit mehreren Bühnen an beiden Seiten der Havel in der Neustadt inklusive der Wahl zur Havelkönigin. In den letzten Jahren erreichte das Havelfest einen der Höhepunkte mit ca. 200.000 Besuchern in drei Tagen im Jahr 2005, ist es zugleich einer der größten Festveranstaltung Deutschlands.
* Rolandfest - mittelalterliches Spektakulum an Pfingsten auf dem Altstädtischen Markt
* Fischerjakobi in Plaue - In der letzten Woche des Juli um den Gedenktag Jakobus_des_Älteren gefeiertes Volksfest des Ortsteils im Lichte der Fischer
* Historisches Hafenfest - Fest im August mit vielen historischen Schiffen zur Erinnerung an die Geschichte des Schiffbaus in Brandenburg an der Havel und nicht zuletzt der Mitgliedschaft in der Hanse.
* Weihnachtsmannparade - Im Advent stattfindende Parade mit einer Vielzahl von weihnachtlich geschmückten Themenwagen rund um den Weihnachtsmann. Im Jahr 2005 verfolgten ca. 60.000 Gäste die Open-Air-Parade.
Heimatsagen
* Habakuk Schmauch
Quitzows letzter Kampf
* Der Roland zu Brandenburg
* Der Brandenburger Barbier Fritze_Bollmann
* Die Entstehung des Marienberges
* Der unterirdische Gang
* Die Schwedenlinde in Brielow
* Die Tieckower Mühle
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr Straßenverkehr
* Brandenburg an der Havel wird von der Bundesautobahn A_2 südlich tangiert. Die Entfernung zur Autobahn beträgt etwa zehn Kilometer. In der Stadt ist der Schnittpunkt der Bundesstraßen B_1 und B_102.
Außerdem führt die Deutsche Alleenstraße durch die Stadt.
Eisenbahn
* In der Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte der Anschluss Brandenburgs an die Potsdam-Magdeburger_Eisenbahn, auf der der Verkehr am 7. August bzw. 15. September 1846 aufgenommen worden ist. Die Einweihung der großen Elbbrücke bei Magdeburg erfolgte allerdings erst zwei Jahre später, am 19. August 1848. Da der Bahnhof südlich der Neustadt seinen Standort erhielt, führte dies zu einer städtebaulichen Ausweitung Brandenburgs in Richtung Süden. Über die Große Gartenstraße wurde vom Steintor aus der Bahnhof erreicht. Fast parallel dazu führte die Bauhofstraße, die bis 1891 als Sackgasse an der Havel endete. Da sich die Stadt auch nach Westen ausgedehnt hatte, war der Bau einer zweiten Havelbrücke notwendig geworden, die den Schleusenkanal und die Havel überspannte und auf der Altstädtischen Seite in die Luckenberger Straße mündet. Dadurch war seit dem Ende des 19. Jahrhunderts der Verkehr über die Lange Brücke, die zunehmend zum Nadelöhr wurde, entlastet worden. Ende der 80er Jahre wurde dann zur weiteren Umgehung des Brandenburger Stadtzentrums der Bau einer neuen Havelbrücke in der Fortsetzung der Zanderstraße beschlossen. Sie führte zur Otto-Sidow-Straße und über diese zum Hauptbahnhof.
* Ein Jahr nach der Wende zum 20. Jahrhundert erhielt Brandenburg Anschluss an das Westhavelländische_Kleinbahnsystem. Vom Bahnhof Brandenburg Krakauer Tor führte eine Strecke nach Nauen-Röthehof, eine andere von Brandenburg-Altstadt nach Roskow. Letztere Strecke erforderte eine Eisenbahnbrücke über die Unterhavel außerhalb des damaligen Stadtgebietes. Diese Brücke wurde auch von der Brandenburgischen Städtebahn benutzt, die 1904 eröffnet wurde und deren Bahnhof Neustadt sich unmittelbar neben dem Hauptbahnhof befand und heute mit ihm verschmolzen ist. Die Städtebahn führte von Treuenbrietzen über Belzig, Brandenburg, Rathenow nach Neustadt (Dosse). Während die Kleinbahnen nach 1945 abgebaut worden sind, ist letztgenannte Strecke heute noch in Betrieb.
* Bahnhöfe
:* Hauptbahnhof (ehemaliger Staatsbahnhof, später Reichsbahnhof)
:* Neustadt-Bahnhof - heute mit dem Hauptbahnhof verschmolzen
:* Altstadt-Bahnhof - heute Haltepunkt der Bahnlinie nach Rathenow
:* Bahnhof Görden - heute Haltepunkt der Bahnlinie nach Rathenow
:* ehem. Krakauer Bahnhof - Endbahnhof der Westhavelländischen Kleinbahn, Strecke und Bahnhof stillgelegt
:* Bahnhof Kirchmöser - Zugang zum bedeutenden Industriegelände Kirchmöser, Strecke Berlin - Magdeburg
Wasserstraßen
* Über die Havel und den Silokanal ist die Stadt an das Europäische_Wasserstraßennetz angebunden und verfügt über einen eigenen Hafen.
Luftverkehr
* Im Osten der Stadt, auf der Gemarkung der Wüstung Stenow, östlich der Krakower Vorstadt (sogenanntes Mühlenfeld), zwischen den Landstraßen nach dem Ortsteil Klein Kreuz und dem Dorf Mötzow befindet sich ein Segelflugplatz.
* Im Westen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bundesstraße 1 liegt der Flugplatz Brandenburg- Briest EDUB (Sonderlandeplatz), der das Potential zum Regionalflughafen hat. Es handelt sich hierbei um einen seit 1914 genutzten Militärflughafen, dessen militärische und damit flugtechnische Nutzung jedoch Anfang der neunziger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts aufgegeben wurde. Eine Revitalisierung ist vorgesehen.
Innerstädtischer Verkehr
* Eine Besonderheit gegenüber anderen märkischen Städten ist die Tatsache, dass es in Brandenburg seit 1897 eine Pferdebahn gab, die 1910 den elektrischen Betrieb aufnahm. Der heutige innerstädtische Straßenbahnverkehr wird mit 10 KTNF6, 6 KT4D und 4 MGT6D auf drei Linien mit einer Gesamtlänge von 18,9 Kilometer in Meterspur betrieben. Für Sonderfahrten stehen noch zahlreiche Museumsbahnen zu Verfügung. Derzeit wird um die Zukunft der Straßenbahn in der Stadt diskutiert. Die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH betreibt neben den 3 Straßenbahnlinien auch 8 Buslinien (+ 1 bei Veranstaltungen). Hierfür kommen Busse des Typs Citaro von Mercedes Benz zum Einsatz.
Hier eine Auflistung der Straßenbahn und Buslinien:
Straßenbahn:
Buslinien:
Wirtschaft und Unternehmen
Die Stadt war bis zur Wende ein Standort der Schwerindustrie. Das Stahl- und Walzwerk war der Taktgeber der Wirtschaft dieser Stadt. Weitere große Betriebe waren das Getriebewerk und die Werke der Reichsbahn in Kirchmöser.
Davon geblieben sind das Elektrostahlwerk und das Getriebewerk. Die Werke der Reichsbahn in Kirchmöser waren der Ursprung der heutigen Unternehmen der Bahntechnik an diesem Standort. Aus dem Stahlwerk wurde der SWB Gewerbe- und Industriepark und das Industriemuseum, das die Stahlerzeugung im ZF-Getriebe_GmbH, stellt PKW-Getriebe her
*Heidelberger Druckmaschinen AG), Herstellung von Teilen für Druckmaschinen
*BSA Brandenburg - Brandenburger Stahl- und Anlagenbau
* Eisenbahnausrüstungen
*BWG in Kirchmöser, Herstellung von Weichensystemen
** GBM Gleisbaumechanik in Kirchmöser, Herstellung von Arbeitsfahrzeugen für Eisenbahnen
* Solarenergie
*Johanna Solar Technology, die Firma errichtet 2006 ein Werk zur Herstellung von Dünnschicht-Solar-Modulen
* Versorgung
*Stadtwerke Brandenburg, betreibt ein modernes Heizkraftwerk mit Erdgas
** Bahnstromkraftwerk in Kirchmöser der e.on
* Wohnungsbau
*WOBRA - Wohnen in Brandenburg
*WOFÜ - Wohnungsfürsorge
Öffentliche Einrichtungen
Fachhochschule Brandenburg
* Dienststellen der Deutschen Rentenversicherung Bund / Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA)
* Oberlandesgericht
* Klinikum
Kinos / Theater
* Concerthaus Brandenburg
* Movie Town
* Cultur Congress Center
* Fontane Club
Bildung
Schulen
Fachhochschulen:
Fachhochschule Brandenburg
Gymnasien
* Märkisches Gymnasium ?Friedrich Grasow?
* Von Saldern-Gymnasium
* Bertolt-Brecht-Gymnasium
Domgymnasium
Berufsbildende Schulen
* Oberstufenzentrum ?Gebrüder Reichstein?
* Oberstufenzentrum ?Alfred Flakowski?
Grundschulen
* Wilhelm-Busch-Schule
* Neustädtische Grundschule
* Evangelische Grundschule
* Konrad Sprengel Schule
* Städtische Grundschule "Gebrüder Grimm"
Oberschulen
* Berufsorientierte Oberschule Kirchmöser
* Oberschule Görden
* Oberschule Brandenburg-Nord
* Heinrich-Heine-Oberschule
Realschulen
* Nicolaischule
* Realschule Hohenstücken
Bibliotheken
* Domstiftsbibliothek
* Fouqué-Bibliothek (Stadtbibliothek)
* Hochschulbibliothek der Fachhochschule Brandenburg
* Bibliothek des Brandenburgischen Oberlandesgerichtes (gegründet 1994)
Franziskaner-Bibliothek, bedingt durch den 2. Weltkrieg jetzt in Krakau
Schöppenstuhl-Bibliothek, bedingt durch den 2. Weltkrieg jetzt in Berlin
* Bibliothek im Von Saldern-Gymnasium
* Bibliothek des Stadtmuseums im Frey-Haus in der Ritterstraße
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1827 - Friedrich Wilhelm Barth, Rektor des Gymnasiums (zum 30. Dienstjubiläum)
1833 - Martus, Superintendent in Golzow und Comptronatskommisarius des Gymnasiums (zum 50. Dienstjubiläum)
1834 - Wilhelm Ludwig Ritter, Postdirektor (zum 50. Dienstjubiläum)
1848 - Schrobdorff, Amtmann in Krahne, versorgte die Brandenburger Bevölkerung während der Hungersnöte 1847/1848 mit Lebensmitteln
1853 - Otto Theodor von Manteuffel (* 1805; ? 1882), preußischer Innenminister und Ministerpräsident
1868 - Maurer, Generalkonsul aus Stettin, Stifter von bemalten Fenstern für die St.-Katharinenkirche
1872 - Prof. August Wredow (* 1804; ? 1891), Bildhauer, Stifter und Gründer der ??Wredow?schen Zeichenschule??
1880 - Julius von Groß (* 1812; ? 1881), preußischer General, ab 1873 Kommandeur des _III._Armeekorps, von dem mehrere Regimenter ihren Standort in der Stadt hatten (zum 50. Dienstjubiläum)
1881 - Otto Winterfeldt, Stadtverordneter (1862?1881, davon Stadtverordneten-Vorsteher 1866?1868 und 1870?1881)
1893 - Hermann Domke, Stadtverordneter (1862?1893)
1894 - Wilhelm Gericke (* 1814), Stadtverordneter (1850?1853 und 1855?1899)
1896 - Dr. med. Wolrad Kreusler (*1816), Stadtphysikus
1902 - Gustav Schmidt (* 1822), unbesoldeter Stadtrat (1867-1906)
1903 - Louis Gumpert (* 1823), Bankier, Stadtverordneter (1859?1919, insgesamt 60 Jahre)
1905 - Rudolf Hammer (* 1830; ? 1915), Reichstagsabgeordneter (* 1881?1884), Abgeordneter des Preußischen Landtags (1889?1905), Oberbürgermeister (1897?1905)
1905 - Hermann Schlee, Fabrikbesitzer, Stadtverordneter (1864 und 1873?1905, davon Stadtverordneten-Vorsteher 1889?1905)
1908 - Ernst Blell, Kaufmann, unbesoldeter Stadtrat (1885-1908)
1921 - Hermann Eger, unbesoldeter Stadtrat (* 1884-1918), Bürgermeister (1918-1919), Stadtältester (bis 1921)
1921 - Carl Reichstein (* 1847; ? 1931), Fabrikbesitzer der ?Brennabor-Werke?, Stifter des Krüppelheims für Kinder
1922 - Otto Sidow (* 1857; ? 1927), Verleger der ?Brandenburger Zeitung? und Stadtverordneter (1898?1927, davon Stadtverordneten-Vorsteher 1919-24 und 1926-27), sowie Mitglied der Weimarer Nationalversammlung (1919) und des Reichstages (1919-1924) und Buchautor
1927 - Gustav Henkel, Stadtverordneter (1892-1924), unbesoldeter Stadtrat (1924-1927)
1933 - Paul von Hindenburg (* 1847; ? 1934), Reichspräsident 1925?34, in Brandenburg Domherr (ab 1915), Domdechant (ab 1920)
1933 - Prof. Dr. Otto Tschirch (* 1858; ? 1941), Gymnasialprofessor, Stadtarchivar, Stadthistoriker
1965 - Max Herm (* 1899; ? 1982), Reichstagsabgeordneter (1932/33) und Oberbürgermeister (1945 und 1957?1965)
1970 - Gregori Andrejewitsch Below, Generalleutnant der Sowjetarmee, Kommandeur der Tschernigower Garde-Kavallerie-Division
1992 - Friedrich Karl Grasow (* 1912), Lehrer Heimatforscher
1993 - Bernhard_Victor_von_Bülow (Loriot) (* 1923), Künstler, Zeichner, Satiriker und Schauspieler
1995 - Horst Flakowski (* 1918; ? 1999), Kaufmann (Kaufhausbesitzer), Stifter des SOS-Kinderdorfes Brandenburg und der Alfred-Flakowski-Stiftung
2004 - Birgit_Fischer (* 1962), achtfache Olympiasiegerin im Kanurennsportehemalige Ehrenbürger:
1933 - Adolf Hitler (* 1889; ? 1945), aberkannt 1991
1934 - Wilhelm Kube (* 1887; ? 1943), Oberpräsident der Provinz Brandenburg (1933-1936), aberkannt 1991
1976 - Ernst Albert Altenkirch (* 1903; ? 1980), Kommunist, Häftling im Zuchthaus Brandenburg, nach 1945 Mitarbeiter der SED-Kreisleitung Brandenburg, Stadtverordneter, SED- Funktionär (ZK der SED), aberkannt 1991
Söhne und Töchter der Stadt
(nach dem Jahr ihrer Geburt in Brandenburg an der Havel)
Engelbert Wusterwitz (um 1385?1433), Jurist und Historiograph (Geschichtsschreiber)
Georg Sabinus (Georg Schuler; 1508?1560), Professor der Poesie und Rhetorik, Gründungsrektor der Albertina und Professor an der Viadrina
Benedikt Carpzov der Ältere (1565?1624), Professor der Rechtswissenschaften
Christian Konrad Sprengel (1750?1816), Theologe, Botaniker und Naturkundler
Julius von Voß (1768?1832), Offizier, Schriftsteller
Friedrich_de_la_Motte-Fouqué (1777?1843), Schriftsteller
August Wredow (1805?1891), Bildhauer
Theodor Hosemann (1807?1875), Maler, Illustrator und Karikaturist in Berlin
Wilhelm Rüstow ( 1821 - 1878), Freiheitskämpfer und Revolutionär, Militärschriftsteller und -historiker
Gebhard Nikolaus von Alvensleben (1824?1909), Oberforstmeister, Vorsitzender des Märkischen Forstvereins von 1885 bis 1900
Mehmed_Ali_Pascha (geboren als Karl Detroit; 1827?1878), Generalstabschef der türkischen_Armee, Delegierter des Osmanischen_Reiches beim Berliner Kongress 1878
Ludwig Chronegk (1837?1890), Schauspieler und Intendant des Meininger_Theaters
Otto Techow (1848?1919), Architekt und Landesbaurat
Gustav Noske (1868?1946), Reichswehrminister
Paul Mühsam (1876-1960), Schriftsteller und Übersetzer
Kurt von Schleicher (1882?1934), General und Reichskanzler
Józef Unrug (1884-1973), deutscher (1907-1919) und polnischer (1919-1947) Marineoffizier, Oberbefehlshaber der polnischen Marine (1925-1939)
Rudi Schuricke (1913?1973), Schlagersänger
Vicco_von_Bülow (Loriot; *1923), Satiriker und Schauspieler
Claus-Ulrich Wiesner (1933), Schriftsteller
Manfred Karge (1938), Theaterregisseur, Schauspieler und Theaterautor
Joachim Kemmer (1939?2000), Schauspieler und Synchronsprecher
Angelika Barbe (* 1951), DDR-Oppositionelle, Gründungsmitglied der DDR-SPD, Bundestagsabgeordnete und CDU-Politikerin
Lutz Eigendorf (1956?1983), Fußballspieler, Nationalspieler der DDR, Opfer eines Attentates des Ministeriums_für_Staatssicherheit
Birgit_Fischer (1962), Kanurennsportlerin, achtfache Olympiasiegerin
Steffen Freund (1970), Fußballspieler, Europameister 1996
Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen =
Albrecht der Bär - eroberte die Stadt 1157, Gründer der Mark Brandenburg, erster Markgraf
Otto von Bismarck - 1849 Abgeordneter von Brandenburg und Rathenow in den Preußischen_Landtag (dabei in Brandenburg nur 48,5 % der Stimmen für ihn)
Stephan Bodecker 1421?1459, Bischof von Brandenburg, Gelehrter, Förderer des allgemeinen Unterrichts für Kinder aller sozialer Schichten
Friedrich_(Fritz)_Bollmann - Barbier, volkstümliches Original (? 1901 Brandenburg)
Friedrich_Ebert_(jun.) - Zeitungsredakteur der SPD
Wilhelm Fraenger - Stadtrat und Leiter des Amtes für Volksbildung 1946, Gründungsmitglied und Direktor der Volkshochschule 1946-47, Zweiter Vorsitzender des Kulturbundes 1947?1949
Zacharias Garcaeus, auch Gartz, (*11. Januar 1544 in Prizwalk; ? 09. März 1583 in Altstadt Brandenburg an der Havel, Stadtsyndicus und Stadtschreiber der Altstadt Brandenburg, Schreiber am Schöffenstuhl, Pädagoge, Humanist, Rektor der Lateinschule an St._Gotthardt, Rektor der Alten Lateinschule an St. Gotthardt, des Vorgängerinstitutes der Saldria, bedeutendster Ortschronist Brandenburgs während der Renaissance, erschuf die erste bekannte Stadtansicht von Brandenburg an der Havel (Blick vom Turm St. Gotthardts zum Marienberg)
Lothar Kreyssig - Richter am Amtsgericht Brandenburg/Havel, der in der Zeit des Nationalsozialismus gegen die sogenannte Aktion T4 auftrat, später Kirchenpolitiker
Manfred Krug - Lehrausbildung im Stahl- und Walzwerk
Otto Graf Lambsdorff - zeitweise Schulausbildung in der Ritterakademie, 1995?2003 Kurator des Fördervereins Dom zu Brandenburg
Ernst Paul Lehmann - Spielzeugfabrikant (1856 Berlin - 1931 Brandenburg)
Werner Mölders - Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg, Kindheit und Schulzeit
Roy Präger - deutschlandweit bekannter Fußballer, der in Brandenburg bei Stahl kickte
Urban Pierius, (* um 1546 in Schwedt; ? 12. Mai 1616 in Bremen) evangelischer Theologe, Superintendent in Brandenburg
Moritz Ludwig Seyffert, Philologe und Pädagoge (• Wittenberg] ? ? [[1872 Potsdam)
Otto Bernhard Wendler - (1895-1958), Pädagoge und Schriftsteller, Kindheit in Brandenburg, Leiter der weltlichen Schule 1927 - 1933
Engelbert Wusterwitz - (ca. 1385 Wusterwitz - 1433 Brandenburg), Jurist, bedeutender Chronist
Personen, die durch das Zuchthaus Brandenburg in Verbindung mit der Stadt stehen, weil sie dort inhaftiert waren oder hingerichtet worden, sind im gleichnamigen Artikel zu finden.
Literatur
* Sebastian Kinder, Haik Thomas Porada (Hrsg.): Brandenburg an der Havel und Umgebung. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Brandenburg an der Havel, Pritzerbe, Reckahn und Wusterwitz. Köln, Weimar, Wien: Böhlau, 2006 (= Landschaften in Deutschland - Werte der deutschen Heimat, 69) ISBN 3-412-09103-0
* Chronik der Stadt Brandenburg., Hrsg. Arbeitskreis Stadtgeschichte im Brandenburgischen Kulturbund e.V., Berlin: B. Neddermeyer, 2003 ISBN 3-933254-40-X
* Marcus Alert, Wolfgang Kusior (Hrsg.): 45 namhafte Brandenburger. Berlin: B. Neddermeyer, 2002 ISBN 3-933254-34-5
* Wolfgang Kusior: Die Stadt Brandenburg im Jahrhundertrückblick. Streiflichter durch eine bewegte Zeit. Berlin: Verlag B. Neddermeyer, 2000 ISBN 3-933254-28-0
* Hermann Breckow: Vom Bauerndorf zur Industriegemeinde - Eine Chronik von Kirchmöser. Erster Teil: Von den Anfängen bis 1. Weltkrieg. Hrsg. Helmut Borstel, Brandenburg an der Havel 2007
* Friedrich Grasow: Brandenburg die tausendjährige Stadt, Ein Gang durch Kultur und Baukunst vergangener Jahrhunderte, Im Selbstverlage der Stadt Brandenburg, 1928, Reprint Verlagsgesellschaft Schmidt-Römhild mbH, Brandenburg 1992 ISBN 3-7950-1503-0
Otto Tschirch: Geschichte der Chur- und Hauptstadt Brandenburg an der Havel. 2 Bde., Brandenburg (Havel): Buch- und Kunstdruckerei J. Wiesike, 1928
* Stadtplan Brandenburg (Havel) 1942. (Reprint). Mehrfarbig, Maßstab 1:14 000, Guben: Niederlausitzer Verlag, 2007 ISBN 978-3935881-45-6
Quellen
• Webpräsenz der Stadt Brandenburg an der Havel
• Stadtplan von Brandenburg an der Havel
• Verlorene Schätze der Stadt Brandenburg (Sonderausgabe des Preußischen Landboten)
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