Brambory
Brambory (deutsch Brambor) ist eine Gemeinde mit 110 Einwohnern (2006) in Tschechien. Sie liegt zehn Kilometer nordöstlich der Stadt ?áslav am Fuße des Eisengebirges und gehört dem Okres Kutná Hora an. Die Katasterfläsche beträgt 117 ha.Geographie
Das Straßendorf befindet sich am westlichen Rand des Eisengebirges (?elezné hory) in Flussebene der Doubrava in 234 m ü. M. Im Westen verläuft das ?ertovka-Fließ, südlich liegt der Koukalecký rybník.
Nachbarorte sind Mora?ice im Norden, Krasnice im Nordosten, Lito?ice im Osten, Semt?? im Südosten, Bílé Podolí und Za?í?any im Süden, Bojmany im Südwesten sowie Svobodná Ves im Westen.
Geschichte
Das im 13. Jahrhundert als Brandenburg erstmals urkundlich erwähnte Dorf wurde 1412 Bramburk und 1437 als Bramburky bezeichnet. Der Name leitet sich nicht von einer Burg ab, da sich in der Umgebung nirgendwo die Reste einer solchen nachweisen lassen, sondern deutet auf Siedler aus Brandenburg hin. Im 18. Jahrhundert wurde die heutige Schreibweise gebräuchlich, die nichts mit Kartoffeln, die im Tschechischen ebenfalls Brambory genannt werden, zu tun hat.
In der Nähe des Dorfes wurde um 1800 das Forsthaus Védralka errichtet, das zur Herrschaft ?ehu?ice gehörte und zu einem Jagdpavillon ausgebaut wurde, um den ein Park mit Wildgehege angelegt war. Weiterhin befand sich am Koukalecký rybník die Ansiedlung Koukalka. 1786 hielt in Weißpodol , Brambory und Koukalka die Handweberei im Manufakturbetrieb Einzug. Weitere Erwerbsquelle war die Landwirtschaft, in der tatsächlich der Kartoffelanbau eine große Rolle spielte. Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Brambory ab 1850 Teil des Fleckens Weißpodol im Tschaslauer Bezirk.
Koukalka, das gleichfalls zu Weißpodol gehörte, wurde 1850 durch ein Großfeuer zerstört. Seine Fluren sind heute Teil von Brambory.
Gemeindegliederung
Für die Gemeinde Brambory sind keine Ortsteile ausgewiesen.
Sehenswürdigkeiten
*Kapelle
*Zwei Linden in Koukalka, 1850 gepflanzt
Weblinks
*http://www.obecni-urad.net/source/index.php?ID=9983

