Blaueishütte
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" width="340" style="float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#009966;"! align="center" colspan="2" | Blaueishütte
|-
! colspan="2" | Basisdaten
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| Sektion: /'>| Sektion Alpenregion: /'>| Kategorie: || I, bewirtete Hütte
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| Zimmer: /'>| 20 Betten
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| Geografische Lage: /'>|
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| Webseite: || [http://www.blaueishuette.de Blaueishütte]
|-
! colspan="2" | Öffnungszeiten
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| Deutschen_Alpenvereins. Die Hütte liegt auf Höhe nördlich unterhalb des Hochkalters im unteren Blaueiskar. Sie ist nach dem Blaueis, dem nördlichsten Gletscher der Alpen benannt, der das Kar oberhalb der Hütte abschließt. Die Blaueishütte verfügt über 20 Betten und 64 Lager, ein Winterraum ist nicht vorhanden. Sie befindet sich in zweiter Generation in der Betreuung von Raphael Hang, Vater und Sohn, aus der Ramsau. Die Hütte ist nur während der Sommersaison bewirtschaftet.
Geschichte
Im Oktober 1922 eröffnete die DAV-Sektion Hochland 100 Meter oberhalb dem heutigen Standort eine Selbstversorgerhütte mit etwas 30 Lagern. In den Jahren 1937 und 1952-1953 wurde diese Hütte erweitert und umgebaut. Ende 1955 wurde die Hütte durch eine Staublawine bis auf die Grundmauern zerstört.
1956 erreichtete die Sektion eine Nothütte. Am 14. September 1958 wurde der Bau der heutigen Hütte an einem sichereren Standort ungefähr 100 m unter dem der alten Hütte begonnen. Der Neubau konnte am 28. Juli 1962 von Julius_Kardinal_Döpfner, Erzbischof von München und Freising, eingeweiht werden. Die Nothütte wurde 1994 saniert und bietet zusätzlich 24 Bergsteigern eine Übernachtungsmöglichkeit.
Zugänge
Die einfachsten Zustiege von Hintersee und Ramsau vereinigen sich kurz unterhalb der im Sommer bewirtschafteten Schärtenalm (1.359 m) und führen von dort weiter ins Kar zur Hütte. Vom Wimbachgries (Wimbachschloss) ist die Blaueishütte über Stanglahnergraben, Hochalm und Eisbodenscharte erreichbar, der Weg ist jedoch deutlich länger und schwieriger als die Anstiege von Hintersee und Ramsau; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingte Voraussetzungen für eine Überschreitung der 2.049 m hoch gelegenen Eisbodenscharte.
Touren
Die Hütte ist Ausgangspunkt für Touren im Hochkalter-Gebiet. Als schnell zu erreichender Hüttengipfel gilt die hohe Schärtenspitze (UIAA-Skala, ca. 1¼ Stunden von der Hütte). Auf den 2.607 m hohen Hochkalter als Hauptgipfel der Gruppe führen der Normalanstieg über den »Schönen Fleck« (Stellen im II. Schwierigkeitsgrad), der klassische Eisanstieg über den steilen Blaueisgletscher (im Eis bis 50°, im Fels längere Passagen II, ca. 3½ Stunden) sowie die als »Blaueisumrahmung« bekannte Klettertour im IV. Grad über Blaueistürme und Blaueisspitze (5-6 Stunden). In Hüttennähe befindet sich ein Klettergarten. Die Hütte selbst ist Stützpunkt für alpine Felsausbildungskurse.
Von der Hütte aus können die Steinberghöhle und über das Blaueis die Blaueishöhle erreicht werden.
Literatur
* Bernhard Kühnhauser: AVF Berchtesgadener Alpen, Bergverlag Rother, ISBN 978-3-7633-1127-9 (erscheint neu im August '07)
Weblinks
• Homepage der Blaueishütte
• Die Blaueishütte bei der Sektion Berchtesgaden
• Blaueishütte im DAV-Verzeichnis
* Informationen zur [http://www.blaueishuette.de/download/Hoehlen-im-Blaueis/Blaueish%f6hle.pdf Blaueishöhle] und [http://www.blaueishuette.de/download/Hoehlen-im-Blaueis/Steinbergh%f6hle.pdf Steinberghöhle]

