Bobby Hebb
Bobby Hebb (26. Juli 1941 in Nashville, Tennessee; eigentlich Robert Von Hebb) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter. Bekannt geworden ist er 1966 durch seinen Hit Sunny.Seine Eltern William und Ovalla Hebb waren beide blinde Musiker. Seit seinem neunten Lebensjahr begann Bobby Hebb zusammen mit seinem älteren Bruder in Nashville aufzutreten.
Am 23. November 1963, dem Tag nach der Ermordung von John F. Kennedy, kam sein Bruder in einem Nachtclub außerhalb von Nashville bei einer Messerstecherei ums Leben. Hebb war durch diese beiden kurz aufeinanderfolgenden tragischen Ereignisse am Boden zerstört, er suchte Trost beim Songschreiben. Sein einziges Bestreben war dabei, nach eigenen Aussagen, an bessere Zeiten zu denken, da das Leben für ihn gerade so düster schien. Das Ergebnis war Sunny.
Aufgenommen wurde Sunny erst 1966 und das auch nur aus dem Grund, da Hebb ein Studio angemietet hatte und am Ende der geplanten Aufnahmen noch Zeit übrigblieb, die er nutzen wollte. Der Song wurde ein großer Erfolg. Er erreichte Platz 2 in den USA und Platz 12 in Großbritannien. Bobby Hebb durfte danach sogar mit den Beatles touren.
Hebb hatte noch weitere Hits mit "A Satisfied Mind" (1966) und "Love Me" (1967)
Sein letztes Album That's All I Wanna Know veröffentlichte Hebb nach einer 35-jährigen Pause im Jahr 2005.
Sunny
Der Refrain von "Sunny" endet mit dem Vier-Noten-Motiv aus dem James Bond Theme, von Dr._No.
Es gibt mittlerweile eine große Anzahl von Coverversionen von Sunny. 1977 schafften es Boney M mit dem Lied in Deutschland auf Platz_1. Weitere Versionen stammen von Cher, Georgie Fame, Johnny Rivers, Frank Sinatra mit Duke Ellington, Ella Fitzgerald, Electric Flag, The Four Seasons, the Four Tops, Wilson Pickett, Les McCann, Dusty Springfield und James Brown.

