Borgfeld
Borgfeld ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Bremer Stadtbezirk Ost.
Geschichtlicher Abriss
1235: Erste urkundliche Erwähnung Borgfelds.
1666: Bremen besitzt die volle territoriale Hoheit über Borgfeld.
1945: Die Landgemeinde Borgfeld wird nach Bremen eingemeindet.
Die Kirche
1384: Die Kirche wird zum ersten Mal erwähnt
1522: Heinrich von Zutphen hält die erste reformatorische Predigt in Bremen
1534: Die Reformation gelangt hier zu einem Ende
1627: Die Kirche wird durch kaiserliche Truppen im 30-Jährigen Krieg stark beschädigt. Die Glocken gehen verloren
1640: Der Kirchturm wird neu errichtet und neue Glocken werden aufgehängt
1701: Der Fachwerkturm wird durch einen Neubau aus Ziegelsteinen ersetzt
1732: Das Kirchenschiff wird um mehr als die Hälfte verlängert
1869: Neubau des Kirchenturms
1872: Aus den alten Glocken und aus Geschützbronze werden zwei neue Glocken gegossen
1896: Umbau der Kirche; Erhöhung der Außenmauer und Verlegung des Altars
1918: Die große Kirchenglocke wird zu Kriegszwecken eingeschmolzen
1927: Der Eingang wird in den Turm verlegt
1965: Ein neuer Altarraum wird eingerichtet; Die Schieferabdeckung des Turmes wird durch eine Kupferhaube ersetzt; In der Kirche wird die alte Kanzel der St. Pauli Kirche (im Zweiten Weltkrieg zerstört) aufgestellt
Grundschule Borgfeld
Die erste Schule in Borgfeld gab es schon um 1500. Damals machte der Küster den Unterricht.
Das heutige Schulgebäude wurde 1880 errichtet. Mit der Zeit folgten die modernen Anbauten.
Geographie
Das Naturschutzgebiet Borgfelder Wümmewiesen ist mit 677 ha das größte NSG in Bremen. Träger dieses GR - (Gesamtstaatlich Relevant) Gebiet ist der WWF Deutschland. Im Osten an der Landesgrenze beginnt das NSG Fischerhuder Wümmewiesen mit dem Landkreis Verden als Träger.
Weblinks
• Borgfeld auf www.bremen.de
* [http://www.bund-bremen.net/ludwig/wwf.php]Bund- Bremen/Borgfelder Wümmewiesen

