Boeing P-26
thumb|Boeing_P-26A_im_Luftwaffenmuseum_der_USAF
Die Boeing P-26 Peashooter (Model 266) war der erste Ganzmetalljäger, der von den United States Army Air Corps verwendet wurde. Der erste Prototyp flog 1932 und wurde sogar noch am Anfang des Pazifikkrieges auf den Philippinen verwendet.
Geschichte
Das Flugzeug basierte auf dem Boeing-Projekt Model 248 vom September 1931. Es hatte ein offenes Cockpit und ein festes Fahrwerk. Die AAC bestellten drei Prototypen, die als XP-936 bezeichnet wurden. Der Erstflug erfolgte am 20. März 1932.
Danach erhielt Boeing einen Auftrag über 111 Serienmaschinen von Typ Model 266, welche offiziell als P-26A bezeichnet wurden. Diese Version hatte verbesserte Tragflächen und Funk. Die erste Serien-P-26A flog erstmals am 10. Januar 1934. Weitere 25 Maschinen von Typ P-26B mit Pratt_&_Whitney_R-1340-33-Motoren folgten. Die Version P-26C erhielt eine neue Vergaseranlage und Kraftstoffeinspritzung, davon wurden 23 Maschinen gebaut.
Elf weitere Maschinen von Typ Model 281 wurden für China und Spanien gebaut.
Einsatzgeschichte
Die ersten Kampfeinsätze erfolgten in China 1936. Am 20. August 1937 trafen im Zweiten_Japanisch-Chinesischen_Krieg acht P-26 auf 6 japanische Bomber von Typ Mitsubishi_G3M2 und schossen diese ohne eigene Verluste ab. Das 6th Fighter Squadron der neuen Philippinischen_Luftwaffe erhielt einige P-26C. Sie hatten allerdings zu Beginn des Pazifikkrieges Ende 1941 keine Chance gegen die japanischen Mitsubishi_Zeros-Jäger und mussten Anfang 1942 zurückgezogen werden.
Die Luftwaffe Guatemalas flog die P-26 noch bis 1957.
Museumsflugzeuge
Es gibt nur noch zwei originale P-26 in US-Museen. Das erste steht im Smithsonian Air & Space Museum und das andere im Planes of Fame Museum in Chino (Kalifornien). Ein Nachbau einer P-26 steht im USAF-Museum in Dayton (Ohio).
Einsatzländer
China, Guatemala, Panama, Philippinen, Spanien (nur ein Flugzeug), United States Army Air Corps

