Blind Spot Information System
Das Blind Spot Information System, (BLIS), wurde 2001, auf dem Genfer Automobilsalon und auf der Internationalen_Automobilausstellung IAA in Frankfurt/Main, in der Volvo SCC Studie (Safety Concept Car) vorgestellt.Bei BLIS handelt es sich um aktives System zur Überwachung des toten_Winkels, von anderen Herstellern auch Spurwechselassistent genannt.
Funktionsweise
Ab 10 km/h schaltet sich BLIS selbstständig ein und überwacht eine Zone von 9,5 Metern Länge und drei Metern Breite auf jeder Fahrzeugseite. Dies geschieht mit zwei in die Außenspiegel integrierten Digitalkameras, die mit 25 Bildern je Sekunde arbeiten. BLIS erfasst alle Objekte, die sich bis zu 70 km/h schneller, beziehungsweise 20 km/h langsamer als das eigene Fahrzeug bewegen. Das System verwendet den Infrarot-Frequenzbereich, ist somit unabhängig von den Lichtverhältnissen und daher gleichermaßen bei Tag und Nacht einsetzbar.
Bewegt sich ein Objekt in den Überwachungsraum, wird der Fahrer über ein optisches Signal in der A-Säule gewarnt.
Unbewegte Objekte wie parkende Fahrzeuge ignoriert das System. Bei dichtem Nebel oder Schneefall deaktiviert sich BLIS, auf Grund der Dichte der Witterungsverhältnisse, selbstständig, da diese als Festkörper erkannt werden würden.
Einsatz
Volvo bietet BLIS als Option für die Modelle C30, S60, S80, V70, XC70 und XC90 an.
Kritik
Es besteht das Risiko, dass sich der Fahrer allein auf die zusätzlichen Sicherheitssysteme verlässt und in Gefahrensituationen nicht umsichtig und eigenverantwortlich reagiert.

