Blasskopfrosella
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! Latham, 1790)
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Die Blasskopfrosella (Platycercus adscitus) (auch Blasskopfsittich und Blauwangenrosella genannt) ist eine Art aus der Familie der Eigentlichen_Papageien. Die Art zählt zur Fauna Australiens und kommt dort im Osten von der Kap-York-Halbinsel bis ins nördliche New South Wales vor.
Die Blasskopfrosella erreicht eine Körperlänge von bis zu 30 Zentimeter. Namensgebend ist der hell gefiederte Kopf, der sich deutlich von dem übrigen Körpergefieder absetzt, dass als Grundton eine grünliche Färbung hat. Die Vögel weisen keinen Geschlechtsdimorphismus auf. Weibchen haben lediglich einen etwas kleineren Kopf. Während des Fluges lassen die Vögel einen metallisch klingenden Ruf erschallen. Es handelt sich um Höhlenbrüter. Das Weibchen legt zwischen drei und fünf Eier. Die Brutdauer beträgt 19 bis 20 Tage.
Ziervogelhaltung
Blasskopfrosella gelten als wenig anspruchsvolle Vögel in der Ziervogelhaltung. Lediglich die Brut gilt als schwierig, da sich die Männchen sehr aggressiv gegenüber den Weibchen verhalten können. Unverträglich sind sie auch mit anderen Arten, so dass sie als Paar alleine gehalten werden müssen. Vergesellschaftung mit anderen Arten gelingt nur, wenn diese Vögel größer und kräftiger sind als sie selbst, da sie sonst ohne jeglichen Respekt angegriffen werden.
Der Blaßkopfrosella verfügt über eine sehr laute und unangenehme Stimme, durch paarweise Haltung werden sie jedoch ruhiger und ausgeglichener und sind kaum noch zu hören.
Wenn sie vorübergehend einzeln gehalten werden müssen, hilft meist ein kleiner Spiegel .
Die Tiere baden bzw. duschen sehr gern und häufig, daher sollte ausreichend große Bademöglichkeit angeboten werden und/oder regelmäßig lauwarmes
Duschen. Dabei ist Zugluft zu vermeiden, weil sich die Tiere schnell erkälten können.
Blaßkopfrosellas sind sehr verspielt und lernen schnell, auch kleine Kunststückchen.

