Boris Feoktistowitsch Safonow
Boris Feoktistowitsch Safonow (russisch , wiss. Transliteration ; * 13./Katscha und ging dann zu den Seefliegern der Nordmeerflotte.Safonow nahm seit dem ersten Tag am ?Großen_Vaterländischen_Krieg? teil. Bei 234 Kampfeinsätzen über dem Raum um Murmansk schoss er mindestens 20 feindliche Flugzeuge ab. Andere Quellen sprechen von 39 Abschüssen. Aus deutschen Quellen lassen sich 14 Luftsiege definitiv bestätigen. Damit ist er der beste russische Jagdflieger des Jahres 1941. Seinen ersten Luftsieg erzielte Safonow am 24. Juni 1941, als er eine Junkers Ju 88 abschoss.
Safonow wurde insbesondere deswegen berühmt, weil die Mehrzahl seiner Abschüsse mit einer Polikarpow I-16 gegen Flugzeuge errang, die von überlegenen deutschen Messerschmitt Me 109 begleitet wurden. Safonow galt bei seinen Kameraden als ?Leitwolf?, der den anderen Jagdfliegern in einer fast hoffnungslosen Situation immer wieder Mut gab.
Die meisten seiner Abschüsse erzielte er gegen einzeln fliegende Aufklärungsflugzeuge, aber auch einige Me 109 waren darunter.
Das Abschießen von einzelnen Ju 88 mit einer I-16 erforderte großes Geschick, da der Bomber schneller war als der Jäger.
Unter seiner Führung gelang den sowjetischen Jagdfliegern im hohen Norden, was sonst an keiner Front möglich war: Sie erfochten ein Patt mit der Luftwaffe, der es nicht gelang, die Luftüberlegenheit zu sichern. Das war einer der Schlüsselfaktoren dafür, dass Murmansk nicht von den Gebirgsjägern eingenommen wurde.
Dieser Erfolg lag aber auch an der zahlenmäßigen Schwäche der Luftwaffe. Im direkten Vergleich verlor die VVS mehr Flugzeuge als die Deutschen, diese konnten aber die Nordmeerfliegerkräfte nie ganz ausschalten.
Im Oktober 1941 wurde er Kommandeur des 78sten Jägerregiments. Dieses Regiment wurde zunächst mit Hawker Hurricane ausgerüstet, stellte jedoch später auf amerikanische Curtiss P-40 Warhawk um. Britische Piloten, die die Russen auf der Hurricane ausbildeten, zeigten sich erstaunt über das fliegerische Können von Safonow, der die Hurricane sofort beherrschte.
Er kam bei der Eskorte des Geleitzuges PQ-16 ums Leben. Gegen 10.35 Uhr funkte er, dass er drei Gegner abgeschossen habe (seine letzten drei Abschüsse wurden nur aufgrund dieses Funkspruches bestätigt), aber wegen Motorschadens notwassern müsse. Seine marineblaue P-40E wurde nie wieder gesehen. Wahrscheinlich ist Safonow nach der Notlandung im Eismeer an Unterkühlung gestorben. Seine Leiche wurde nicht gefunden.
Für seine hohen Abschusszahlen wurde er zweimal als Held der Sowjetunion ausgezeichnet. Die zweite Auszeichnung erfolgte postum am 14. Juni 1942.
Weblinks
• Biografie auf englisch

