Reiskirchen
Reiskirchen ist eine Großgemeinde im Grünberg, im Südosten an die Stadt Laubach, im Süden an die Stadt Lich, sowie im Westen an die Gemeinden Fernwald und Buseck.Gemeindegliederung
Bersrod
Burkhardsfelden
Ettingshausen
Hattenrod
Lindenstruth
Reiskirchen
Saasen, mit Bollnbach und Wirberg
Winnerod
Geschichte
Reiskirchen wurde 975 gegründet.
Die Gemeinde Reiskirchen zählt rund 10.800 Einwohner.
Noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts dominierte die Landwirtschaft in den Dörfern. Immer bessere Verkehrsverbindungen, besonders der Bau der Autobahnanschlüsse 1938, förderten die industrielle Entwicklung, so dass die Gemeinde heute eine Vielzahl von Firmen und kleineren Betriebsstätten sowie eine gut ausgestattete Infrastruktur aufzuweisen hat.
1963 erhielt Reiskirchen die erste Mittelpunktschule des Landkreises Gießen und 1971 konnte das Bürgerhaus seiner Bestimmung übergeben werden.
Über die Grenzen des Landkreis Gießen ist Reiskirchen vor allem wegen seines Spielmannszug und seines Kegelsportvereins bekannt. Bekannt ist der Ortsteil Saasen auch wegen der in ihm beheimateten Projektwerkstatthttp://www.projektwerkstatt.de/saasen/, in der der Umweltaktivist Jörg Bergstedt seine Wirkungstätte hat. In Reiskirchen-Saasen existiert auch immer noch ein Relikt aus den 50er Jahren: Eine Gefriergemeinschaft, gegründet, als die Anschaffung von Tiefkühltruhen für Privathaushalte noch zu teuer war.
Politik
Gemeindevertretung
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
{/'> class="prettytable"
|--- class="hintergrundfarbe6"
|colspan="2" | Parteien und Wählergemeinschaften
|align="center" | %
2006
|align="center" | Sitze
2006
|align="center" | %
2001
|align="center" | Sitze
2001
|----
|CDU
|Bündnis 90/Die Grünen
/'>align="right" |5,4
|align="right" |2
|align="right" |5,5
|align="right" |2
|----
| FDP
| A_5 und A_480 ("Reiskirchener Dreieck"), der Bundesstraße B 49 und der Bahnstrecke Gießen-Fulda gelegen.
Literatur
*Katharine Alexander: Geschichten aus dem alten Reiskirchen. Heimatgeschichtliche Vereinigung, Reiskirchen 1999
*Karl Glaser: Zur Geschichte des Klosters Wirberg. In: Einladung zu den am 12., 13., und 14. März stattfindenden Schulfeierlichkeiten in dem Großherzogl. Gymnasium in Gießen. Gießen 1856, S. 3?16 ([http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/3249/ Digitalisat])
*Gustav Ernst Köhler: Die Geschichte von Reiskirchen. Teil 1. Von den Anfängen bis zum Westfälischen Frieden. Heimatgeschichtliche Vereinigung, Reiskirchen 1993
*Gustav Ernst Köhler: Wirberg. Burg, Kloster, Pfarre. Heimatgeschichtliche Vereinigung, Reiskirchen 1998
*Reiskirchen. Bilder aus vergangenen Tagen. Geiger, Horb am Neckar 1990, ISBN 3-89264-440-3 (alte Ansichten)
Weblinks
• Offizielle Seite der Gemeinde Reiskirchen
• Heimatverein Reiskirchen
*
Referenzen
lmo:Reiskirchen

