Erzbistum Trient
Das Erzbistum Trient (lat. Archidioecesis Tridentinus, italienisch Arcidiocesi di Trento) ist ein römisch-katholisches Konzils_von_Trient. Bis 1751 war das Bistum Trient ein Suffraganbistum von Aquileia, dann des Erzbistums_Görz. 1772 wurde es exemt (also direkt dem Papst unterstellt), ab 1825 wieder Suffraganbistum (dieses Mal des Erzbistums_Salzburg). Seit 1920 ist Trient wieder exemt, 1929 wurde es zum Erzbistum erhoben (damals noch ohne Suffraganbistümer).
1964 wurden die deutschsprachigen Gebiete der Erzdiözese Trient in der Provinz Bozen zum Bistum Brixen geschlagen, das seither unter dem Namen Bistum Bozen-Brixen als Suffraganbistum dem neuen Erzbistum Trient unterstellt ist.Siehe auch: Liste der Bischöfe von Trient
Hochstift Trient
Anfang des 11. Jahrhunderts entstand durch Übertragung der Grafschaft Trient (1004), der Grafschaft Bozen (1027) und der Grafschaft Vinschgau das geistliche Fürstentum Hochstift Trient, mit dem der Bischof von Trient nun auch die weltliche Gewalt über die Stadt und eine über das Bistum hinausgehende Region erhielt.
Ab 1150 waren die Grafen_von_Tirol Vögte des Hochstifts, ab 1363 die Grafen_von_Habsburg. Bis 1803 war das Hochstift reichsunmittelbar und hatte eine Virilstimme im Reichsfürstenrat des Heiligen_Römischen_Reichs_Deutscher_Nation inne. Um 1800 hatte es etwa 155.000 Einwohner. 1803 kam es zu Tirol und mit Tirol 1805?1809 an das Königreich Bayern und 1810?1813 an das Königreich Italien. Ab 1814 wurde das Bistum österreichisch, 1919 fiel es mit Südtirol an Italien. Den Fürstentitel führten die Bischöfe bis 1951.
Weblinks
• Offizielle Internetpräsenz (italienisch)

