Bopparder Schleifenblume
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Iberis intermedia ssp. boppardensis
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| class="Person" | Bach
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Die Bopparder Schleifenblume (Iberis intermedia ssp. boppardensis) ist eine der wenigen endemischen Pflanzen in Rheinland-Pfalz im südwestlichen Deutschland. Ihr Vorkommen ist beschränkt auf das Gebiet des Bopparder Hamm, einem berühmten Weinanbau-Gebiet.
Als Unterart der Mittleren Schleifenblume, Iberis intermedia, wurde sie 1827 von dem Botaniker Michael Bach erstmals beschrieben.
Die Pflanze gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und besitzt ihr einziges Vorkommen auf steinschuttreichen Standorten bei Boppard am Rhein.
Der Name Iberis ist vermutlich vom lat. (H)iberia = Spanien und lat. "umbellatus" = doldig abgeleitet - die Pflanze hat doldige Blütentrauben. ?Schleifenblume? bezieht sich auf die leuchtend weißen Blüten der verwandten Art Iberis sempervirens, deren nach innen kleine und nach außen stark vergrößerte Kronblätter an eine Schleife erinnern.
Die Bopparder Schleifenblume hat einen kurztraubigen Blütenstand. Die Schötchen sind an der Spitze breit, am Grund kaum geflügelt. Sie ist seit langem in Boppard eingebürgert. Als ursprüngliche Heimat werden Frankreich und Norditalien angenommen.
In der größten Schleife des Rheins gelegen, herrscht in den Weinbergen durch ihre Südlage mediterranes Trockenklima; der Hunsrück schirmt diese von den feuchten Westwinden ab.
Der Rhein dient hierbei zusätzlich als Wärmespeicher; der Schieferboden reflektiert die Sonnenstrahlen. Dieses trockene und warme (xerotherme) Klima eignet sich besonders für den Weinanbau und sorgt für eine in diesen Breiten einzigartige Flora und Fauna.
Aufgrund der ausschließlich auf den Bopparder Raum beschränkten Verbreitung der Bopparder Schleifenblume kommt der Region eine besondere Verantwortung für den Schutz dieser Art zu.
Weblinks
• Foto der Bopparder Schleifenblume

