Bochum
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Bochum ist auch Patenstadt des ehemaligen Landkreises_Neidenburg im früheren Ostpreußen. Seit 1990 trägt die Boeing 747-400 der Lufthansa mit der Registrierung D-ABVD den Taufnamen Bochum in alle Welt, sie wurde schon in Tel Aviv (IATA-Code TLV), San Francisco (SFO) und Hong Kong (HKG) gesichtet.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Bochum verfügt über 20 Theaterspielstätten (Comödie Bochum, Constantin Musik Theater, Der Zauberkasten, Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, Figurentheater-Kolleg, Freilichtbühne Wattenscheid, Jahrhunderthalle, Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum, Prinz-Regent-Theater, Stadtteilladen Regenbogen, RuhrCongress Bochum, Schauspielhaus Bochum, Stadthalle Wattenscheid, Starlight Express, Thealozzi-Kulturhaus, Theater der Gezeiten im Theaterhaus Ecce Homo, Theater Thespis, Theater Total, Varieté Et cetera, Waldbühne Höntrop)• Bochum] - In einem 1908 gebauten ehemaligen Varietétheater eröffnete 1915 das städtische Theater. Während des Ersten_Weltkriegs gastierte dort die städtische Bühne aus Düsseldorf. Schon bald machte sich das Theater als Shakespeare-Bühne einen Namen. Im Zweiten_Weltkrieg fast völlig zerstört, entstand auf den alten Fundamenten bis 1954 das heutige Bochumer Schauspielhaus, das auch architektonisch bemerkenswert ist (Architekt: Gerhard_Graubner).
Das Theater in Bochum ist nicht zuletzt wegen seiner Intendanten berühmt.
#Saladin Schmitt (1919?1949)
#Hans Schalla (1949?1972)
#Peter Zadek (1972?1979)
#Claus Peymann (1979?1986)
#Frank-Patrick Steckel (1986?1995)
#Leander Haußmann (1995?2000)
#Matthias Hartmann (2000?2005)
#Elmar Goerden (seit 2005)
• Express] - Seit 1988 ist das Musical ein Publikumsmagnet in Bochum.
• (Bochum)/'>Jahrhunderthalle] - Die Jahrhunderthalle ist eine der Hauptspielstätten der Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum, Museum Bochum - Kunstsammlung, Schulmuseum, Situation Kunst, Telefonmuseum, Zeche Hannover (mit Zeche Knirps) Westfälisches Industriemuseum, Brauereimuseum Fiege, Heimatmuseum Eppendorf.
Museum Bochum - Kunstsammlung: Das Museum Bochum wurde 1960 in der Villa Marckhoff eröffnet. 1983 fand mit einem Neubau der dänischen Architekten Bo und Wohlert eine Erweiterung statt. Die Sammlung umfasst zum einem deutsche Kunst nach 1945 und zum anderen internationale Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Museum liegt gegenüber des südlichen Hauptzugangs zum Stadtpark Bochum.
Deutsches Bergbaumuseum: Das Deutsche Bergbau-Museum wurde im Jahre 1930 von der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und der Stadt Bochum gegründet. Es ist zudem das Zentrum der Montangeschichtsforschung in Deutschland. Das 1974 von der Dortmunder Zeche "Germania" hierher translozierte Fördergerüst über dem Museum ist mittlerweile zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt geworden. Es besteht für Besucher die Möglichkeit, von zwei Aussichtsplattformen in 50 m und in 62 m Höhe einen Blick über die Stadt zu werfen. In 20 Hallen werden zahlreiche Objekte aus der Bergbaugeschichte ausgestellt. Unter dem Museum befindet sich in einer Tiefe zwischen 17 und 22 das Anschauungsbergwerk. Auf einer Strecke von 2,5 km wird die Technik des Steinkohlen- und Eisenerzbergbaus bis in die neueste Zeit dargestellt.
Künstler-Dokumentationsstätte
Das Schlieker-Haus würdigt das Leben und Wirken des Informel-Künstlers Hans-Jürgen Schlieker (1924-2004).
Musik
Das 1919 gegründete Orchester der Stadt Bochum hat sich im Laufe seiner Geschichte zu einem der wichtigsten Konzertklangkörper im Westen Deutschlands entwickelt.
Seit 1994 wirkt Steven Sloane als Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker. In einem der Spielstätten, dem Audimax der Ruhr-Universität Bochum, befindet sich auch eine der modernsten Orgeln aus der Orgelmanufaktur Klais mit 82 Registern.
Weit bekannt ist außerdem das am Sonntag nach dem 6. Januar stattfindende original "Konzert bei Kerzenschein" in der Christ-König-Kirche. Das vom Organisten der Pfarrei Wilhelm Keller geleitete weihnachtliche Konzert lockte zuletzt 2006 ca. 800 Gäste in die vollbesetzte ehemalige Klosterkirche am Steinring. Mitglieder der Bochumer Symphoniker, (Kirchen-)Chöre und Solosänger/innen wirken in jedem Jahr mit.
Kino
In Bochum gibt es zehn Kinos, unter anderem:
UCI_Kinowelt Ruhr-Park (Multiplex)
Union Kino Bochum
* Märkisches Kino - Stadthalle Wattenscheid
* Metropolis Filmtheater
* Endstation, Kino im Bahnhof-Langendreer
* Casablanca Kino
Bofimax Bochum
Fiege KinoOpenAir (im Sommer)
Bauwerke und Sehenswürdigkeiten
Siehe auch: Liste der Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet• Bochum] ? Mit dem Bau des Rathauses wurde 1926 begonnen. Im Jahr 1927 erfolgte die Grundsteinlegung und am 20. Mai 1931 die Eröffnung. Das Gebäude besitzt einen weitgehend symmetrischen Grundriss. In der Symmetrieachse des Ratshofes liegt der Saalbau mit Nebenhöfen an beiden Seiten. Die Außenseite ist schlicht gehalten und das Eingangsportal sowie der zweistöckige Vorbau an der rechten Front sind die einzigen Fassaden-Schmuckelemente. Der Sockel des Gebäudes besteht aus hartem Granitstein, für die Fassade wurde Muschelkalk verwendet und für das Dach Schiefer. In den Fluren und Repräsentationsräumen kamen Marmor, Bronze und dunkle Holztäfelungen zum Einsatz. Der Rathausbau kostete die für damalige Verhältnisse große Summe von 9,25 Millionen Reichsmark. Weitere Elemente des Innenhofs sind der Glockenturm und die aus Travertin und Bronze hergestellten Brunnen. Einer ist Fortuna gewidmet und mit symboltragenden Putten verziert: Ehering und Pantoffel stehen für Eheglück, der Apfel symbolisiert Fruchtbarkeit, das leere Portemonnaie Optimismus und Seifenblasen die Illusion. Das Glockenspiel besteht aus 28 Gussstahlglocken mit einem Gesamtgewicht von 2300 Kilogramm, jede zwischen 375 und 4 Kilogramm. Es handelt sich dabei um das erste aus Gussstahl hergestellte Glockenspiel der Welt. Die Glocke vor dem Rathaus war 1867 als größte von vier Glocken eine Attraktion auf der Weltausstellung in Paris. Gegossen wurde sie vom Bochumer_Verein_für_Bergbau_und_Gussstahlfabrikation_AG. Sie stand bis 1979 als Denkmal auf dem Werksgelände. Die Firma Krupp übereignete sie 1979 der Stadt. Bei einem Durchmesser von 3,13 Metern hat sie ein Gewicht von 15.000 Kilogramm. Da sie im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde, kann sie nicht mehr geläutet werden.• St. Peter und Paul (Bochum)/'>Propsteikirche St. Peter und Paul] ? Die Propsteikirche ist die älteste Kirche Bochums. Bereits zwischen 785 und 800 wurde von Kaiser Holland, Schweden, Kurland und Dänemark errichtet. Ihren Namen erhielt die Pauluskirche erst nach 1874, als die Christuskirche am Rathaus gebaut worden war. Die Pauluskirche brannte infolge eines Bombenangriffs am 12. Juni 1943 bis auf die Außenmauern nieder, wurde aber nach dem Krieg wieder aufgebaut, dabei erhielt das Gebäude sein heutiges, einer mittelalterlichen Dorfkirche entsprechendes Aussehen. Um die Pauluskirche im Stadtbild besser zur Wirkung zu bringen, wurde ihr Turm 1949 erhöht, ein kleiner Platz geschaffen und die unmittelbare Nachbarbebauung niedrig gehalten. Die modernen Fenster im Altarraum, um 1960 geschaffen vom Bochumer Künstler K. Willy Heyer, zeigen die drei Stationen der Wandlung des Saulus zum Paulus, dem Namenspatron der Kirche. 1974 wurde der Innenraum erneut nach Plänen von Kurt Peter Kremer umgestaltet.
*Das Mahnmal des Friedens neben der Kirche, die sogenannte »Trauernde Alte«, stammt von dem Kölner Bildhauer Gerhard Marcks. Es soll an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und an den Bombenangriff auf Bochum am 4. November 1944 erinnern. Das Denkmal wurde 1955 enthüllt und ist aus Basaltlava gehauen. Dargestellt ist eine alte Frau, die ? wohl vergeblich ? nach jemandem ausschaut hält.• Bochum] ? Die Christuskirche (errichtet 1877-1878) wurde im Zweiten_Weltkrieg bis auf den Turm zerstört. Der Architekt Dieter Oesterlen fügte in den 1950er Jahren einen modernen Kirchenneubau hinzu.
*Marienkirche ? Mit ihrem ungefähr 70 Meter hohen neugotischen Spitzhelm dominiert die Kirche (erbaut von 1868 bis 1872), die sich unmittelbar an den Stadtkern anschließende Stadterweiterung nach Westen. Im Mai 2000 wurde kirchenintern bekannt, dass die Verantwortlichen der Gremien der St. Marien-Kirche Bochum-Mitte, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat unter Pfarrer Gerhard Schürmann (Pfarrei St. Meinolphus & Mauritius), den Abriss des altehrwürdigen Gotteshauses beschlossen hatten. Das letzte Hochamt in der Pfarrkirche fand am 22. September 2002 statt. Seitdem steht das Gebäude leer, die wertvollen Wandmosaiken der Turmnischen wurden einfach abgeschlagen und sind dabei zum größten Teil zerbrochen, die farbigen Glasfenster wurde ausgebaut. Das weitere Schicksal der Kirche ist ungewiss. • Planetarium Bochum] ? Das Planetarium befindet sich in an der Castroper Straße in Bochum. Das Gebäude hat einen Durchmesser von rund 20 Metern und eine Projektionsfläche von etwa 600 m². Kernstück der Anlage ist der Planetar. Das erste Gerät dieser Art in Europa hat im April 2000 in Bochum seinen Dienst angetreten. Das Planetarium bietet mehrere unterschiedliche Programme an, auch speziell für Schulklassen.• Bochum] ? Die Sternwarte im Stadtteil Sundern bietet freitags zwischen 19:30 und 21:30 die Möglichkeit zur Sternbeobachtung. Hierfür stehen zahlreiche Teleskope zur Verfügung.
• (Bochum)/'>Jahrhunderthalle] ? Die "Jahrhunderthalle" wurde als Ausstellungshalle des Bochumer Vereins für die Düsseldorfer Gewerbeausstellung 1902 gebaut und anschließend als Gebläsemaschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins wiederverwendet. Sie wurde mehrfach erweitert, der Name Jahrhunderthalle bezeichnet heute das gesamte Bauwerk, das sich über eine Fläche von 8900 m² erstreckt. Seit ihrer Sanierung wird die Halle für Veranstaltungen genutzt, wie etwa die Bochumer Symphoniker nach einem Entwurf von Thomas van den Valentyn in unmittelbarer Nachbarschaft der Jahrhunderthalle finanziell leisten kann.*Kuhhirten-Denkmal ? Das zwischen Propsteikirche St. Peter und Paul und Pauluskirche stehende Denkmal zeigt Fritz Kortebusch mit seinem Hund, den letzten Kuhhirten von Bochum, der das Vieh der Bürger auf die Vöde (städtisches Weideland) trieb. Die Originalfigur von 1908 wurde im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. 1962 wurde eine Neufassung angefertigt. Siehe auch: Fritz Kortebusch.
• See] ? Dieser Stausee an der Ruhr dient vorwiegend der Wasserwirtschaft und der Naherholung.
• Dorfkirche] ? Um 1008 wurde eine kleine Saalkirche erbaut. Der Bau wurde von Gräfin Imma von Stiepel, einer Verwandten von Kaiser Heinrich_II. und Kaiserin Kunigunde, veranlasst. Zwischen 1130 und 1170 wurde die alte Kirche durch eine romanische Basilika ersetzt. Von dieser Kirche sind heute noch der Turm und das Mittel- und Querschiff erhalten. Von 1150 bis 1200 wurden zahlreiche romanische Wand- und Deckenmalereien im Innenraum der Kirche angefertigt.
• ? Der Ruhr-Park wurde im November 1964 eröffnet und in mehreren Bauabschnitten auf gegenwärtig etwa 126.000 m² erweitert. Er war das erste Einkaufszentrum] dieser Art in Deutschland.
• ? Das RewirpowerSTADION ist das Stadion des Dahlhausen]_?_Das_Eisenbahnmuseum_liegt_auf_dem_Gelände_des_ehemaligen_Eisenbahn-Betriebswerkes_Bochum-Dahlhausen._Die_Anlage_wurde_1916-1918_errichtet._Da_Ende_der_1960er_Jahre_die_Kohleförderung_im_südlichen_VfL Bochum], das zwischen März 1976 und Juli 1979 erbaut und mit einem Spiel gegen die SG Wattenscheid 09 eingeweiht wurde. Es verfügt über 32.645 Zuschauerplätze, davon 16.756 Sitzplätze. Seitdem die Stadtwerke Bochum die Namensrechte des ehemaligem Ruhrstadion erworben haben, heißt es RewirpowerSTADION.
• Dahlhausen] ? Das Eisenbahnmuseum liegt auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Betriebswerkes Bochum-Dahlhausen. Die Anlage wurde 1916-1918 errichtet. Da Ende der 1960er Jahre die Kohleförderung im südlichen [[Ruhrgebiet unrentabel wurde und die Zechen schlossen, somit auch der Bahnbetrieb in diesem Bereich zurückging, wurde das Betriebswerk überflüssig. Es wurde am 1. August 1969 als selbständige Dienststelle geschlossen und teilweise zurückgebaut. Die Güterwagenausbesserung wurde 1982 eingestellt. Die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. konnte die Anlagen ab dem Jahr 1968 schrittweise wieder in den Betriebszustand zurückversetzen und das Museum in der heutigen Form aufbauen.*Hauptfriedhof Freigrafendamm ? Der im Stadtteil Altenbochum liegende Friedhof ist der größte der Stadt. Er wurde in den 1920er Jahren gärtnerisch/'>Garten/'>gärtnerisch geplant, die Hochbauten im Eingangsbereich wurden erst zwischen 1935 und 1939 errichtet. Das Eingangstor, die große und die kleine Trauerhalle sowie das Bombenkrieg umgekommen Bochumer Einwohner. Neben der Zivilbevölkerung und einer Reihe deutscher Soldaten wurden auf dem Friedhof insgesamt 1720 Zwangsarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion beerdigt, die im Krieg in erster Linie in der Rüstungsindustrie eingesetzt waren. An sie erinnert heute ein Mahnmal in Lateinischer und Kyrillischer_Schrift.
Waldorfschule Langendreer, 1965. Das Gebäude ist ein Pionierbau der Schulbau-Architektur. Es war der erste Schulbau europaweit, wenn nicht weltweit, der plastisch-künstlerisch gebaut war. Er wurde Anfang der 60er Jahre von dem Architekten Werner Seyfert und dem Künstler Wilfried Ogilvie entworfen. Der Bau zeichnet sich aus durch eine freie Grundrissgestalt, hyperbolisch gespannte Dachflächen, unterschiedlich geformte Räume und einen besonderen Saal. Der Architekt entwickelte auf Basis dieser Erfahrung weitere Waldorfschulen mit verschieden geformten Klassenräumen, je nach der Altersstufe der Schüler. Ein Ansatz, der bis heute nur in dieser Pädagogik angewendet wird. Die besondere Waldorfschul-Architektur wurde mit diesem Bau quasi geboren.
* Von den ursprünglich sechs bedeutendsten öffentlichen Bauwerken der östlichen Innenstadt, welche in der Zeit des Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg geplant wurden, stehen heute nur noch der Hauptbahnhof (1955 bis 1957, Architekt Heinz Ruhl), das Stadtwerkehochhaus (1952 bis 1955, Architekt Ferdinand Keilmann), die Berufschule für Jungen (1953 bis 1954) und die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (1952 bis 1955, ebenfalls von F. Keilmann). Dagegen wurde das Stadtbad Bochum entgegen des zuvor bestehenden Denkmalschutzes 1998 abgerissen; einige Jahre zuvor war bereits das in die städtebauliche Gesamtplanung zählende Arbeitsamt zugunsten eines Hotelneubaus beseitigt worden.
Sport
Überregionale Bedeutung im Sport hält Bochum durch die Fußballmannschaften des VfL Bochum und der SG Wattenscheid 09, den deutschen Meister im Steeldart DSC Bochum, den vielfachen deutschen Meister im Billard DBC Bochum, die Handballerinnen von Teutonia Riemke, die Basketballer von BG Südpark, die deutschen Meister im Wasserball von SV Blau-Weiß Bochum, die Leichtathleten und Sportgymnastinnen des TV_Wattenscheid_01 sowie die Bochum Cadets (Herren) und Bochum Miners (Frauen), die im American Football erfolgreich sind.
Gastronomie
Das Bermudadreieck ist mit 60 gastronomischen Betrieben das wichtigste Kneipenzentrum des Ruhrgebiets. Über drei Millionen Gäste besuchen die Kneipenmeile pro Jahr. Im Sommer kommen bis zu 30.000 Gäste pro Tag, bei großen Ereignissen wie dem Festival Bochum Total, das jährlich am ersten Wochenende der nordrhein-westfälischen Sommerferien stattfindet, kommen bis zu 400.000 Besucher pro Tag. Bochum ist Standort vieler Diskotheken und Kultureinrichtungen, zum Beispiel dem Kulturzentrum Bahnhof Langendreer und der Zeche Bochum. Zu den kleinsten Kulturtreffs zählt das Café Katzenstube.
Das Rotlichtviertel der Stadt befindet sich am westlichen Rand der Innenstadt in der Nähe der Fertigungsstätten des Bochumer Vereins. Die dortigen Einrichtungen tragen im Volksmund die Bezeichnungen ?Gurke?, ?Eierberg? oder auch derbe ?Riemenwalzwerk?.
Regelmäßige Veranstaltungen
*März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
*Mai: Figurentheater der Nationen
*Juni: Rubissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität
*Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
*Juni: Kemnade international
*Juni/Juli: VfL for Fun (Sommerfest des VfL Bochum)
*Juni/Juli: Bochum Total (am ersten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
*Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
*Juli/August: Bochum kulinarisch (letztes Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
*September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
*Oktober: Oktobermarkt
*Oktober /November: Bochumer Bachtage
*Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
*November: Kinder- und Jugendtheatertage
*November: St.Martin kulinarisch (um den 11. November)
*Dezember: Weihnachtsmarkt
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
= Schiene / ÖPNV
=Hauptartikel: Stadtbahn Bochum
Die Stadt ist über zahlreiche Eisenbahnverbindungen an die umliegenden Städte angeschlossen und hat insgesamt zehn Bahnhöfe. Zudem verkehren mehrere RegionalBahn- und RegionalExpresslinien sowie zwei S-Bahnlinien (S1, S3). In der Stadt gibt es eine größtenteils unterirdische Stadtbahn-Linie (U35 von Bochum Hustadt nach Herne Schloss Strünkede) sowie fünf Straßenbahnenlinien, die in der Innenstadt ebenfalls unterirdisch fahren. Zahlreiche Buslinien werden durch die BOGESTRA im Rahmen des Verkehrsverbunds_Rhein-Ruhr_(VRR) betrieben. Der Hauptbahnhof ist regelmäßiger ICE- und IC-Halt der über das Ruhrgebiet verlaufenden Linien.
= Straße
=s]]
Im Stadtgebiet von Bochum verlaufen die drei Bundesautobahnen A_40 (Dortmund - Venlo), A_43 (Münster - Wuppertal) und A_44 (Aachen - Kassel) sowie eine Stadtautobahn, der Bochumer Ring bzw. die ehemalige NS 7. Zudem durchqueren drei Bundesstraßen die Stadt: die Bundesstraße 51 (Osnabrück - Bochum - Bitburg), die B 226 (Hagen - Bochum - Gelsenkirchen) und die B 235 (Datteln - Bochum - Witten).
Derzeit ist eine Verbindung von A44 und A40 über die ehemalige NS 7 geplant, die sogenannte Opel-Spange. Darüberhinaus soll die A_40 bis Essen sechsspurig ausgebaut werden. Diese Pläne sind bereits seit den 1990er Jahren beschlossen, ursprünglich, um eine bessere Anbindung des Opel Werks 1 im Stadtteil Laer an das Verkehrsnetz zu gewährleisten und den Ost-West-Transit durch das Ruhrgebiet zu entlasten. Nach der Diskussion vom Oktober 2004 über eine mögliche Schließung des Opel-Standortes Bochum, ist der Ausbau momentan wieder fraglich.
= Wasser
=Als eine der wenigen Städte des Ruhrgebiets ist Bochum nicht direkt an das deutsche Bundeswasserstraßennetz angebunden. Eine Anbindung besteht über Herne im Norden an den Rhein-Herne-Kanal. Über die im Süden der Stadt gelegene Ruhr hat man mit kleineren Booten die Möglichkeit über Schleusen an den Rhein zu gelangen. Die Schifffahrt für die Industrie wurde schon lange eingestellt.
= Luft
=Die nächstgelegenen, per Autobahn an das Stadtzentrum Bochum angebundenen, Flughäfen befinden sich in Dortmund (31 km), Essen/Mülheim (27 km) und Düsseldorf (47 km). Zum Flughafen in Düsseldorf besteht über ICE-, IC-, RE- und S-Bahnlinien eine direkte Verbindung. Weitere erreichbare Luftverkehrsanbindungen sind der Konrad-Adenauer-Flughafen in Köln, der Airport Weeze, der Flughafen Münster-Osnabrück sowie der Flughafen Paderborn/Lippstadt.
Ansässige Unternehmen
Bogestra (Hauptsitz) Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG, lokaler Nahverkehrsbetrieb
Deutsche_Annington_Immobilien_GmbH - Deutschlands größtes Immobilienunternehmen (Hauptsitz)
Gebr._Eickhoff_Maschinenfabrik_u._Eisengießerei_GmbH
Privatbrauerei Moritz Fiege, mittelgroße regionale Bierbrauerei
GEA_Group_AG (Konzernzentrale) ? High Tech Lüftungssysteme und Maschinen, größtes börsennotiertes Unternehmen von Bochum
Johnson Controls, Just in Time Zulieferer für Autobauteile, speziell für Opel
Nokia (ATO Center, Service und R&D)
Adam_Opel_GmbH ? In den Bochumer Werken wird unter anderem der Opel Zafira sowie der Opel_Astra Caravan produziert
GLS-Gemeinschaftsbank
ThyssenKrupp
Bochumer Verein ? ehemaliger Konzernanteil von ThyssenKrupp
QVC - Call Center GmbH & Co. KG
FABER Lotto-Service KG
USB Umweltservice Bochum GmbH ? städt. Entsorger (100 %-ige Tochter der Bochumer Stadtwerke)
Deutsche BP AG (Hauptsitz)
Bochumer_Eisenhütte_Heintzmann_GmbH_&_Co._KG - Bergbau, Tunnelbau und Wärmebehandlung
Medien
= Zeitungen
=Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und die Ruhr Nachrichten (RN) erscheinen mit eigenen Lokalausgaben, die Zukunft der Bochumer Redaktion der Ruhr-Nachrichten über 2007 hinaus ist jedoch ungewiss. Außerdem erscheint Mittwochs und Samstag das kostenlose Lokalblatt ?Stadtspiegel?. Eine Alleinstellung hat die kostenlose ?Langendreerer Dorfpostille?, die 1981 im Zuge soziokultureller Zeitschriftengründungen (1976 ?Guckloch? später in ?Prinz? umbenannt, 1978 ?Marabo?, 1982 ?Terminal?, 1983 ?coolibri?) ins Leben gerufen wurde. Sie realisiert noch heute ihr ursprüngliches Konzept einer politischen Gegenöffentlichkeit bezogen auf einen begrenzten lokalen Raum.
= Hörfunk
=Seit 1990 sendet ?98.5 Radio Bochum? ein lokales Radioprogramm in Kooperation mit Radio NRW in Oberhausen. Chefredakteurin ist Andrea Donat. Für den Bereich Sport zuständig ist Michael Ragsch. Moderatoren der Frühsendung ?Hallo Wach? sind Alexander Brauer und Ansgar Borgmann. Kultcharakter hat Fußball-Reporter Günther Pohl (?Tooor im Ruhrstadion?) erlangt.
Unter dem Namen Ruhrwelle ist der Sender gestartet, später wurde er in Radio 98.5 umbenannt. 98.5 Radio Bochum heißt er seit dem 24. Februar 2006.
Seit 1997 sendet ?CT das radio? (erstes Campusradio auf eigener Frequenz in NRW) ein lokales Radioprogramm auf der Frequenz 90 MHz. Zuvor war ?Radio c.t.? ein Programmelement im Bürgerfunk der Ruhrwelle gewesen.
= Onlinezeitungen
=Mein-Bochum beschäftigt sich fast ausschließlich mit Lokalpolitik, während Bo-Alternativ auch kulturelle Themen aufgreift und verschiedene Serviceseiten anbietet. Stud.rub.de und bochumer-szene.de hingegen legen den Schwerpunkt auf studentische Interessen, dort sind vor allem Terminhinweise für Party, Spaß und Kultur zu finden.
Öffentliche Einrichtungen
• Rentenversicherung_Knappschaft-Bahn-See]_?_Hauptverwaltung
•_
Gesundheitswesen
Einige Krankenhäuser liegen in der Innenstadt, während sich andere in den ehemaligen Gemeinden und heutigen Stadtteilen befinden:
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil
Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer
St. Josef-Hospital Bochum
St. Josefs-Hospital Bochum-Linden
St. Elisabeth-Hospital Bochum
Augusta-Kranken-Anstalt
Zentrum_für_Psychiatrie
Klinik_für_Kinder-_und_Jugendmedizin
Martin-Luther-Krankenhaus
Marien-Hospital Wattenscheid
*
Einige von ihnen sind im Rahmen des Bochumer Modells auch Universitätsklinikum der Ruhr-Universität.
Hochschulen
In Bochum befinden sich die folgenden sieben Hochschulen:
• Bochum], die größte Campus-Universität Deutschlands, gegründet 1965
• Bochum], gegründet 1972 aus mehreren Vorgängereinrichtungen, unter anderen der Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen, der Staatlichen Ingenieurschule für Bauwesen Recklinghausen und der Höheren Wirtschaftsschule Bochum
• Fachhochschule Georg Agricola] - Die Hochschule geht zurück auf die 1816 gegründete Bochumer Bergschule. 1971 wurde die Fachhochschule Bergbau errichtet, die 1990 in die Trägerschaft der Deutschen Montan Technologie-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH (DMT-LB) überführt wurde. Seit 1995 trägt die Fachhochschule ihren heutigen Namen.
• Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe ] ? Die 1971 staatlich anerkannte Fachhochschule geht auf mehrere kirchliche und diakonische Einrichtungen zurück.
• des Bundes für öffentliche Verwaltung], der Fachbereich Sozialversicherung der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung besitzt, neben seinem Hauptsitz in Berlin, auch einen Sitz in Bochum (bei der Deutschen_Rentenversicherung_Knappschaft-Bahn-See).
• Bochum] ? Die ehemalige Westfälische Schauspielschule ist seit 1. Januar 2000 der Folkwang Hochschule in Essen angegliedert.
* Im Gebäude der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie befindet sich ein Studienzentrum der Fachhochschule für Oekonomie & Management.
Schulen
In Bochum gibt es 61 Grundschulen, neun Hauptschulen, vierzehn Förderschulen, elf Gymnasien:
Albert-Einstein-Schule
Goethe-Schule Bochum
Graf-Engelbert-Schule
Gymnasium am Ostring
Heinrich-von-Kleist-Schule
Hellweg-Schule
Hildegardis-Schule
Lessing-Schule
Märkische_Schule
Schiller-Schule und
Theodor-Körner-Schule
sowie die fünf Gesamtschulen
Erich_Kästner-Gesamtschule_Schule
Heinrich-Böll-Gesamtschule
Maria_Sibylla_Merian-Gesamtschule
Willy-Brandt-Gesamtschule und die
Matthias-Claudius-Schulen.
und 8 Realschulen
Anne-Frank-Schule
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule
Franz-Dinnendahl-Schule
Hans-Böckler-Schule
Helene-Lange-Schule
Hugo-Schultz-Schule
Pestalozzi-Schule
Realschule Höntrop
Zudem gibt es zwei Waldorfschulen
Rudolf Steiner Schule Bochum
Widar Schule Wattenscheid
Das Louis-Baare-Berufskolleg wird von über 3.000 Schülern besucht. An der Musikschule Bochum werden derzeit ungefähr 7.000 Schüler unterrichtet.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
siehe Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Bochum
Söhne und Töchter der Stadt
*1686, 30. Mai, Graf Heinrich Johann Friedrich Ostermann, (russisch Andrej Iwanowitsch), ? 25. Mai 1747 in Beresow (Sibirien), russischer Diplomat und Staatsmann
*1791 Adalbert von der Recke-Volmerstein (* 28. Mai 1791 in Overdyk bei Bochum, ? 10. November 1878 in Kraschnitz), Mitbegründer der Diakonie
*1867, 7. Dezember, Wenceslaus Straussfeld, ? 27. Juli 1933, Gründer des Kolleg St. Ludwig in den Niederlanden
*1880, 9. Mai, Heinrich Schmiedeknecht, ? 4. August 1962 in Bochum, Architekt
*1883, 21. Dezember, Ottilie Schoenewald, ? 18. Mai 1961 in Chicago, Politikerin und Frauenrechtlerin
*1893, 20. März, Maria Backenecker, ? 24. Dezember 1931 in Hamborn, kommunistische Politikerin
*1895, 21. Dezember, Hermann Stopperich, ? 6. Januar 1952, Politiker (SPD), MdB
*1896, 7. Januar, August Oppenberg, ? 16. August 1977 in Schermbeck, Maler
*1896, 14. Januar Nora Platiel, ? 6. September 1979, sozialdemokratische Politikerin, Juristin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus
*1898, 20. August, Elisabeth Treskow, ? 6. Oktober 1992 in Brühl, Goldschmiedin
*1900, 21. April, Hans Fritzsche, ? 27. September 1953 in Köln, Journalist und Träger verschiedener Funktionen im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda
*1901, 12. Dezember, Paul Sethe, ? 21. Juni 1967 in Hamburg, Journalist, Gründungsherausgeber der FAZ
*1902, 1. August, Siegfried Balke, ? 11. Juni 1984 in München, Politiker (CSU), MdB, Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen (1953-1956), Bundesminister für Atomenergie und Wasserwirtschaft (1956-1962), Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA (1964-1969)
*1903, 3. Dezember, Heinrich Wullenhaupt, ? 13. Februar 1985, Politiker (SPD), MdB
*1907, 3. November, Josef Kappius, ? 30. Dezember 1967, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (ISK) und Politiker (MdL, SPD)
*1910, 5. Februar, Hans Werdehausen, ? 5. Juli 1977 in Bödexen bei Höxter, Maler und Begründer der Gruppe "junger westen"
*1913, 22. Juni, Heinrich Hogrebe, ? 25. Juni 1998 in Wuppertal, Forstmann und Offizier im Zweiten Weltkrieg
*1916, 27. Juli, Siegfried Reda, ? 13. Dezember 1968 in Mülheim an der Ruhr, Komponist und Organist
*1917, 21. Oktober, Heinz Oskar Vetter, ? 18. Oktober 1990 in Mülheim/Ruhr, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB (1969-1982)
*1918, 4. August, Claus Holm, ? 21. September 1996, Schauspieler (u.a. Hasso in Raumpatrouille)
*1921, 15. Juni, Heinz Kaminski, ? 17. Februar 2002 in Arnsberg, Chemie-Ingenieur und Radioastronom, Leiter von "Kap_Kaminski")
*1922, 28. Oktober, Gershon Kingsley, jüdischer Komponist (?Popcorn?).
*1924, 9. März, Peter Scholl-Latour, Journalist, Publizist und Buchautor
*1925, 25. September, Hans Matthöfer, Bundesminister für Forschung und Technologie (1974-1978), Bundesfinanzminister (1978-1982), Bundesminister für das Post- und Fernemeldewesen (1982)
*1927, 9. Mai, Manfred Eigen, Physikchemiker (1967 Nobelpreis für Chemie)
*1927, Friedrich Gräsel, Künstler
*1929, 4. Februar, Friedhelm Busse, Neonazi, bis zum Verbot Vorsitzender der rechtsextremen FAP, NPD-Mitglied
*1932, 20. Juli, Otto Schily, Bundesinnenminister (1998-2005)
*1936, 22. August, Werner Stengel, Ingenieur, der sich im Achterbahnbau einen Namen gemacht hat.
*1937, 7. November, Konrad Schily, Politiker und seit 2005 MdB
*1938, 4. Oktober, Willi Schulz, deutscher Fußballspieler und Vizeweltmeister 1966
*1940, 18. Januar, Martin Kayenburg, Politiker, Landtagspräsident von Schleswig-Holstein
*1940, 7. Juli, Wolfgang Clement, ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit (2002-2005)
*1947, 2. Januar, Eberhard Figgemeier, Journalist und Sportreporter
*1948, 16. November, Norbert Lammert, Bundestagspräsident
*1952, 12. Februar, Heinz-Josef Koitka, ehemaliger Bundesliga-Profi bei Hamburger SV
*1953, 7. Dezember, Uwe Vorkötter, Journalist und Chefredakteur der Frankfurter Rundschau
*1954, 4. Juni, Hermann Gerland, Fußballspieler und -trainer
*1955, Fritz Eckenga, Kabarettist
*1955, Hans Werner Olm, Kabarettist
*1958, Ute Thimm, Leichtathletin
*1960, 27. Juni, Axel Rudi Pell, Musiker
*1960, Dirk Sondermann, Sagenforscher und Schriftsteller
*1962, Ingo Naujoks, Schauspieler
*1963, Thomas Hermanns, Kabarettist
*1966, 31. Mai, Frank Goosen, Schriftsteller, Kabarettist
*1968, 26. Februar, Hennes Bender, Kabarettist
*1968, Michael Härle, Schauspieler
*1969, 7. Oktober, Nicole Glocke, Schriftstellerin.
*1970, 15. Februar, Mark Warnecke, Weltrekordhalter im 50m Brustschwimmen
*1972, 4. April, Bastian Pastewka, Schauspieler und Komödiant
*1975, 7. Januar, Michael Wurst, Sänger
*1975, 12. August, Patrick Joswig, Schauspieler
Sonstige
Darüber hinaus sind die folgenden Personen untrennbar mit Bochum verbunden, jedoch anderenorts geboren:
Carl Arnold Kortum, * 5. Juli 1745 in Mülheim an der Ruhr; ? 15. August 1824 in Bochum, Arzt und Schriftsteller
Johann Joachim Schlegel, * 27. September 1821 in Bergtheim, Franken, ? 13. April 1880 in Bochum, Bierbrauer und Gründer Schlegel_Brauerei_AG
Carlos Otto alias Dr. C. Otto, * 1838 in Mexico; ? 13. November 1897, Chemiker (Schüler Liebigs)
• Hirsch] * 29. Juli 1889 in Bützow, Schwerin; ? im Ghetto Riga, jüdische Lehrerin, die in der Zeit des Nationalsozialismus Kindertransporte nach England organisierte
Ferdinand Keilmann (* 24. Juli 1907 in Würzburg; ? 7. September 1979 in Bochum), von 1950 bis 1972 Architekt im Hochbauamt, entwarf u.a. das Stadtwerkehochhaus und die Verwaltungs -und Wirtschaftsakademie
Josef Hermann Dufhues, * 11. April 1908 in Castrop-Rauxel, ? 26. März 1971 in Duisburg-Rheinhausen, deutscher Politiker, Vorsitzender der Jungen Union, Geschäftsführender Bundesvorsitzender der CDU, Innenminister von Nordrhein-Westfalen, war in Bochum als Richter sowie als Rechtsanwalt und Notar tätig
Liselotte Rauner, * 21. Februar 1920 in Bernburg/Saale, ? 2. Juli 2005 in Bochum, Schriftstellerin, Gründerin der Liselotte-und-Walter-Rauner-Stiftung
Hans-Jürgen Schlieker, * 8. April 1924 in Ostpommern (heute Polen); ? 12. März 2004 in Bochum, Hochschullehrer, Maler und Grafiker des Informel
Max Imdahl, * 6. September 1925 in Aachen; ? 11. Oktober 1988 in Bochum, Kunsthistoriker
Tana Schanzara, * 19. Dezember 1925 in Kiel, Schauspielerin am Bochumer Schauspielhaus
Klaus Steilmann, * 12. Juni 1929 in Neustrelitz, Mecklenburg, Textilunternehmer in Bochum-Wattenscheid
Kurt Biedenkopf, * 28. Januar 1930 in Ludwigshafen, deutscher Politiker, war von 1967 bis 1969 Rektor der Ruhr-Universität Bochum
Knut Ipsen, * 9. Juni 1935, war Präsident des Deutschen Roten Kreuzes und Rektor der Ruhr-Universität Bochum
Jochen Borchert, * 25. April 1940, war von 1993 bis 1998 Bundesminister_für_Ernährung,_Landwirtschaft_und_Forsten.
Joachim Hermann Luger, * 2. Oktober 1943 in Schömbach/Thüringen, Schauspieler, seit den 1970er Jahren in Bochum ansässig.
Dietrich Grönemeyer, Arzt und Begründer der Mikrotherapie, * 12. November 1952 in Clausthal-Zellerfeld, Bruder von Herbert Grönemeyer, aufgewachsen in Bochum
Armin Rohde, * 4. April 1955 in Gladbeck, Schauspieler
Herbert Grönemeyer, Schauspieler und Sänger (unter anderem des Liedes ?Bochum?), * 12. April 1956 in Göttingen, Bruder von Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer, aufgewachsen in Bochum
Claude-Oliver Rudolph, * 30. November 1956 in Frankfurt am Main, Schauspieler
Ralf Richter, * 17. August 1957 in Essen, Schauspieler
Karl-Heinz von Liebezeit, * 10. Juli 1960 in Karlsruhe, Schauspieler, besuchte Gymnasium und Schauspielschule in Bochum
Jochen Malmsheimer, * 27. Juli 1961 in Essen, aufgewachsen in Bochum, Kabarettist
Wolfgang Wendland, * 9. November 1962 in Lünen, Sänger der Punkrockband Die Kassierer
André Tanneberger, * 26. Februar 1973 in Freiberg (Sachsen), lebt und arbeitet als DJ und Produzent in Bochum. Besser bekannt unter seinem Künstlernamen ATB
Mambo Kurt, bürgerlich Rainer Limpinsel, * 11. April 1967 in Hagen, Musiker und Alleinunterhalter
Alexander Hofmann, 25. Mai 1980 in Mindelheim, Sportler (Motorradrennsport)
Toto & Harry, Die Zwei vom Polizeirevier
Literatur
*Westfälisches Städtebuch; Band III 2. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1954
*Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 ? 1945, hrsg. von Walther Hubatsch, Band 8: Westfalen. Marburg an der Lahn, 1980.
*Bochumer Lokalrunde - gewusst, geraten, gewonnen: 1080 Quiz-Fragen, hrsg. von Tobias Haucke und Timo Rieg, Bochum 2002, ISBN 3-928781-99-5
* Bochum, hrsg. Johannes V. Wagner und Monika Wiborni. ISBN 383131036X, 2003.
* Bochum, Stern des Ruhrgebiets, hrsg. von Th. Sprenger und H. Schmitz. ISBN 3922785794
* Bochumer Szenenwechsel - Bilder und Erinnerungen aus 5 Jahrzehnten Stadtgeschichte, Tobias Haucke und Robert Gorny, ISBN 3928781901, 2003
* Westfälischer Städteatlas; Band: VIII; 1 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob ? und Wilfried Ehbrecht.
* Stadtmappe Bochum, Autor: Heinrich Schoppmeyer. ISBN 3-89115-168-3; Dortmund-Altenbeken, 2004.
* Bochumer Bekannte - Porträts: Bd 1 (2002, mit Dariusz Wosz, Frank Goosen, Christof Wackernagel, Dietrich Grönemeyer) ISBN 3-928781-81-2, Band 2 (2003, mit Armin Rohde, Hennes Bender) ISBN 3-928781-82-0, Band 3 (2004, mit Hugo Ernst Käufer, Chris Hopkins) ISBN 3-928781-83-9.
Weblinks
• Webseiten der Stadt Bochum
* vo:Bochum

