Bludov
Bludov (deutsch Blauda) ist eine Gemeinde vier Kilometer südwestlich der Bezirksstadt Mährisch_Schönberg (Tschechien).
Geschichte
Urkundlich wurde der Ort im Jahr 1200 erstmals erwähnt, vermutlich gegründet durch den Beamten des Markgrafen, Blud z Bludova. Bludovici errichteten die hiesige Burg und im 13. Jahrhundert auch die Kirche des Hl. Georg. Im 14. Jahrhundert ging der Besitz an die mährischen Markgrafen über, im 15. Jahrhundert an die Herren von_Kunstat, von_Waldstein und schließlich Tunkl z Brní?ka. Unter deren Herrschaft wurden in der Gegend künstliche Deiche errichtet.
Zu einem raschen Wechsel der Besitzer kam es im 16. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert bekamen es nach der Schlacht am Weißen Berg die Liechtenstein-Kastelkorn zugesprochen, die hier ein zweiflügeliges Schloss errichteten. Im 18. Jahrhundert kauften die ?erotíns den Ort, die es bis 1934, dem Tod des letzten Adeligen des Geschlechts, Karel Emanuel hielten.
Der Ort war ein rein tschechischer Ort, der im 19 Jahrhundert zum Zentrum der nationalen Bewegung in der Gegend von Mährisch Schönbergheranwuchs. Im rein landwirtschaftlich geprägten Dorf, siedelt sich ebenfalls Industrie an und 1929 legte Zden?k Posp?il Grundstein für hiesige Kureinrichtungen.
Persönlichkeiten
Im Ort geboren
Adolf Ka?par (1877 - 1934), tschechischer Maler und Illustrator
* Franti?ek Josef ze ?erotína
Sonstige
• der Ältere von ?erotín] (1564-1636) ist im der hiesigen Familiengruft beigesetzt.
Sehenswürdigkeiten
* Bludov Schloss mit Schlosspark
* Burg Bludov
* Volksarchitektur
Weblinks
[http://www.bludov.cz/ Homepage]

