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Blende (Mineralogie)
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Blende (Mineralogie)
Blende ist in der
Mineralogie seit dem 16. Jahrhundert ein belegter Bergmannsbegriff für
Mineralien und
Erze, die aufgrund ihres Gewichts und Glanzes einen hohen Metallgehalt vermuten ließen, der aber wegen der damaligen Analyse- und Verhüttungstechniken nicht gewinnbar war ("Blende, ist eine glintzernde Berg-Art, schwartz und auch gelb, so kein Metall führet, und offt den Bergmann blendet und betrügt." Zedler 1733).
Auch als die "Blende" als Zinkerz erkannt war, wurde der Begriff beibehalten:
Zinkblende (
Sphalerit).
Andere entsprechende Mineralien sind z.B.
Schalenblende und
Manganblende (
Alabandin).