Borchen
Borchen (von Einwohnern umgangssprachlich auch "Wutts" genannt) ist eine Kreis Paderborn.
Geografie
Geografische Lage
Die Gemeinde Borchen liegt auf der Paderborner Hochfläche, sie hat aber auch einen kleinen Anteil am östlichen Hellwegraum.
Am nordwestlichen Ortsrand des Kernorts mündet die Altenau in die Alme, dort wo die A 33 an Borchen vorbei führt.
Ausdehnung des Gemeindegebiets
Borchen liegt bei 51° 40' n. Br. und 8° 44' ö. L. auf einer Höhe zwischen 125 m (im Almetal) und 334 m ü. NN (östlich von Dörenhagen). Das Gemeindegebiet bedeckt eine Fläche von 77,13 km². Die Ost-West-Ausdehnung beträgt etwa 12 km, die Nord-Süd-Ausdehnung etwa 9 km.
Nachbargemeinden
Im Norden beginnend im Uhrzeigersinn grenzen an Borchen die Kreisstadt Paderborn, sowie die Städte Lichtenau (Westfalen), Bad Wünnenberg und Salzkotten, die allesamt dem Kreis Paderborn angehören.
Gemeindegliederung
Nach § 4 ihrer Hauptsatzung gliedert sich die Gemeinde Borchen in die fünf Ortschaften (Bezirke):
#Alfen,
#Dörenhagen (mit Eggeringhausen und Busch),
#Etteln,
#Kirchborchen (mit Schloß Hamborn) und
#Nordborchen,
für die jeweils ein Ortsvorsteher bestellt ist.
Geschichte
Borchen existiert in seiner heutigen Form erst seit 1969. Seine Vorgängerorte gehörten seit ihrer Gründung zur weltlichen Herrschaft des deutschen _Bistums_Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im _Heiligen_Römischen_Reich, ab dem 16. Jahrhundert dem_niederrheinisch-westfälischen_Reichskreis zugehörig. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. 1807 muss Preußen alle linkselbischen Territorien abgeben, das Gebiet fällt für kurze Zeit an das Königreich Westphalen. Dieses Königreich zerbricht aber bereits wieder 1813 und das Gebiet fällt 1815 an Preußen zurück, das hier neue Verwaltungsstrukturen schafft, die in abgewandelter Form bis heute fortwirken. So kommt das Gebiet zum 1815 gebildeten Regierungsbezirk Minden in der neugeschaffenen Provinz Westfalen. 1816, bei der Bildung der neuen Landkreise, kommen Alfen, Nordborchen, Kirchborchen und Dörenhagen zum Kreis Paderborn - hier gehören sie zum Amt Kirchborchen - und Etteln kommt zum Kreis Büren, wo es bis 1974 zum Amt Atteln gehört.
Seit 1871 ist Borchen durch Preußen Teil des _Deutschen_Reiches. 1945-1990 war der Ort Teil der _britischen_Besatzungzone, ab 1946 staatlich regiert vom Land Nordrhein-Westfalen bzw. ab 1949 auch durch die Bundesrepublik Deutschland.
1969 schließen sich die Gemeinden Alfen, Nordborchen und Kirchborchen des Amtes Kirchborchen zur Gemeinde Borchen mit Sitz in Kirchborchen zusammen. Am 1. Januar 1975 schließt sich die bisherige Gemeinde Borchen mit Dörenhagen und Etteln zur neuen Gemeinde Borchen zusammen, das Amt Kirchborchen wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Borchen.
Wewer, das bis 1969, und Dahl, das bis einschließlich 1974 ebenfalls zum Amt Kirchborchen gehört hatten, wurden nach Paderborn eingemeindet.
Zur Geschichte der einzelnen Ortsteile siehe den Abschnitt Geschichte bei Alfen, Dörenhagen, Etteln, Kirchborchen und Nordborchen.
Einwohnerentwicklung
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¹ Volkszählungsergebnis
Seit Gründung der Gemeinde Borchen in ihrer heutigen Gestalt 1975 hat sich die Einwohnerzahl von 8.930 um 4.475 auf 13.405 erhöht. Das entspricht einer Steigerung um 50 %.
Politik
Gemeinderat
Die 28 Sitze des Gemeinderat verteilen sich wie folgt:
• Demokratische Union Deutschlands/'>CDU] 16 Sitze
• Partei Deutschlands|SPD] 8 Sitze ([http://www.spd-borchen.de SPD Borchen])
• Wähler|FWB] 2 Sitze ([http://www.fwb-borchen.de Freie Wählergemeinschaft Borchen])
• Wähler|BBU] 2 Sitze
(Stand: VIDEO-NEWS UND ANGEBOTE

