Blauort
Blauort, auch Blauortsand ist ein der deutschen Nordseeküste nahe Büsum vorgelagerter, unbewohnter Außensand, der wie alle unbefestigten Inseln an der Westküste Schleswig-Holsteins stetig ostwärts wandert. Von 1938 bis 1962 bewegte sich der Sand pro Jahr etwa 32 m landwärts,[http://e-diss.uni-kiel.de/diss_665/d665.pdf (pdf)], (S. 77) Petra Witez: GIS-gestützte Analysen und dynamische 3D-Visualisierungen der morphologischen Entwicklung schleswig-holsteinischer Tidebecken, Diss. Kiel 2002 zur Zeit beträgt die Entfernung zur Küste rund 6 km. Blauort ragt über das mittlere Tidehochwasser (hier bei [http://pages.ta.tudelft.nl/live/binaries/a4751543-3c3e-4787-b3c2-ae34f717f351/doc/citatie216.pdf (pdf)] Stephan Mai: Klimafolgenanalyse und Risiko für eine Küstenzone am Beispiel der Jade-Weser-Region, Diss., Hannover 2004) hinaus und wird nur bei Spring- oder Sturmfluten vollständig überspült.Seit 1985 ist Blauort, das zu den wenigen weitgehend naturbelassenen Lebensräumen an der Küste zählt und von großer Bedeutung für Seevögel und Seehunde ist [http://www.umwelt.schleswig-holstein.de/servlet/is/5639/dithmar1.html (html)] Ökologischer Reiseführer Schleswig-Holstein, Teil der Schutzzone I des Nationalparks_Schleswig-Holsteinisches_Wattenmeer.
Blauort ist durch die Blauortbake markiert.
In den Sommermonaten werden geführte Wattwanderungen zum Blauortsand von Büsum und Wesselburen aus angeboten.
Ein Gedichtband der Büsumer Schriftstellerin Stefanie Hartstein ist nach ihm benannt.
Siehe auch
Hochsand
Sandbank
Vorgelagerte_Außensände_(Artikel_"Halligen")
Einzelnachweise
Weblinks
• Luftbild auf www.kuestenforum.de
• Gezeitenkalender

