Bob Degen
Bob Degen (24. Januar 1944 in Scranton (Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist.Er studierte bis 1965 an der Berklee_School_of_Music bei Margaret Chaloff, die unter anderem auch Herbie Hancock und Steve Kuhn unterrichtete.
Nach kurzem Aufenthalt in Deutschland kehrte Degen 1966 in die Vereinigten Staaten zurück, wo er mit Mark Levinson und Paul Motian sowie mit der Glenn_Miller-Band unter Buddy DeFranco arbeitete. Von 1972 an arbeitet er wieder - von Sulzbach (Taunus) aus - in Deutschland (vorübergehend zu Beginn des neuen Jahrtausend in den USA), wo er mit Albert Mangelsdorff spielte und bis 1999 Mitglied des Jazzensembles des Hessischen_Rundfunks ist. In den Gruppen Voices und Springtime langjährige Zusammenarbeit mit den Rundfunk-Kollegen Heinz Sauer (Duo, Quartett) und Günter Lenz.
Zu weiteren Partnern zählen u.a. Dexter Gordon, Art Farmer, Lee Konitz, Attila Zoller, Leo Wright, Hans Koller, Makaya Ntshoko, Adelhard Roidinger, Zbigniew Namys?owski, Charlie Mariano, Bob Stewart, Gerd Dudek und Wolfgang Engstfeld.
Das Spiel von Bill Evans und Paul Bley haben ihn geprägt; seine Improvisationen verraten Sensibilität und Fantasie. Als ?musicians musician? genießt Degen unter Kollegen und Kennern höchste Anerkennung. Er erhielt 1994 den Jazzpreis_des_Landes_Hessen.
Auswahldiskographie
* Celebrations (1968)
* Ellingtonia Revisited (1981, mit Sauer)
* Jazzensemble des Hessischen Rundfunks: Atmospheric Conditions Permitting (1967-1993)
* Charlie Mariano: Deep In A Dream (2001)

