Markos Botzaris
Markos Botzaris (, ital. Marco Bozzari; 1788 in Suli (?????), Epirus; gefallen am 21. August 1823 bei Karpenisi) war ein griechischer Führer im Unabhängigkeitskrieg der Griechen.
Leben
Er der zweite Sohn von Kitsos Botzaris, welcher 1809 im Auftrag von Ali Pascha Tepelena ermordet wurde.
1803 setzte er zu den Ionischen Inseln über, wo er in Dienst eines suliotischen Regiments in französischem Sold ging.
1814 trat er der Griechischen Patriotischen Gesellschaft (Philiki Etaireia - ?????? ????????) bei. Beim Ausbruch der griechischen Revolte zeichnete er sich durch seine Courage und Führungseigenschaften bei den Kämpfen im westlichen Hellas aus, besonders bei der Verteidigung von Missolonghi.
In der Nacht des 21. August 1823 führte er die Attacke bei Karpenisi mit 350 Sulioten gegen 4.000 Albaner, welche die Vorhut der Belagerungsarmee des Mustai Pascha bildeten. Es kam zur Niederlage der Türken, aber auch Botzaris selbst fiel.
Er wurde in Missolonghi begraben.
Die schweizerische Dichterin Juste Olivier schrieb 1825 ein Gedicht für Markos Botzaris.
Sein Andenken wird in vielen populären Balladen in Griechenland bewahrt und gepflegt. Markos' Bruder Kostas Botzaris, welcher bei Karpenisi kämpfte, vervollständigte den Sieg und lebte weiterhin als General und Senator in Griechenland. Er starb am 13. November 1853 in Athen. Der 1913 geborene Dimitrios_B., ein Sohn von Markos, war dreimal Kriegsminister unter den Königen Otto_I. und Georg_I.. Er starb in Athen am 17. August 1870.
Nach Markos Botzaris ist in Paris eine Straße benannt.
Hinweis
Dieser Artikel verwendet Text aus der Encyclopædia Britannica von 1911, welche gemeinfrei ist.
Literatur
Juste Olivier: Marcos Botzaris au mont Aracynthe. Faksimile-Neudruck 1974 der Ausgabe Lausanne 1826.

