Bohinj
Bohinj (deutsch Wochein) ist ein Tal und, deckungsgleich, eine Gemeinde in den Oberkrain, Slowenien.
Bohinj ist ein weites, atemberaubend schönes Tal, das von den schroffen Hängen der Julischen Alpen gesäumt wird. Nach Norden schließt es das ausgedehnte Waldgebiet der Pokljuka ab. Nach Nordosten entwässert es über ein enges Tal Richtung Bled (deutsch Veldes). Im Süden führt ein Sattel über Sorica (Zarz) nach ?kofja Loka (deutsch Bischofslack). Im Talschluss liegt der Wocheiner See.
Die größte Ortschaft auf dem Gemeindegebiet von Bohinj ist Bohinjska Bistrica.
Wirtschaft
Das Wocheinertal ist durch seine Abgelegenheit landwirtschaftlich geprägt. Die spektakuläre Wocheinerbahn (1906) erwies sich zwar als wirtschaftlicher Flop, brachte dem Tal jedoch einen touristischen Aufstieg. Diesem bieten sich hervorragende Bedingungen durch die landschaftliche Schönheit, die Nähe zum Triglav (Dreispitz)und die vielfältigen Möglichkeiten (Alpines Skifahren, Langlaufweltcupbewerbe auf der Pokljuka, Bergsport in allen Facetten).
Geschichte
Die Nähe zu den Freisinger Besitzungen in ?kofja Loka (Bischoflack) brachten dem Tal deutschen Einfluss, der sich zwar im Dialekt niederschlug, jedoch nie richtig Fuß fassen konnte. Ein Zeugnis ist der Ortsname Nem?ki Rovt (Deutsch Gereuth) in Richtung der früheren deutschen Sprachinsel Zarz.
Die Bahn brachte touristischen Aufschwung.
Im Gebirgskrieg des ersten_Weltkrieges verlief entlang dem Kamm im Südwesten des Tales die Isonzofront, wovon heute noch Stellungen zeugen.
Die Selbständigkeit Sloweniens brachte der Oberkrain erhebliche wirtschaftliche Probleme.
Kirchen in Bohinj
Kirche St. Janez (Rib?ev Laz),
Kirche Marijunega vnebovztja (Bitnje),
Kirche St. Magdalene (Brod),
Kirche St. Akacija (Nem?ki Rovt),
Kirche St. Duha (Sveti Duh),
Kirche St. Marjete (Jereka),
Kirche St. Kri?a (Koprivnik),
Kirche St. Martina (Srednja Vas),
Kirche St. Miklav?a (Bohinjska Bistrica)

