Blatenský vrch
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|ERSCHLIESSUNG=1913 Bau des Aussichtsturms
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Der Blatenský vrch (deutsch Plattenberg) ist einer der über 1000 Meter hohen Berge des Erzherzogin-Zita-Aussichtsturm und wurde im Jahre 1913 eröffnet. In den zwanziger Jahren erfreute sich der Plattenberg so großer Beliebtheit, dass im Laufe des Jahres 1927 ein Saalanbau und die Verlegung des Einganges am Berghotel erforderlich wurden.
Nach der 1946 erfolgten Ausweisung fast aller deutscher Bewohner aus der Tschechoslowakei stand das Berghotel leer, es verfiel zur Runie und wurde um 1970 abgerissen. Lediglich der Aussichtsturm blieb stehen und kann noch heute besucht werden.
Lage und Umgebung
Der Plattenberg ist in ca. 20 min zu Fuß vom Bahnhof Horní Blatná an der Eisenbahnlinie Johanngeorgenstadt-Karlovy_Vary (Karlsbad) zu erreichen. Es führt auch eine schmale Zufahrtsstraße zum Gipfel, die von der Straße Horní Blatná - Bo?í Dar (Gottesgab) abzweigt.
Höhe
1043 m NN
Ausblicke
Bei guten Bedingungen reicht der Blick in Richtung
* Nordwesten: nach Johanngeorgenstadt und zum Auersberg,
* Norden: nach Breitenbrunn und Rittersgrün,
* Nordosten: zum Pöhlberg und zum Fichtelberg,
* Osten: zum Klínovec (Keilberg),
* Südosten: zum Ple?ivec (Pleßberg),
* Süden: zum Egergraben.
Routen zum Gipfel
* Von Johanngeorgenstadt über den Fußgängergrenzübergang nach Pot??ky (Breitenbach) auf dem Anton-Günther-Weg zunächst der grünen, dann der gelben Markierung aufwärts durch den Wald folgen (ca. 8 km).
* Von Bozi Dar (Gottesgab) rot markierter Hauptwanderweg über Bludná (Irrgang) zum Berggipfel. (ca. 15 km).
* Wer vom Gipfel den Abstieg nach Platten hinein wählt, erreicht nach wenigen hundert Meter die Eispinge (Ledová Jáma). Es handelt sich um eine enge und tiefe Schlucht, welche durch den Einsturz von Gängen aus dem Zinnbergbau in der Gründungsphase der Stadt entstanden ist. Bedingt durch die Lage hält sich am Boden der Schlucht stets kalte (schwere) Luft. Dies hat zur Folge, dass der dort hineinfallende Schnee auch im Sommer nicht vollständig taut. Der Abstieg in die Schlucht ist auf einem gesicherten Weg möglich. Angeblich hat man zur Völkerschlacht bei Leipzig 1813 aus der Pinge Eis geschnitten und dieses in Stroh verpackt, auf Kisten verladen und mit Pferdefuhrwerken nach Leipzig gebracht, um die Wunden der Verletzten zu kühlen.
* Der bequemste Weg zweigt als schmale Fahrstraße von der Landstraße Horní Blatná (Bergstadt Platten) ? Bo?í Dar (Gottesgab) ab und führt von dort nach Norden zum Gipfel (ca. 1 km).
* Über den Gipfel führt der Anton-Günther-Weg.
Bergwirte/Pächter
* 1921: Emil Hieke
* 1925/30: Alfred Schmalz
* 1931/32: Anton Felber
* 1941: Josef Danzer
Literatur
*Reinhart Hepper, Jörg Brückner & Helmut Schmidt: Sächsisch-böhmische Aussichtsberge des westlichen Erzgebirges in Wort und Bild mit touristischen Angaben. Horb am Neckar 2000, S. 27-29.
Weblinks
*http://www.ferienland-erzgebirge.de/pages/horniblatna/berg.htm
*http://www.ok1kvk.net/bl.htm (tschechisch)
*http://www.tisicovky.cz/2_galerie/01_KH/279_fotografie.htm (tschechisch)

