Boat Trip
Boat Trip ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahr 2002. Die Regie führte Mort Nathan, der zusammen mit William Bigelow das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle spielte Cuba Gooding Jr.
Handlung
Die Freunde Jerry Robinson und Nick Ragoni buchen eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff. Da sie kurz zuvor mit dem Mitarbeiter des Reisebüros gestritten haben, verkauft er eine Sonderreise für Schwule, ohne Robinson und Ragoni zu warnen.
Die Freunde merken erst auf dem Schiff den Irrtum. Robinson kommt der Tanzlehrerin Gabriella näher. Der englische Adelige Lloyd Faversham, der die devote Veranlagung aufweist, verliebt sich in ihn.
Aus dem Wasser wird eine Gruppe der schwedischen Sportlerinnen gerettet. Ragoni versucht, sich den Frauen zu nähern. Er gerät jedoch immer wieder an die gut gebaute Trainerin des Teams, die ihn zunehmend attraktiv findet.
Zwischen Jerry und Gabriella kommt es zum Bruch. Gabriella bekommt einen Job auf einer Sonderkreuzfahrt für Lesben. Faversham, ein ehemaliger SAS-Offizier, bringt ihn mit einem Flugzeug zum Schiff. Faversham und Robinson springen zusammen mit dem Fallschirm ab und landen auf dem Schiff. Gabriella verzeiht Jerry und küsst ihn. Eine anwesende lesbische Frau sagt, sie könne es nicht verstehen. Faversham erwidert, dass er es ebenfalls nicht verstehen könne.
Kritiken
Claudia Puig schrieb in der USA Today vom 20. März 2003, dass der Film eine ?unbedeutende Gräßlichkeit? (?trifling atrocity?) sei. Sein Humor sei ?subtil wie eine Schlammlawine?; der Film wurde in dieser Hinsicht mit der Komödie Verrückt nach Mary verglichen. [http://www.usatoday.com/life/movies/reviews/2003-03-20-also-opening_x.htm Filmkritik von Claudia Puig]
Kevin Thomas schrieb in der Los Angeles Times vom 21. März 2003, dass der Film ?urkomisch? sei. Er lobte die Darstellungen von Cuba Gooding Jr. und Horatio Sanz, die Regie sowie das Drehbuch. [http://www.calendarlive.com/movies/reviews/cl-et-thomas21mar21,0,5556843.story Filmkritik von Kevin Thomas]
Auszeichnungen
Cuba Gooding Jr. und Mort Nathan wurden im Jahr 2004 für die Goldene Himbeere nominiert.
Hintergründe
Die Dreharbeiten fanden in Köln, Bonn, Griechenland und Los Angeles statt. Die Produktionskosten betrugen ca. 20 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA 8,586 Millionen US-Dollar ein, in den anderen Ländern ? 5,873 Millionen US-Dollar, darunter 1,777 Millionen Euro in Spanien. Laut Box Office Mojo beträgt das Einspielergebnis 14.947.463 US-Dollar.
Quellen
Weblinks
*
• Offizielle Webseite (englisch)
*
*

