Boris Borissowitsch Jegorow
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| colspan="2" align="center"| Boris Borissowitsch Jegorow
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| Land: || 26. Mai 1964
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| Anzahl Raumflüge: || 1
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| Start erster Raumflug: || EVA: || 0
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| Gesamtdauer EVA: || -
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| Raumflüge: ||
Woschod 1 (1964)
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| ausgeschieden: || 26. November 1937 in Moskau, Russische SFSR, ? 12. September 1994 in Moskau, Russland) war ein sowjetischer Kosmonaut und Arzt.
Nachdem Boris Jegorow aus einem medizinisch geprägten Elternhaus stammte (sein Vater war Herzchirurg, seine Mutter Augenärztin) begann er ein Studium der Medizin, das er 1961 am 1. Moskauer Medizinischen Institut abschloss. Während dieses Studiums lernte er Juri_Gagarin kennen. Er begeisterte sich fortan für Raumfahrtmedizin. 1961 bewarb er sich an der Humboldt-Universität in Berlin. Er spezialisierte sich auf Gleichgewichtssyteme.
Nachdem der Mediziner am 26. Mai 1964 als Kosmonaut ausgewählt worden war, flog Boris Jegorow bereits am 12. Oktober 1964 mit dem neuen dreisitzigen Raumschiff Woschod 1 als Forschungskosmonaut mit medizinischem Schwerpunkt Weltraum; er war der erste Mediziner im Weltall. Zum Zeitpunkt seines Raumfluges war Jegorow erst 26 Jahre alt, nach German_Titow und Walentina_Tereschkowa ist er der drittjüngste Raumfahrer aller Zeiten.
Noch im selben Jahr schied Jegorow aber wieder aus dem Kosmonautenkorps aus. Diese auch für sowjetische Verhältnisse sehr kurze Verweildauer ist immer noch Anlass zur Vermutung, dass die Aufnahme in das sowjetische Kosmonautenprogramm durch seinen Vater, damals Mitglied des Politbüros des ZK der KPdSU, erst ermöglicht wurde.
1965 wurde der ehemalige Kosmonaut als Kandidat der medizinischen Wissenschaften aufgenommen. Dieses Studium schloss Jegorow 1976 mit dem Doktortitel der medizinischen Wissenschaften ab; ab 1984 trug er einen Professorentitel.
1967 trat Jegorow eine Stelle als Laborleiter im Institut für medizinisch-biologische Fragestellungen (Institut Mediko-Biologitscheskich Problem) an. Von 1984 bis 1989 war der Mediziner Leiter des Biomedizinisch-Technologischen Instituts im Ministerium für Gesundheitswesen der UdSSR. 1989 schied Boris Jegorow aus dem aktiven Militärdienst und des medizinischen Dienstes aus. Er starb 1994 an den Folgen eines Herzinfarktes.
Jegorow war dreimal verheiratet und hatte drei Kinder.
Sonstiges
Nach dem Kosmonauten wurde der Asteroid (8450)_Jegorow benannt.
Literatur
*Peter Stache: Raumfahrer von A bis Z. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin [Ost] 1988, ISBN 3-327-00527-3
Weblinks
• Biographie von Boris Borissowitsch Jegorow bei spacefacts.de

