Boden-Boden-Rakete
Eine Boden-Boden-Rakete ist eine Rakete, welche vom Boden aus gegen Bodenziele abgefeuert wird.Dazu zählen bereits Panzerabwehrwaffen der Infanterie wie Panzerfaust oder Raketengranate (z. B. RPG-7) sowie Panzerabwehr-Lenkwaffen.
Gebräuchlich ist auch, die Bezeichnung für Artillerieraketen für den indirekten_Beschuss zu verwenden. Dazu zählen von Raketenwerfern abgefeuerte ungelenkte Raketen, so bei der Katjuscha, die Reichweiten zwischen 10 und 90 km erreichen, teils auch 300 km.
Meist aber sind ballistische Raketen angesprochen, deren Flugbahn zur Erreichung maximaler Reichweite eine Parabelform beschreibt und die meist ein eigenes Steuerungssystem benutzen, um eine bessere Treffergenauigkeit (CEP) zu erzielen.
Sie werden nach Angaben der Range Association, London und des Centre for Defence and International Security Studies (CDISS) seit 1996 wie folgt klassifiziert:
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Die Nutzlast dieser Raketen ist sehr verschieden und reicht von einfachen Sprengladungen bis hin zu thermonuklearen_Sprengköpfen. Auch Minen können mittels Boden-Boden-Raketen gelegt werden (z. B. Schmetterlingsminen).
Die englische Bezeichnung lautet Surface-to-surface missile. Die Abkürzung dieser Bezeichnung, SSM oder SS, wird für die Namensgebung zahlreicher Boden-Boden-Raketen verwendet (z. B. SS-20), wobei es sich hier ursprünglich um den NATO-Code handelt.
Raketen, welche Ziele erreichen können die sich außerhalb der Sichtweite des Schützen befinden, werden auch als Beyond Visual Range-Raketen bezeichnet.
Siehe auch
*Boden-Luft-Rakete
*Luft-Boden-Rakete
*Luft-Luft-Rakete
*Seezielflugkörper

