Bordesholmer Sparkasse AG
Die Bordesholmer Sparkasse AG ist eine von sieben in Deutschland noch existierenden schleswig-holsteinsichen Bordesholm.
Organisationsstruktur
Die Bordesholmer Sparkasse AG ist seit dem 1. Januar 2006 eine Aktiengesellschaft. Rechtsgrundlagen für die Sparkasse sind das Sparkassengesetz für Schleswig-Holstein http://sh.juris.de/sh/gesamt/SparkG_SH_2005.htm#SparkG_SH_2005_rahmen und die durch den Aufsichtsrat der Sparkasse erlassene Satzung. Organe der Sparkasse sind der Vorstand und der Verwaltungsrat (hier: Aufsichtsrat).
Insgesamt beschäftigt die Bordesholmer Sparkasse AG 155 Mitarbeiter. Sie betreibt neun Filialen (davon eine SB-Filiale). Sie belegt in der Sparkassenrangliste zum Ende des Geschäftsjahres 2005 Platz 384 von 463 Sparkassen in Deutschland
Geschichte
Die Bordesholmer Sparkasse wurde am 28. Mai 1845 unter dem Namen ?Spar- und Leihkasse der Ämter Bordesholm, Kiel und Cronshagen?. Es folgten ereignisreiche Jahre, die insbesondere im Kontext der sozialen und politischen Entwicklungen im schleswig-holsteinischen Gesamtstaat unter dänischer Krone standen. Nachdem die Herzogtümer Schleswig und Holstein nach dem deutsch-dänischen Krieg unter preußische_Krone kamen, folgten schwierige Zeiten für die freien-öffentlichen Sparkassen. Diese waren insbesondere darin begründet, dass das preußische Staatswesen in fundamental unterschiedlicher Ausrichtung zum dänischen Selbstverständnis in Bezug auf das Sparkassenwesen stand. Während die überwiegende Zahl der schleswig-holsteinischen Sparkassen noch in privatwirtschaftlicher Rechtsform tätig waren, so kehrte sich dieses Verhältnis unter preußischer Herrschaft um. Die privaten Sparkassen, darunter auch die Bordesholmer Sparkasse waren in diesen Jahren starkem Druck der Politik des neuen Staatssystems ausgesetzt. Die Weichen für die weiter in der privaten Rechtsform firmierenden Bordesholmer Sparkasse wurde erst am 30. Januar 1930 gestellt. Mit der Akzeptanz einer vom preußischen Innenministerium aufgestellten Mustersatzung ging die Verleihung der Rechte einer juristischen Person (wirtschaftlicher Verein) an die Bordesholmer Spar- und Leihkasse einher.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich die Bordesholmer Sparkasse sehr gut. Ein weiterer Meilenstein war die im Jahr 1990 vollzogene Fusion mit der Sparkasse St. Margarethen-Wacken und der Wechsel der Rechtsform in eine Aktiengesellschaft im Jahr 2006.
Filialstruktur
Die Filialen der Bordesholmer Sparkasse sind quer über das Bundesland Schleswig-Holstein verteilt. Dies ist unter anderem die Folge von einem getrennten Geschäftsgebiet, welches durch die Übernahme der ehemaligen Sparkasse St. Margarethen-Wacken. Mit Mitarbeitern besetzte Filialen finden sich in folgenden schleswig-holsteinischen Gemeinden:
* Bordesholm
Flintbek
Kiel
Molfsee (Schulensee)
Neumünster
Russee
St. Margarethen
Wacken
Geschäftsausrichtung
Die Bordesholmer Sparkasse AG betreibt als Sparkasse das Universalbankgeschäft. Im Verbundgeschäft arbeitet sie mit der Landesbausparkasse_Schleswig-Holstein, der Provinzial NordWest sowie der HSH Nordbank und LGS Leasinggesellschaft
der Sparkasse GmbH, einer Tochter der Deutschen_Leasing_AG zusammen.
Einzelnachweise
Literatur
* Sparkassenrangliste 2005: abzurufen im Internet unter http://www.dsgv.info/download/aktuelles/Sparkassenrangliste2005.pdf
* Angaben auf der Internetpräsenz der Bordesholmer AG
* Bordesholmer Sparkasse (2006): Geschäftsbericht 2005
* Bordesholmer Sparkasse (2006a): ? Grünes Licht für Bordesholmer Sparkasse AG. Auf dem Weg zur Bürgersparkasse ? AG Satzung bietet Möglichkeit, Aktien bis zu 1,5 Millionen Euro an Kleinaktionäre auszugeben? (Pressemitteilung vom 16.06.2006 abzurufen unter http://www.bordesholmer-sparkasse.de/sparkasse/presse/presse20060616.html)
Weblinks
* http://www.Bordesholmer-sparkasse.de

