Bobonaro (Distrikt)
{|border="3" align="right" width="250"|border="1" colspan="2" align=center style="background:#000000; color:white" |Distrikt von Bobonaro
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|colspan="2" bgcolor="#FFFF00"|
|- bgcolor="#FF6347"
|colspan="2" align="center" | Daten
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|Hauptstadt
| align="center" |Maliana
/'>-
|- bgcolor="#FFFF00"
|Fläche
| align="center" |1.368 km² (5.)
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|- bgcolor="#FFFF00"
|Einwohnerzahl (2004)
| align="center" |82.385 (4.)
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|- bgcolor="#FFFF00"
|Bevölkerungsdichte
| align="center" |60,2 Einw./km² (7.)
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|- bgcolor="#FFFF00"
|Zahl der Haushalte (2004)
| align="center" |18.575 (4.)
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|- bgcolor="#FFFF00"
|ISO 3166-2:
| align="center" |TL-BO
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|colspan="2" align="center" bgcolor="#FF6347" |Subdistrikte
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|colspan="2" align="center" bgcolor="#FFFF00" |Osttimor (Timor-Leste). Er ist nach der alten Distriktshauptstadt Bobonaro benannt, dem ehemaligen Vila Armindo Monteiro. Im Distrikt leben 82.385 Einwohner (2004) auf 1.368 km². Hauptstadt des Distriktes ist das 149 km südwestlich von der Landeshauptstadt Dili gelegene Maliana. Bobonaro liegt im äußersten Nordwesten Osttimors an der Sawusee. Im Nordosten grenzt es an den Distrikt Liquiçá, im Osten an Ermera, im Südosten an Ainaro, im Süden an Cova Lima. Im Westen grenzt Bobonaro an die indonesische Provinz Nusa Tenggara Timur. Subdistrikte sind Atabae, Balibo, Bobonaro, Cailaco, Lolotoe und Maliana.
Knapp die Hälfte der Bevölkerung spricht als Muttersprache die Nationalsprache Kemak (Mehrheit in den Subdistrikten Atabae, Balibo und Cailaco). 33% sprechen Bunak (Mehrheit in den Subdistrikten Bobonaro, Lolotoe und Maliana), 11,8% Tetum (Tetum Praca und Tetum Terik), 4,7% Bekais.
Bobonaro war früher aufgrund seiner Berge und heißen Quellen ein beliebtes Ausflugsziel, musste aber stark unter der Gewalt im Unabhängigkeitskampf leiden.
Bereits am 8. Oktober 1975 besetzten indonesische Truppen den Grenzort Batugade des damaligen Portugiesisch-Timor und errichteten hier ihr Hauptquartier für die folgende Operation Komodo. Dabei gab man vor, es handle sich um Kämpfer der UDT, die zuvor der FRETILIN im Machtkampf unterlegen war. Am 16. Oktober wurde der restliche Distrikt von Bobonaro und der Distrikt Cova Lima durch die Indonesier besetzt. Unter den Opfern der Invasion waren auch zwei britische und drei australische Reporter in Balibo. Die FRETILIN richtete einen Appell an den Weltsicherheitsrat, aber die internationale Staatengemeinschaft griff nicht ein. Am 28. November erklärte die FRETILIN Osttimor von Portugal für unabhängig, doch bereits am 7. Dezember begann Indonesien mit der Invasion in das restliche Gebiet Osttimors.[http://www.seasite.niu.edu/EastTimor/portuguese.htm Center for Southeast Asian Studies, Northern Illinois University] Erst 2002 erlangte Osttimor endgültig seine Unabhängigkeit.

