Bistumsliga Berlin
Die Bistumsliga Berlin e.V. ist eine 1990 entstandene katholische Freizeitfußballliga, welche momentan fünf verschiedene Wettbewerbe umfasst. Am regulären Ligabetrieb, der Bistumsliga-Fußball-Meisterschaft (kurz Bistumsmeisterschaft), nehmen gegenwärtig 50 Mannschaften aus der Region des Bistums_Berlin in sechs Spielklassen teil.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Bistumsliga Berlin in jüngerer Vergangenheit speziell aufgrund ihres integrativen Charakters. Als eines der ersten ursprünglich kirchlich organisierten Projekte wurde der Verein bereits vor einiger Zeit, unabhängig vom jeweiligen Glauben oder der Staatsbürgerschaft, allen Interessenten zugänglich gemacht. Daher nehmen heute, neben den noch immer vorhandenen christlich geprägten Mannschaften, auch viele Teams und Spieler anderer Religionen und verschiedenster Nationalitäten am Spielbetrieb teil.
Geschichte der Bistumsliga
Entwicklung der Bistumsmeisterschaft
Im Jahr 1990 trafen sich Vertreter mehrerer bereits bestehender katholischer Freundschaftsspiele ersetzen. Neun Teams waren es schließlich, die im Herbst des Jahres eine Liga bildeten und den Spielbetrieb um den Titel des Bistumsmeisters aufnahmen. In der ersten Saison 1990/91 konnte sich die Mannschaft Brandenburg aus der Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit (in Brandenburg an der Havel) die Meisterschaft sichern[http://bistumsliga.de/alltaberst.htm Alle Abschlusstabellen der 1. Liga].
Obwohl die neu geschaffene Liga von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt blieb, erfreute sie sich bereits nach kurzer Zeit auch in weiteren Gemeinden regen Interesses. So wuchs schon im zweiten Jahr ihres Bestehens die Anzahl der an der Bistumsmeisterschaft teilnehmenden Mannschaften auf 13. Ein weiterer Anstieg auf 15 mitspielende Teams in der darauf folgenden Saison 1992/93, ermöglichte bereits zu diesem Zeitpunkt die Erweiterung der Bistumsmeisterschaft um eine zusätzliche Liga.
Den bis heute deutlichsten Zuwachs an Mannschaften erfuhr das Turnier in der Spielzeit 1995/96. Allerdings erforderten die nun 29 teilnehmenden Teams eine Umstrukturierung und erneute Erweiterung des Ligasystems. Die 2. Liga wurde daher in die Staffeln A und B aufgeteilt und eine 3. Liga hinzugefügt. Dieser veränderte Aufbau der Meisterschaft erlaubte die Aufnahme fünf weiterer Mannschaften in der folgenden Saison.
Dennoch musste bereits in der Spielzeit 1997/98 die Bistumsmeisterschaft abermalig um eine Spielklasse, die 4. Liga, ergänzt werden, um alle 43 nun partizipierenden Mannschaften integrieren zu können. Diese Struktur wurde bis in die Saison 2001/02 beibehalten.
In jener Spielzeit entschloss sich die Ligaleitung, den Aufbau der Meisterschaft erneut zu ändern, diesmal jedoch nicht der Aufnahme neuer Teams wegen, sondern um die Ligastruktur zu vereinfachen. Die Zweiteilung der 2. Liga wurde aufgehoben und im Gegenzug eine 5. Liga gegründet. Die lineare Anordnung der Spielklassen brachte neben einer verbesserten Übersichtlichkeit auch den Vorteil mit sich, dass in Zukunft problemlos neue Ligen an das bestehende System angegliedert werden konnten, sofern das erforderlich würde.
Diese Möglichkeit wurde schließlich in der aktuellen Saison 2006/07 mit der Einführung der 6. Liga genutzt. Bereits in der vergangenen Spielzeit hatten die Organisatoren der Bistumsmeisterschaft die große Nachfrage nach einer weiteren Spielklasse erkannt und im Laufe der Saison vorerst eine inoffizielle 6. Liga, die so genannte Wartelistenliga, gegründet. Zwar haben zur aktuellen Saison fünf etablierte Teams den Spielbetrieb der Bistumsmeisterschaft verlassen, doch die 6. Liga konnte trotz des Auffüllens der frei gewordenen Plätze planmäßig eingeführt werden, obgleich die ihre Kapazität mit fünf teilnehmenden Mannschaften nicht ausgeschöpft ist[http://www.bistumsliga.de/hefte/heft108.pdf BL-ID Nr. 108 vom 26.08.2006] (pdf-Dokument ? siehe Seite 3 ?Abschied & Begrüßung?).
Entwicklung weiterer Turniere
Als sich im Herbst 1990 die neun Gründungsmitglieder der Bistumsliga zusammenfanden und den Spielbetrieb aufnahmen, verfolgten sie vorerst ausschließlich das Ziel, eine Meisterschaft, die Bistumsmeisterschaft, auszutragen. Mit der steigenden Anzahl an gemeldeten Mannschaften wurde jedoch schnell der Ruf nach anderen Turnieren in anderen Austragungsformen laut. Daher wurde in der Saison 1992/93, nur zwei Jahre nach Gründung der Bistumsliga, der erste Pokalwettbewerb in den Spielplan aufgenommen. Der so genannte Bistumscup erfreute sich schnell großer Beliebtheit und etablierte sich daher dauerhaft im Terminplan.
Die stetige Zunahme an Mannschaften im Spielbetrieb der Bistumsliga riss jedoch auch in den Folgejahren nicht ab, und so entschlossen sich die Organisatoren in der Spielzeit 1994/95 ein zweites Pokalturnier zu lancieren. Mit der ersten Austragung des ersten Ligapokals schuf man den bis heute einzigen vollständig im K.-o.-System ausgetragenen Wettbewerb der Bistumsliga. Auch die Einführung des Ligapokals war nachhaltig erfolgreich.
Trotz dieses Erfolgs wurde bis in die Saison 1997/98 vorerst kein weiteres Turnier in den Spielplan der Bistumsliga aufgenommen. Aufgrund der wachsenden Popularität des Hallenfußballs und der damit einhergehenden Möglichkeit, die Winterpause des Ligabetriebs zu überbrücken, wurde dann jedoch das Hallen-Masters eingeführt. Die erste Austragung dieses Wettbewerbs fand am 24. und 31.01.98 in den Hallen der Alten_Försterei statt[http://www.bistumsliga.de/hefte/heft23.zip BL-ID Nr. 23 vom 21.02.1998] (doc-Dokument in einer zip-Datei ? Seite 22 ff.). Das Hallen-Masters vervollständigte den Turnierplan der Bistumsliga in Berlin und ist daher das jüngste regionale Turnier.
Die insgesamt kürzeste Vergangenheit als Wettbewerb hat jedoch der Interbistumscup. Dieses Turnier bietet den Mannschaften der Bistumsliga Berlin seit der Saison 2000/01 die Möglichkeit, sich mit über die Bistumsgrenzen hinaus mit Teams aus dem Großraum_Cottbus zu messen. Obwohl er gemessen an der Anzahl der teilnehmenden Teams den kleinsten Wettkampf darstellt, konnte sich auch der Interbistumscup schnell im Turnierplan der Bistumsliga etablieren.
Dauerhaft nicht durchsetzen konnte sich hingegen das ISC, eine Partie einer Bistumsligaauswahl gegen die Frauenfußballmannschaft von Tennis Borussia Berlin. Im Jahr 2001 wurde dieses Spiel von der Auswahl der Bistumsliga mit 4:1 gewonnen[http://bistumsliga.de/00-01/isc/isc2001.htm Die Internetseite zum ISC 2001], 2002 siegte dann die Frauenmannschaft von Tennis Borussia Berlin mit 2:1[http://bistumsliga.de/02-03/isc02/isc02.htm Die Internetseite zum ISC 2002]. Das engste Resultat des ISC gab es 2003, als es bei einem Spielstand von 4:4 nach Ablauf der regulären Spielzeit sogar zum Elfmeterschießen kam. Dieses konnte die Bistumsligaauswahl letztlich mit 9:8 für sich entscheiden[http://bistumsliga.de/03-04/isc03 Die Internetseite zum ISC 2003]. Seither hat jedoch kein weiterer Vergleich stattgefunden.
Entwicklung der Organisation
In den Anfangsjahren der Bistumsliga war der organisatorische Aufwand für die Planung des Ligabetriebs relativ gering, weswegen ein Verwaltungsapparat zur Leitung der Liga noch nicht benötigt wurde. Auch der Informationsfluss, beispielsweise der Austausch von Spielergebnissen, Torschützen, etc. konnte zu dieser Zeit noch formlos telefonisch aufrechterhalten werden. Wichtige Mitteilungen zu den Regeln, Ansetzungen und Tabellen wurden zwar bereits als Kopien an die Mannschaften weitergeleitet, allerdings gab es dafür bis in das Jahr 1995 hinein faktisch keine durchgehende Systematik.
Der Zuwachs an Mannschaften in der Saison 1995/96 sowie der komplexere Aufbau der stetig wachsenden Bistumsmeisterschaft machten nun aber der Ligaleitung die Unumgänglichkeit eines solchen Systems deutlich. Daher erschien im Juli 1995 erstmals der Bistumsliga Informationsdienst (BL-ID) mit einer ?Null-Nummer?[http://www.bistumsliga.de/ligainfo.htm Informationen zur Bistumsliga Berlin e.V.], welcher Spielregeln und Ansetzungen der kommenden Saison beinhaltete. Der BL-ID mit der laufenden Nummer 1 wurde schließlich am 02.09.1995 veröffentlicht[http://www.bistumsliga.de/hefte/heft01.zip BL-ID Nr. 1 vom 02.09.1995] (doc-Dokument in einer zip-Datei). Schnell etablierte sich dieses daraufhin ungefähr monatlich herausgegebene Heft als kaum mehr entbehrliches Kommunikationsmedium und hat diese Stellung bis heute nicht verloren.
Doch auch die Organisatoren selbst gerieten mit der steigenden Anzahl an Teams und Ligen zunehmend an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Als die Bistumsliga in die Saison 1997/98 startete, wurde klar, dass der Aufwand für die Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung der Spiele ohne eine feste Organisationsstruktur nicht mehr abgedeckt werden konnte. Aufgrund dessen wurde im Herbst 1997 von der Ligaleitung der Verein Bistumsliga Berlin e.V. gegründet.
Der Verein Bistumsliga Berlin e.V.
Allgemein
Der Verein Bistumsliga Berlin ist am 22.09.1997 mit dem Beschluss der Satzung in der Mitgliederversammlung gegründet und am 19.08.1998 ins Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer 18476 Nz eingetragen worden[http://www.bistumsliga.de/hefte/heft29.zip BL-ID Nr. 29 vom 23.09.1998] (doc-Dokument in einer zip-Datei - Siehe Seite 3 ?Bistumsliga Berlin e.V.?). Aufgrund des Eintrags ins Vereinsregister wird seither der Zusatz ?e.V.? im Namen geführt. Für die Verwendung des Wortes ?Bistum? in der Vereinsbezeichnung wurde im Zuge dessen auch die Erlaubnis des Erzbischöflichen Ordinariats eingeholt[http://www.bistumsliga.de/hefte/heft23.zip BL-ID Nr. 23 vom 21.02.1998] (doc-Dokument in einer zip-Datei - Siehe Seite 3 ?Neues in Sachen Bistumsliga Berlin e.V.?). Die Bistumsliga Berlin e.V. hat ihren Sitz in Berlin und nutzt als Geschäftsjahr das Kalenderjahr.
=Vereinszweck und Grundsätze
=Die Bistumsliga Berlin e.V. verfolgt gemäß § 2 Abs. 1 der Satzung[http://www.spremmis-erben.de/ligaseite/leitung/dateien/statut.pdf Satzung und Beitragsordnung der Bistumsliga Berlin e.V.] (pdf-Dokument) ?...ausschließlich und ummittelbar gemeinnützige_Zwecke [...] und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.?. Dieser Zweck wird insbesondere ?...verwirklicht durch die Durchführung der Bistumsliga-Fußball-Meisterschaft.?. Neben dem Vereinszweck führt § 2 der Satzung folgende Grundsätze der Tätigkeit auf:
*die Tätigkeit ist selbstlos und dient daher nicht in erster Linie eigenwirtschaftlichen Zwecken (Abs. 2)
• Organe' target='blank'>des Vereins] arbeiten in ihren Funktionen Mittelzuflüsse]]' target='blank'>sind satzungsgemäß zu ] (Abs. 4)
• Gewinnanteile' target='blank'>oder profitieren (Abs. 5)
*der Verein wahrt parteipolitische_Neutralität und verpflichtet sich der Gleichberechtigung aller Völker und Rassen sowie religiöser und weltanschaulicher Toleranz (Abs. 5)
=Vereinsstruktur
=Der Verein Bistumsliga Berlin e.V. besteht aus folgenden Organen:
• Vorstand' target='blank'>(Ligaleitung), aufgeteilt in
**Geschäftsführendem Vorstand, bestehend aus
***Vorstandsvorsitzenden]
**•_
**• Stellvertretendem' target='blank'>Vorstandsvorsitzenden]
**• Vorstand, bestehend aus vier beratenden Mitgliedern
*
Es' target='blank'>können im Bedarfsfall weitere selbstständige Abteilungen]_für_jede,_im_Verein_betriebene,_Sportart_gegründet_werden._Für_solche_Abteilungen_gelten_die_Bestimmungen_der_Satzung_der_Bistumsliga_Berlin_e.V._dann_entsprechend.
Aktuell
Aktuell_(Stand_März_2007)_besteht_die_Bistumsliga_Berlin_e.V._nur_aus_der_Abteilung_für_die_Sportart_[[Fußball] für jede, im Verein betriebene, Sportart gegründet werden. Für solche Abteilungen gelten die Bestimmungen der Satzung der Bistumsliga Berlin e.V. dann entsprechend.
Aktuell
Aktuell (Stand März 2007) besteht die Bistumsliga Berlin e.V. nur aus der Abteilung für die Sportart [[Fußball. Zu Beginn der Saison 2006/07 haben sich 51 Mannschaften für den Spielbetrieb der Bistumsmeisterschaft angemeldet, wovon 50 Teams mit derzeit 1134 gemeldeten Spielern[http://www.bistumsliga.de/hefte/heft114.pdf BL-ID Nr. 114 vom 12.05.2007] (Der aktuellste BL-ID als pdf-Dokument - Siehe Seite 6 unten) integriert werden konnten. Die verbleibende Mannschaft steht derzeit, gemeinsam mit acht später gemeldeten Teams, auf der Warteliste.
Da eine Mitgliedschaft der Spieler für die Teilnahme am Spielbetrieb nicht notwendig ist, hat der Verein aktuell 92 Vereinsmitglieder. Der Vorstand wird momentan gebildet durch:
*Geschäftsführender Vorstand:
**Andreas Zdrenka (Vorsitzender)
**Dennis Sonnenberg (stellvertretender Vorsitzender)
**Dirk Strenger (Kassenwart)
*Erweiterter Vorstand:
**Sebastian Kejl
**Gregor Maasberg
**Harald Rasch
**Stefan Stechow
Wettbewerbe
Derzeit werden in der Bistumsliga Berlin e.V. fünf Wettbewerbe ausgetragen, wovon einer, der Interbistumscup, gemeinsam mit der Bistumsliga Görlitz organisiert wird. Vier dieser Turniere nutzen während des Verlaufs ein Tabellensystem, um die Platzierungen der Teams zu ermitteln. In diesem Falle kommt die auch in der FIFA gebräuchliche Drei-Punkte-Regel zum Einsatz, welche einer Mannschaft für einen Sieg drei, für ein Unentschieden einen und für eine Niederlage keinen Punkt zuspricht. Die Position in der mit diesen Informationen erstellten Tabelle wird folgendermaßen festgestellt:
#Sortierung der Mannschaften nach Punktzahl in absteigender Reihenfolge. Bei Punktgleichheit mehrerer Teams kommt es zum
#Heranziehen des direkten Vergleichs der Mannschaften, also die Auswertung der gegeneinander ausgetragenen Spiele. Sollte dadurch keine Entscheidung möglich sein entscheidet der
#Vergleich der Tordifferenzen jener Teams. Gibt es auch in diesem Punkt keinen Unterschied so bestimmt die
#Anzahl erzielter Tore in absteigender Reihenfolge die Platzierung.
Sind zwei oder mehr Teams durch keines der Kriterien 1. bis 4. zu unterscheiden, wird die endgültige Reihenfolge in der Tabelle ja nach Wettbewerb mittels Losentscheid, oder durch ein entscheidendes Strafstoßschießen ermittelt.
Bistumsmeisterschaft
Die Bistumsmeisterschaft, deren Austragung die Gründung der Bistumsliga erst veranlasste, ist bis heute der prestigeträchtigste, von der Bistumsliga Berlin e.V. organisierte Wettbewerb. In einem Ligasystem, welches derzeit sechs Spielklassen umfasst, wird dabei seit 1990 jährlich um den Titel des Bistumsmeisters (1. Liga) bzw. um den Aufstieg in eine höhere Liga (2. bis 6. Liga) gespielt. Die momentan nach errungenen Titeln erfolgreichste Mannschaft der Bistumsmeisterschaft ist das Team Marzahn I mit vier gewonnen Meisterschaften.
=Wettbewerbsmodus
=Die Mannschaften in einer Spielklasse spielen in jeder Saison zweimal gegen jede andere Mannschaft derselben Liga. Eine Saison erstreckt sich meist von Anfang September bis Mai oder Juni und wird im Winter durch eine Spielpause (auch Winterpause) unterbrochen. An einem Spieltag der Bistumsmeisterschaft trägt jedes Team im Regelfall zwei direkt aufeinander folgende Partien aus, es sei denn, es hat in einem der Spiele spielfrei. Ausgetragen werden die Partien dabei je nach Ligazugehörigkeit auf unterschiedlichen_Plätzen.
Am Ende der Spielzeit wird nach den üblichen Kriterien eine Abschlusstabelle aufgestellt, wobei es in der Bistumsmeisterschaft bei völliger Gleichheit mehrerer Teams zum Losentscheid kommt. Die in der Saisonabschlusstabelle erstplatzierte Mannschaft der 1. Liga erhält den Titel Bistumsmeister und die beiden ersten Mannschaften der 2. bis 6. Liga steigen am Saisonende eine Spielklasse auf. Im Gegenzug steigen die beiden letztplatzierten Teams der 1. bis 5. Liga am Saisonende eine Spielklasse ab. Absteiger aus der 6. Liga gibt es nach dem derzeitig gültigen Regelwerk nicht[http://www.bistumsliga.de/hefte/heft107.pdf BL-ID Nr. 107 vom 30.07.2006] (Regelwerk der Saison 2006/07 als pdf-Dokument).
=Der Wettbewerbsmodus im Überblick
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Ligapokal
Der zweite in die Bistumsliga eingeführte Pokalwettbewerb ist der Ligapokal. Seit der Saison 1994/95 wird er jährlich ausgetragen. Die nach Titeln erfolgreichste Mannschaft dieses Wettbewerbs ist das Team Maria Frieden I mit derzeit vier gewonnenen Pokalen.
=Wettbewerbsmodus
=Der Pokalmodus des Ligapokals ist dem des DFB-Pokals sehr ähnlich. Ausgetragen wird der Wettbewerb während der laufenden Saison an verschiedenen Terminen in der Wuhlheide, wobei durchaus zwei Runden an einem Tag gespielt werden können. Die Startplatzvergabe erfolgt im Gegensatz zum DFB-Pokal jedoch nicht nach Ligazugehörigkeit oder sportlicher Leistung, sondern im Windhundverfahren. Das heißt, dass die Mannschaften, die zuerst für den Ligapokal melden, auch zuerst berücksichtigt werden.
Die 32 teilnehmenden Teams spielen von Anfang an in einem K.-o.-System gegeneinander. Im Falle eines Unentschiedens wird die Entscheidung durch ein sofortiges 9-Meter-Schießen herbeigeführt. Der Sieger des Finals erhält am Ende den Titel Ligapokalsieger, der Verlierer der Finalpartie wird Zweiter des Turniers. Weitere Platzierungen werden in diesem Wettbewerb nicht ausgespielt.
=Der Wettbewerbsmodus im Überblick
=Hallen-Masters
Das Hallen-Masters ist das einzige Disqualifikation eines Titelgewinners in den verschiedenen Wettbewerben der Bistumsliga die der Mannschaft Pankow Blues beim Hallen-Masters der Saison 2000/01 war. Grund hierfür war der Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers, kurioserweise des späteren Torschützenkönigs. Nachträglich wurde daher dem Team Marzahn I der Titel zugesprochen.
=Wettbewerbsmodus
=Das Hallen-Masters wird traditionell in der Winterpause der Bistumsmeisterschaft, meist an zwei Wochenenden im Januar oder Februar, ausgetragen. Die Vorrunde wird hierbei am Samstag des ersten Wochenendes gespielt, die Endrunde am Samstag des zweiten Wochenendes.
Der Wettbewerbsmodus an sich ist jedoch derselbe wie der des Bistumscups. Lediglich Strafstöße bzw. Strafstoßschießen werden in der Halle aus einer Distanz von 7 Metern durchgeführt und nicht aus 9 Metern, wie es im Freien bei Spielen der Bistumsliga Berlin e.V. üblich ist. Der Sieger der Finalpartie erhält den Titel Hallen-Masters-Sieger, der Unterlegene des Finals wird Zweiter. Auch der Drittplatzierte wird bei diesem Wettbewerb in einem 7-Meter-Schießen zwischen den Verlierern der Halbfinalpartien ermittelt.
=Der Wettbewerbsmodus im Überblick
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Die Titelträger im Überblick
Seit bestehen der Bistumsliga haben sich in den bisherigen 17 Saisons, die aktuelle Spielzeit 2006/07 eingeschlossen, 18 verschiedene Mannschaften Titel sichern können. Die folgenden Übersichten stellen die Meister und Pokalsieger im Überblick dar.
Regeln
Dieser Abschnitt erläutert die wesentlichen Unterschiede des Regelwerks der Bistumsliga Berlin e.V. zu dem der FIFA bzw. des DFB und setzt daher die Kenntnis der von der FIFA festgelegten Fußballregeln voraus. Es handelt sich außerdem nicht um die kompletten Regeln der Bistumsliga Berlin e.V. sondern um Auszüge, welche die Abweichungen deutlich machen sollen. Sofern keine Ausnahmen angegeben sind, gelten die dargelegten Regelungen für alle gegenwärtig durch die Bistumsliga Berlin e.V. organisierten und im Freien stattfindenden Partien einschließlich der Spiele des Interbistumscups.
Spielfeld
Die Partien der Bistumsliga Berlin e.V. werden auf Kleinfeldern, also der Hälfte eines normalen Fußballfeldes (auch Großfeld), ausgetragen. Dementsprechend werden statt der gewöhnlichen Fußballtore Kleinfeld- bzw. Hallenfußballtore, die etwa fünf Meter lang und zwei Meter hoch sind, verwendet. Auch der Strafraum ist infolgedessen kleiner. Wo dieser jedoch beginnt bzw. endet liegt aufgrund fehlender Markierungen meist im Ermessen des Schiedsrichters.
Spielstätten
Die Spiele der Bistumsliga Berlin werden im Gegensatz zu den Partien im Profifußball nicht auf mannschaftseigenen Fußballplätzen in Form von Heim-_bzw._Auswärtsspielen ausgetragen, sondern finden auf neutralem Grund statt. Als Ausrichter der Spiele tritt der Verein Bistumsliga Berlin e.V. selbst auf und trägt somit auch die Kosten für die Anmietung der Spielstätten. Derzeit werden in der Bistumsmeisterschaft und für die Pokalwettbewerbe drei verschiedene Sportanlagen genutzt.
=Friedrichshagen
=Die reguläre Spielstätte für die Partien der 1. Liga in der Bistumsmeisterschaft befinden sich momentan am Fürstenwalder Damm 570 in 12587 Berlin-Friedrichshagen. Bei den Sportanlagen handelt es sich um zwei Kunstrasenplätze, was die gleichzeitige Durchführung von vier Partien ermöglicht.
=Alte Försterei
=Auf dem Vereinsgelände des 1. FC Union Berlin, der Alten_Försterei in der Hämmerlingstraße 80-85 in 12555 Berlin-Köpenick, finden momentan die Spiele der 2. und 3. Liga in der Bistumsmeisterschaft statt. Auch hier stehen für den Spielbetrieb zwei Kunstrasenplätze für vier zeitgleich laufende Partien zur Verfügung. Zudem wurde der Hallenkomplex der Sportanlage An der Alten Försterei bis in die vergangene Saison 2005/06 für die Austragung des Hallen-Masters genutzt. In dieser Spielzeit wurde für das Hallen-Masters jedoch auf eine Halle in der Glienicker Straße 36 in 12557 Berlin-Adlershof zurückgegriffen.
=Wuhlheide
=Die meisten von der Bistumsliga Berlin e.V. organisierten Partien werden im Volkspark Wuhlheide in 12555 Berlin-Köpenick ausgetragen. Neben den Spielen der 4., 5. und 6. Liga finden im Saisonverlauf hier auch die Spiele des Ligapokals sowie am Saisonende der Bistumscup statt. Es handelt sich bei den beiden Feldern jedoch im Unterschied zu den anderen regulären Spielstätten nicht um Kunstrasen- sondern Schotterplätze.
Spieler und die Spielfähigkeit einer Mannschaft
Jede der beiden antretenden Mannschaften darf höchstens sieben spielberechtigte Spieler einsetzen, wovon einer der Torwart ist. Um spielberechtigt zu sein, muss der Spieler für das eigene Team bei der Ligaleitung angemeldet sein. Eine Ausnahme bildet der als offenes Turnier ausgetragene Bistumscup, bei dem alle Mannschaften und deren Spieler teilnahmeberechtigt sind, sofern das Team sich angemeldet und die Startgebühr bezahlt hat. Eine Mannschaft gilt für eine Partie als spielfähig, wenn sie fünf einsetzbare Spieler (inklusive Torwart) zur Verfügung hat.
Schiedsrichter
Im Spielbetrieb der Bistumsmeisterschaft wird grundsätzlich eine Mannschaft benannt, die Schiedsrichter für die Spiele zu stellen hat. Da aufgrund der ungeraden Anzahl an Teams in den Ligen immer eine Mannschaft spielfrei hat, wird im Regelfall diese verpflichtet die Schiedsrichter zu stellen. In den Pokalwettbewerben sind Schiedsrichter hingegen nicht zwangsläufig vorgesehen. Es kann sein, dass die Ligaleitung auch hier Mannschaften benennt, die Schiedsrichter stellen müssen, oder aber selbst Schiedsrichter stellt, sie muss dies jedoch nicht tun. Es gibt jedoch die Möglichkeit für die Teams, ausdrücklich einen Schiedsrichter für Pokalspiele bei der Ligaleitung zu erfragen.
Dauer eines Spiels
Die Spiele der Bistumsmeisterschaft und des Ligapokals bestehen aus zwei Spielhälften von je 25 Minuten. Die Pause zwischen beiden Spielhälften sollte dabei 10 Minuten nicht überschreiten. Beim Interbistumscup und beim Bistumscup wird die Dauer der Partien der jeweiligen Situation angepasst. Hierbei werden insbesondere Faktoren wie die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften, die Spielbelastung der Teams und ein eventueller Terminverzug berücksichtigt. In den vergangenen Jahren betrug die Dauer einer Spielhälfte in diesen Wettbewerben meist zwischen 10 und 15 Minuten.
Während des Spiels
=Aufgehobene Regelungen
=Die Abseitsregel wird bei den Spielen der Bistumsliga Berlin e.V. nicht angewendet. Außerdem ist die Anzahl der möglichen Wechsel während der Partie in keiner Weise begrenzt. Auch die Rückpassregel fand bis vor kurzem keine Anwendung, wurde jedoch nach einem erfolgreichen Test im vergangenen Bistumscup mit dem Beginn der Saison 2006/07 neu eingeführt.
=Geänderte Regelungen
=Alle Freistöße, ausgenommen Strafstöße, müssen indirekt ausgeführt werden. Ein direkt zum Torerfolg führender Freistoß wird dementsprechend nicht gewertet. Die so genannte Mauer muss bei Freistößen mindestens 7 Meter vom Ball entfernt sein. Die Strafstöße werden aufgrund der Größe von Spielfeld und Toren nicht aus einer Entfernung von 11 Metern sondern aus 9 Metern ausgeführt. Auch die Bestrafung von Vergehen während des Spiels wurde angepasst. Gelbe,_gelb-rote_und_rote_Karten kommen nicht zum Einsatz. Stattdessen kann der Schiedsrichter neben den üblichen Ermahnungen Zeitstrafen zwischen 2 und 10 Minuten gegen einen Spieler verhängen. Für diesen Zeitraum wird die Mannschaft des betreffenden Spielers dezimiert und der Spieler darf nicht eingesetzt (eingewechselt) werden. Nach Ablauf der Zeitstrafe werden diese Einschränkungen wieder aufgehoben. Im Gegensatz zum Eishockey endet die Zeitstrafe allerdings nicht vorzeitig, wenn das gegnerische Team unterdessen ein Tor erzielt. Zur Ahndung besonders schwerer Regelverstöße hat der Schiedsrichter auch die Möglichkeit, einen Spieler vom weiteren Spielverlauf auszuschließen und ihn somit des Feldes zu verweisen.
Bestrafungen außerhalb des Spielgeschehens
Zusätzlich zu den Möglichkeiten, die der Schiedsrichter während des Spiels hat, um Regelverstöße zu ahnden, kann die Ligaleitung bestimmte Vergehen auch nach den Partien bestrafen. Dies bezieht sich insbesondere auf Regelverstöße von besonderer Schwere (z.B. grobe Unsportlichkeit) und solche, die erst im Nachhinein festgestellt werden können (z.B. Einsatz eines nicht gemeldeten Spielers).
Öffentlichkeitsarbeit
Medienpräsenz
In den ersten sieben Jahren des Bestehens der Bistumsliga Berlin nahmen die Medien diese, noch in den Kinderschuhen steckende, Freizeitliga praktisch nicht wahr. Einzig ein Artikel in der Tageszeitung ?junge Welt? bildete durch die Erwähnung der Existenz der Liga eine Ausnahme. Dennoch zeigten viele Mannschaften Interesse an dem neuen Projekt und die Zahl der am Ligageschehen teilnehmenden Teams wuchs ständig. Entsprechend nahm auch der Aufwand für die Organisation des Spielbetriebs kontinuierlich zu, bis es im Sommer 1997 schließlich die fehlende Rechtsform war, die erhebliche Schwierigkeiten bei der Platzanmietung verursachte.
Diese Probleme führten im August des Jahres zu zwei Presseberichten, wobei speziell ein Artikel der Berliner MorgenpostBerliner Morgenpost vom 31.08.1997, Artikel: ?Aus für die kickende Fußball-Bistumsliga? eine breite Öffentlichkeit erreichte. Mit Formulierungen wie ?Das Sportförderungsgesetz zwingt deshalb nun die Gläubigen in die Knie.? wurde darin insbesondere die Gesetzgebung kritisiert, welche Vereine bei der Platzvergabe vorrangig behandelte, auch wenn sie aus anderen Stadtbezirken stammten. Die Gründung des Vereins Bistumsliga Berlin e.V. sollte in der Folgezeit die erwähnten organisatorischen Hürden beseitigen.
Gleichwohl erschienen, durch diese Artikel etwas mehr ins Blickfeld der Allgemeinheit gerückt, zukünftig häufiger Beiträge zur Bistumsliga Berlin in den Printmedien. So titelte beispielsweise die BZ in ihrer Ausgabe vom 3.5.1998 ?Die Jesus-Kicker von Berlin?BZ vom 03.05.1998, Rubrik: Berlin / Brandenburg, Artikel: ?Bei jedem Tor ein Halleluja? und bezog sich dabei, wie auch einige andere Artikelu.a. [http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/0620/lokales/0067/index.html Berliner Zeitung vom 20.06.2000, Artikel ?Beim Fußball glaubt der Pfarrer noch an Wunder?], auf die Besonderheit, dass in dieser Freizeitfußballliga zu jener Zeit hauptsächlich Christen mitspielten.
In den Folgejahren wurde speziell der Wandel der Bistumsliga hin zu einem Projekt, an dem auch viele nicht christliche Mannschaften und Spieler teilnehmen, des Öfteren von diversen Zeitungen thematisiert. Durch Artikel wie zum Beispiel ?In der Berliner Bistumsliga führen Ungläubige die Tabelle an?Berliner Morgenpost vom 22.12.2000, Rubrik: Regionale Informationen wurde diese Eigenheit der Bistumsliga Berlin ausführlich dargelegt.
Aktuell erscheinen neben regelmäßigen Berichten in der Katholischen SonntagsZeitung auch weiterhin gelegentlich Artikel in anderen Zeitungen bzw. auf entsprechenden Internetpräsenzenu.a.auf der [http://www.berlin030.de/sport/bistumsliga.shtml Internetseite des Berliner Stadtmagazins] 030. Zudem hat die regionale Rundfunkanstalt SFB bzw. RBB in der jüngeren Vergangenheit bereits Fernseh-_und_Radioreportagen über die Bistumsliga Berlin ausgestrahlt.
Kontakte und Partnerschaften
Neben dem engen_Kontakt der Bistumsliga Berlin e.V. zur ?Schwesterliga? des Bistums_Görlitz, hat der Verein ein wachsendes Netzwerk an Verbindungen zu anderen Organisationen aufgebaut. Dabei stehen aufgrund der Entwicklungsgeschichte der Bistumsliga aus einem religiösem Umfeld heraus Kontakte zu christlichen Institutionen im Vordergrund. Bekannte Partner der Bistumsliga sind unter anderem:
*Der Bund der deutschen katholischen Jugend[http://www.bdkj-berlin.de/partnerdesbdkj/weitere.shtml Partner des BDKJ] (BDKJ)
*Der DJK-Sportverband[http://www.djk-berlin.de/bistumsliga.html Partner des DJK-Sportverbandes Berlin]
*Das Erzbistum Berlin[http://www.erzbistumberlin.de/7338.htm Links des Erzbistums Berlin] (siehe Absatz ?Kinder und Jugend?)
Des Weiteren zählen diverse kleinere Vereine zu dem Kontaktnetzwerk der Bistumsliga Berlin e.V..
Quellen
Weblinks
• Bistumsliga Berlin (Die Homepage der Bistumsliga Berlin e.V.)
• Bistumsliga Görlitz (Die Homepage der Bistumsliga Görlitz)
• Fußballregeln des DFB für die Saison 2006/07 (pdf-Dokument in einer zip-Datei)
• Katholische SonntagsZeitung (Homepage der Katholischen SonntagsZeitung)

