Body Packing
Als Body Packing wird das Transportieren von Drogen durch Verlegung der Container in Körperöffnungen, vor allem im Ausscheidungstrakt und im Scheidenvorhof, bezeichnet. Häufig wird der Drogencontainer auch verschluckt (so genanntes Body Stuffing).Beim Body Packing bestehen die Container aus kleinen Kunststoffpäckchen (oft Kondome), die mit der Droge bestückt sind.
Wie beim Body Stuffing besteht großes Risiko für das Leben des Body Packers, wenn eines der Päckchen platzt. Dabei können die giftigen Wirkstoffe der Droge austreten und über die Schleimhäute aufgenommen werden.
Bei Beschlagnahmen kann die polizeiliche Maßnahme auf § 81a StPO gestützt werden.
Weblinks
• Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universität Bonn: Kokainintoxikation
• Toxikologische Abteilung, Klinikum Rechts der Isar, München: Giftnotruf München ? Drogennotfälle mit Opiaten
• The New Zealand Medical Journal: Bodypacker

