Bolivianischer Totenkopfaffe
|-
! Wissenschaftlicher_Name
|-
| class="taxo-name" | Saimiri boliviensis
|-
| class="Person" | I._Geoffroy and Blainville, 1834)
|}
Der Bolivianischer Totenkopfaffe (Saimiri boliviensis) gehört zur Familie der Kapuzinerartigen (Cebidae).
Beschreibung
Das kurze und dichte Fell der Bolivianischen Totenkopfaffen ist am Rücken olivfarben und an der Unterseite und den Extremitäten gelblich-orange gefärbt. Der Kopf hat eine schwarze Färbung. Das Tier erreicht ein Gewicht von bis zu 1 kg, eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 42 cm und eine Schwanzlänge von maximal 35 cm.
Vorkommen
Die Art ist in den Tropenwäldern Boliviens und Perus beheimatet.
Nahrung
Der Bolivianische Totenkopfaffe ist ein Allesfresser. Er ernährt sich hauptsächlich von Früchten, Blättern und Insekten. Auch Eier und kleine Wirbeltiere werden verzehrt.
Fortpflanzung
Der bolivianische Totenkopfaffe lebt in Gruppen von 50 bis zu 500 Artgenossen zusammen. Das Weibchen bringt in der Regenzeit nach 150- bis 170-tägiger Tragezeit ein Jungtier zur Welt. Mit etwa drei bis fünf Jahren wird die Spezies geschlechtsreif.
Unterarten
Es gibt vier Unterarten.
* Saimiri boliviensis boliviensis
* Saimiri boliviensis peruviensis
* Saimiri boliviensis jaburuensis
* Saimiri boliviensis pluvialis
Gefährdung
Der Bolivianische Totenkopfaffe ist laut IUCN nicht gefährdet.
Literatur
*Pia Steinweg, Untersuchungen zum Sozialverhalten der Totenkopfaffen Saimiri sciureus (Linnaeus, 1758) und Saimiri boliviensis d'Orbigny, 1834 in Menschenobhut, Tectum Verlag (2001), ISBN 3828811620
Weblinks
• IUCN-Eintrag
• Fotos
• Kurzbericht Untersuchungen zum Sozialverhalten der Totenkopfaffen Saimiri sciureus (Linnaeus, 1758) und Saimiri boliviensis (d?Orbigny, 1834) in Menschenobhut, S. 31 (pdf)
• Saimiri (engl.)

