Endenich
Endenich ist ein Ortsteil mit 11.732 Einwohnern (Stand: 03/07) im Westen der Bundesstadt Bonn und gehört zum Stadtbezirk_Bonn. Es besitzt mit der Frongasse eine eigene ?Kulturmeile?, an der u. a. das Haus der Springmaus, die Harmonie, das Irish Pub ?The Fiddlers? und das Rex-Programmkino liegen.
Lage
Endenich grenzt im Westen mit dem Meßdorfer Feld an Lessenich/Meßdorf, im Nordwesten an Dransdorf, im Norden an die Nordstadt und Weststadt, im Osten an Poppelsdorf sowie im Süden an Lengsdorf und Duisdorf. Es liegt an der A 565.
Geschichte
Gegründet wurde das Dorf Endenich im 8. Jahrhundert n. Chr., erste Nennung im Jahre 804: Villa quae vocatur Antiche (bei dem Dorf, das ?Antiche? (Endenich) genannt wird). Aus dem Mittelalter stammt die Burg Endenich.
Endenich wurde am 1. Juni 1904 von Bonn eingemeindet. Im Jahre 2004 konnte es sein 1200-jähriges Bestehen feiern.
Nach 1941 wurde das Kloster ?Zur ewigen Anbetung? im Rahmen des Holokausts als Zwischenlager) für die Massentransporte der Bonner Juden in die Vernichtungslager benutzt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wenn Endenich bundesweiten Bekanntheitsgrad erreicht hat, dann dadurch, dass hier das von Bill Mockridge gegründete Improvisationsensemble ?Die Springmaus? seine Heimat hat.
Bekannte Comedians wie Bernhard Hoëcker, Christoph Schunck, Maximilian Osterritter, Dirk Bach und Bastian Pastewka, aber beispielsweise auch die Piccolo Puppenspiele haben von der Endenicher Kulturmeile aus ihren Erfolgsweg angetreten.
Der Komponist Robert Schumann verbrachte seine beiden letzten Lebensjahre im heutigen Robert-Schumann-Haus an der damaligen Magdalenenstraße. Er starb am 29. Juli 1856 in der ?Richarz`schen Heilanstalt?, an der heutigen Sebastianstraße in Endenich.
Im Endenicher Norden ist seit 1972 der Sitz des Max-Planck-Institutes_für_Radioastronomie.
Das Bonner Prinzenpaar hat in Endenich immer seinen ersten offiziellen Auftritt nach seiner Vorstellung auf dem Marktplatz.
Weblinks
• Endenich online

