Blümleingenerator
Der Blümleingenerator ist ein Generator, der vor allem für die Funktion eines Lasers benötigt wird. Ziel ist es, einen möglichst großen Elektronenaustausch zwischen zwei Kondensatorplatten oder Leitern, die möglichst dicht beieinander stehen, herzustellen.Schema eines Blümleingenerators
von oben:Querschnitt:Legende des Bildes:
braun-schwarz-braune Linie:Dielektrikum, braune Schicht ist leitend, die schwarze dazwischen isolierend.
(hell-)braune Flächen (in der Draufsicht): Die Dielektrischen Flächen. Die dunkelbraune ist die Obere.
schwarze Kugeln: Leitende Kugeln
grün: Spule, ist ein Induktivwiderstand, Strom kann langsam hindurchfließen, bei starken Spannungen steigt der Widerstand aufgrund der Induktion
schwarze parallele Linien links: Gleichstromquelle
blaue Spitzen: Leitende (evtl. spitze) Metallkörper, der Abstand zwischen ihnen sollte möglichst klein sein
blaue Flächen (Draufsicht): die blauen Spitzen von oben. Leiter am Rand des Laserkanals (Laseremissionsrichtung oben beschrieben)
Zahlen von 1-3: verschiedene leitend verbundene Bereiche, im Text benutzt, um den textlichen Umfang zu verkürzen.
Wirkung der Primärentladung
Dies geschieht dadurch, daß zuerst an der Spannungsquelle eine sehr hohe Spannung gewählt wird (links im Bild). Der Strom fließt langsam über die Spule von 3 auf 2. Da der + Pol die Quelle der Elektronen ist, sind nun 2 und 3 gegenüber 1 sehr hoch geladen. Steigt die Spannung hoch genug, springt der Strom über die beiden Metallkugeln, man spricht von der Primärentladung.
Nun hat sich der ganze Strom, der auf 2 war, über die Kugeln entladen. Da der Strom aber aufgrund des Induktivwiderstandes nicht schnell genug über die Spule fließen kann, bleibt 3 gegenüber 2 sehr stark geladen.
Wirkung der Sekundärentladung
Nun fließt der gesamte Strom aufgrund der hohen Spannungsdifferenz zwischen 2 und 3 über die blauen spitzen ab, die längs des Laserkanals aufgebaut sind. Diese Entladung nennt man Sekundärentladung.
Die Entladung zwischen 2 und 3 könnte ohne die Primärentladung nicht in so einem Maße stattfinden, da der Strom aufgrund des geringen Abstandes schon viel eher fließen würde.
Auswirkung auf den Lasereffekt
Durch die sehr starke Entladung auf kleinstem Raum zwischen den Nadelspitzen kann es im Fall eines
Stickstofflasers zu einer Anregung der Stickstoffatome kommen, was zur Folge hat, dass sie zunächst auf ein höheres Energieniveau gelangen, welches sie nach kurzer Zeit verlassen und dabei ein Photon emittieren.

