Björn J. Neumann
Björn J. Neumann (20. Januar 1978 in Kiel) ist ein deutscher Politiker (ZENTRUM - Deutsche Zentrumspartei älteste Partei seit 1870).Von 1993 bis 2000 war Neumann Mitglied der CDU.
Neumann kandidiete im Frühjahr 2000 gegen den Landesvorsitzenden der CDU Hamburg, Dirk Fischer, und erhielt aus dem Stand 18 % der Delegiertenstimmen. Danach jedoch wurde die Arbeit in der CDU für ihn schwieriger, da diese Kandidatur, von der nur wenige in der Jungen_Union informiert waren, innerparteilichem Selbstmord gleichkam. Im Juli 2000 war er Mitbegründer der Partei Rechtsstaatlicher Offensive, welche seinerzeit noch unter dem Kürzel PRO firmierte. Zunächst als persönlicher Referent für Ronald B. Schill tätig, wurde er auch Beisitzer im ersten Landesvorstand.
Im Januar 2001 trat er, nach Auseinandersetzungen über die Parteiführung mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Mario Mettbach, von diesem Amt zurück. Als Ronald Schill im Dezember 2003 aus der Partei Rechtsstaatlicher Offensive ausgeschlossen wurde und für Februar 2004 Neuwahlen anstanden, gestaltete Neumann aktiv den Wahlkampf der von Schill und Bolko Hoffmann neu aufgestellten Liste_Pro-DM/Schill mit. Nachdem die 5%-Hürde jedoch nicht erreicht wurde, zog sich Neumann vorerst aus dem politischen Leben zurück.
Im Jahr 2006 wurde er als stellvertretender Schriftführer in den Bundesvorstand der Offensive D, der ehemaligen Partei Rechtsstaatlicher Offensive, gewählt.
Seit Januar 2007 gehört er dem Bundesvorstand der Partei als Schriftführer an, nachdem Brigitte Fischer von diesem Amt zurück und aus der Partei ausgetreten ist.
Auf dem Sonderparteitag am 31.März 2007, den er als Präsident leitete wurde Neumann als Bundesvorsitzender vorgeschlagen, trat aber die Kandidatur gar nicht erst an, da dies eine Kampfkandidatur mit Dr. Wolfgang Jabbusch nach sich gezogen hätte. Überraschend für alle war, dass er, nach Abgabe einer persönlichen Erklärung, auch als Bundesschriftführer nicht mehr antrat, obwohl der Parteitag ihn mehrmals dafür vorgeschlagen hatte.
Kurz darauf legte er alle Ämter nieder und wechselte in die Zentrumspartei, die in Hamburg unter dem ehemaligen Innensenator Dirk Nockemann im Frühjahr 2008 zur Bürgerschaftswahl antreten will.
Neumann hat dort zur Zeit die Position des Wahlleiters des Landesparteitages inne (entspricht der Position des Präsidenten des Parteitages) und tritt auf der Landesliste der Partei auf Platz 10 für die Bürgerschaft an.

