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Blum-Blum-Shub
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Blum-Blum-Shub-Generator
Der
Blum-Blum-Shub-Generator (BBS-Generator) (auch "s² mod n"-Generator) ist ein
Pseudozufallszahlengenerator entwickelt 1986 von
Lenore Blum,
Manuel Blum und
Michael Shub. Anwendung findet das System u. a. in der
Kryptologie im Entwurf komplexitätstheoretisch sicherer
Kryptosysteme.
Prinzip
Der BBS-Generator ist definiert als
Folge
:
s0 =
s2 mod
n
:
si+1 = (
si)
2 mod
n
wobei
n=pq (
n wird auch Blum-Zahl genannt) das Produkt zweier Einschränkungen unterworfener
Primzahlen ist.
*
p und
q sollten groß, ungleich und etwa gleichdimensioniert sein, d.h. etwa mindestens 100 Dezimalstellen
*
p ? q ? 3 mod 4
*
(p-1),
(p+1),
(q-1) und
(q+1) sollten mindestens einen großen
Primfaktor haben.
Kommt man den Forderungen nicht nach, dann gibt es Algorithmen, die
n verhältnismäßig schnell und damit zu leicht in seine Primfaktoren
p und
q zerlegen, was im Anwendungsfall (z. B. als Kryptosystem) dann einem Brechen entspricht.
Für den Startwert
s (englisch:
seed) des BBS-Generators gilt: