Blueprint (Film)
Blueprint ist ein 2004 in den Kinos erschienenes Drama, des deutschen Regisseurs Rolf Schübel mit Franka Potente in der Hauptrolle der Iris und Siri Sellin. Der Film setzt sich mit der ethischen Frage des Klonens auseinander und ist eine Verfilmung des mit dem deutschen_Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Buches "Blueprint" der Autorin Charlotte Kerner.
Handlung
Irgendwann in naher Zukunft: Als die berühmte Pianistin Iris Sellin erfährt, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet (Multiple Sklerose), wendet sie sich mit einem Plan an den Mediziner Mortimer Gabriel Fisher ? er soll sie klonen, damit ihr musikalisches Können nicht durch ihren Tod verloren geht. Fisher lässt sich darauf ein und so wird Iris' Tochter Siri, die gleichzeitig ihr Klon ist, geboren.
Als Siri aber im Alter von 13 Jahren feststellt, dass sie nur ein Klon ihrer Mutter ist, zerbricht die bis dahin so glückliche Beziehung zwischen ihr und Iris. In den folgenden Jahren versuchen beide sich in allen Aspekten des Lebens gegenseitig zu behindern und machen sich das Leben so unerträglich.
Um dieser Misere zu entkommen zieht Siri nach Kanada, um dort ein einsames Leben jenseits aller Zivilisation zu leben. Aber als sie den charmanten Architekten Greg kennenlernt, vermag dieser wieder Liebe in ihr Leben zu bringen und sogar die Wogen zwischen Siri und ihrer Mutter zu glätten.
Kritik
film-dienst 1/2004: Pendelnd zwischen der Geschichte der egozentrischen Mutter und der rebellischen Tochter, kommt der von der Doppelhauptrolle bis in die Nebenrollen hervorragend besetzte und gespielte Film über die psychologisch differenzierte Darstellung des Mutter-Tochter-Konflikts nicht hinaus. Der ethischen Problematik der Gen-Technologie, die als Folie für die Not des Individuums fungiert, wird er nur im Ansatz gerecht.[http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=521643&sucheNach=titel Kritik von film-dienst / Lexikon des internationalen Films]
Weblinks
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