The Elder Scrolls
The Elder Scrolls (oft abgekürzt durch TES) ist eine Serie von Rollenspielen, die für den PC und zum Teil auch für die Xbox/ Xbox 360 und Playstation 3 erschienen ist. Außerdem gibt es Ableger für das N-Gage, die in derselben Welt spielen. Bisher sind vier Teile erschienen, die unter der Federführung von Bethesda Softworks entstanden. Der vierte Teil, Oblivion, erschien am 24. März 2006.Chronologie
* The Elder Scrolls: Arena (1993/1994)
* The Elder Scrolls II: Daggerfall (1996)
* The Elder Scrolls III: Morrowind (2002) und die Add-ons Tribunal (2002) und Bloodmoon (2003)
* The Elder Scrolls IV: Oblivion (24. März 2006) und die Add-ons Knights of the Nine (2006) und Shivering Isles (2007)
Außerdem erschienen 1997 bzw. 1998 mit Battlespire und Redguard zwei The Elder Scrolls Adventure benannte, action-orientierte Spiele in der Welt von The Elder Scrolls, sowie unter dem Namen The_Elder_Scrolls_Travels eine eigene Serie von TES-Titeln für Mobiltelefone und Nokias N-Gage.
Arena (1993/1994)
The Elder Scrolls: Arena war ursprünglich als 3D-Gladiatorenspiel geplant. Der Name Arena ist zum einen aus dieser Tatsache heraus entstanden, zum anderen wird aber auch die Welt ?Tamriel?, in der es spielt, als Arena bezeichnet, weil dort ?das Böse? aus Oblivion und ?das Gute? aus Aetherius immer wieder aufeinander treffen und gegeneinander kämpfen, eben wie in einer Arena. Bethesda stellte nur 9.000 Stück her ? und musste hunderttausende Exemplare nachproduzieren. Der erste Teil genoss auch damals schon großes Ansehen unter Rollenspielern. Mittlerweile hat Bethesda anlässlich des 10. Jubiläums der Reihe Arena in der Vollversion zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt (siehe Weblinks).
Handlung des Spieles ist, dass der kaiserliche Kampfmagier Jagar Tharn den Kaiser Uriel Septim VII hintergangen hat. Mit Hilfe der Zauberin Ria Silmane und der Dunmer-Königin Barenziah gelingt es dem Spieler Jagar Tharn zu besiegen und den Kaiser, der in der Oblivion-Ebene gefangen gehalten wurde, zu befreien.
Daggerfall (1996)
The Elder Scrolls II: Daggerfall
Das Spiel zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es die wohl größte Simulation aller PC-Spiele darstellt. Die riesige Fantasy-Welt, die ohne Pen&Paper-Hintergrund von Bethesda entwickelt wurde, bietet ein Areal, das die doppelte Fläche von Großbritannien bemisst, die auch mit einem Pferd und später einem Schiff bereisbar sind. Man trifft auf über 5.000 Dörfer und 750.000 NPCs, 500 Bücher und hunderte von Kleidungsstücken. Der Großteil der Spielwelt war jedoch nicht von den Entwicklern manuell erstellt, sondern zufallsgeneriert. Durch Aufträge kann man zum Anführer vieler Fraktionen und Gilden werden, sogar die (geringe) Chance einer Verwandlung zum Vampir besteht. Der Handlungsfaden kann mit einem hohen Level zwar durchgespielt werden, ist aber ausdrücklich nicht Hauptinhalt des Spiels. Solch eine Handlungsfreiheit wurde nie zuvor im Genre umgesetzt, so wurde es damals mit vielen Preisen ausgezeichnet.
Battlespire (1997)
The Elder Scrolls Adventure: Battlespire war ursprünglich als Add-on zu Daggerfall geplant, wurde dann jedoch als eigenständiges Action-Rollenspiel konzipiert. Es hatte zahlreiche Bugs, weswegen es sich nur schlecht verkaufte und nicht an die Erfolge der beiden Vorgänger anknüpfen konnte.
Redguard (1998)
The Elder Scrolls Adventure: Redguard ist ein Action-Adventure mit starken Rollenspielelementen. Als erster Teil der Reihe unterstützte der hüpflastige Titel 3Dfx-Grafikbeschleunigerkarten.
Morrowind (2002)
Siehe auch: Die Welt von Morrowind.The Elder Scrolls III: Morrowind wurde am 30. Mai 2002 in englischsprachiger Originalfassung veröffentlicht. Eine vollständig lokalisierte Version folgte am 12. September 2002. Vertrieben wird Morrowind von Ubisoft.
Zeitgleich zur PC-Version erschien auch eine Xbox-Version. Der einzige Unterschied lag im Construction_Set, das ausschließlich der PC-Version beilag. Anfang 2004 wurde eine ?Game of the Year?-Version für PC und Xbox herausgegeben, die die beiden Erweiterungen Tribunal und Bloodmoon beinhaltet. Tribunal erschien zuvor am 28. November 2002, Bloodmoon am 5. Juni 2003 jeweils in englischsprachiger Originalfassung; die deutschen Fassungen erschienen jeweils kurze Zeit danach.
Die Story
Zu Beginn des Spieles wird der Spieler aus noch unbekannten Gründen aus dem Gefängnis entlassen und auf die Insel Vvardenfell gebracht. Diese Insel ist auch alleinige Spielwelt Morrowinds. Dort erhält man ein Paket, das man einem gewissen Caius Cosades bringen soll, der sich in Balmora aufhält. Nach und nach lüften sich weitere Geheimnisse rund um einen mysteriösen Nerevarine-Kult, der die Wiedergeburt des Helden Nerevar erwartet, der alles Fremde von der Insel vertreiben soll. Gleichzeitig wächst die Macht des bösartigen Halbgottes Dagoth Ur, der in seiner Zitadelle auf dem Roten_Berg, einem Vulkan in der Mitte der Insel, wohnt. Später erfährt der Spieler, dass die eigene Entlassung vom Kaiser Uriel Septim erwirkt wurde, der überzeugt ist, dass die Bedrohung durch Dagoth Ur durch den wiedergeborenen Nerevar ausgeschaltet werden kann.
Im Add-on Tribunal versucht eine Attentäter-Vereinigung, die ?Dunkle Bruderschaft?, die Spielfigur umzubringen. Deren Spur führt den Spieler in die neue Stadt Gramfeste (Mournhold), die Hauptstadt Morrowinds, wo man mitten in den Machtkampf zwischen König Helseth und der Göttin Almalexia verwickelt wird. Die Stadt selbst ist nicht direkt in die Hauptwelt des Spieles eingebaut.
Im Verlauf des zweiten Add-ons Bloodmoon gelangt man auf die Insel Solstheim nördlich der Hauptwelt Vvardenfell. Dort treiben Werwölfe ihr Unwesen. Man erhält im Verlauf der Handlung die Wahl, ob man die Werwölfe bekämpfen oder selbst zu einem werden will. Eine zweite Handlungslinie dreht sich um die Errichtung und Gestaltung einer Minenkolonie.
Man ist allerdings nicht an die Geschichte des Spiels gebunden, so dass man sich auch einfach frei in der Welt_von_Morrowind bewegen und dort von der Geschichte unabhängige Quests lösen und zum Meister verschiedener Gilden aufsteigen kann.
Das Rollenspielsystem
Im Gegensatz zu vielen anderen Rollenspielen gibt es nicht nur festgelegten Berufe. Stattdessen kann der Spieler sich für mehrere primäre und sekundäre Fertigkeiten entscheiden, sollte er dies wünschen. Bei häufiger Anwendung steigen diese an. Nach zehn solchen Anstiegen steigt der Charakter selbst um eine Stufe auf, was ihm die Möglichkeit gibt, seine Attribute (Stärke, Intelligenz ?) aufzuwerten. Dabei werden Attribute bevorzugt, die mit den Fertigkeiten, die zum Stufenaufstieg führten, in Verbindung stehen. So kann der Spieler, wenn er zehn Schwertkampf-Level aufgestiegen ist, beim Levelaufstieg besonders viele Punkte auf Stärke vergeben. Dadurch ist es möglich, verschiedenste Laufbahnen einzuschlagen. Es ist kein Problem als schwertschwingender Zauberer Morrowind zu erkunden. Doch ist das Spiel um einiges schwieriger, wenn man einen magiebegabten Charakter spielt, als wenn man ein Krieger ist.
Wie auch bei der Charaktererstellung kann der Spieler individuelle Zauber zusammenstellen. Sogar Waffen und Rüstungen lassen sich mit eigenen Effekten verzaubern.
Oblivion (2006)
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