Bistum Szombathely
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#FFDEAD;"! colspan="2" | Basisdaten
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| Kirchenprovinz: /'>| András Veres
/'>---- bgcolor="#FFFFFF"
| Einwohner: /'>| 378.000
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| Ordenspriester: /'>| 24
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| lateinisch Dioecesis Sabariensis) ist ein ungarisches Bistum, das dem Erzbistum Veszprém unterstellt ist.
Szombathely (deutsch Steinamanger) wurde um 50_n._Chr. von den Römern gegründet, hieß damals Sabaria und war die Hauptstadt Pannoniens. Dort gab es auch eine christliche Gemeinde, die von den Hunnen (um 400) und den Awaren (um 550) vernichtetet wurde.
Karl der Große kolonisierte das Gebiet mit deutschen Siedlern und unterstellte es 803 der Erzdiözese Salzburg. König Ludwig (? 876) schenkte Steinamanger im Jahr 860 dem salzburger Erzbischof Adalwin (? 873). Unter Stephan_I. wurde das Gebiet wahrscheinlich im Jahr 1000 dem Bistum_Gran unterstellt.
Maria Theresia errichtete 1777 mit Genehmigung des Papstes Pius VI. aus Teilen der Bistümer Raab, Veszprém und Agram das Bistum Steinamanger. Unter dem ersten Bischof, János Szily, wurden das Seminars und der bischöflichliche Palast gebaut. Es wurde mit dem Bau der Domes begonnen, den man 1821 vollendete.
1922 wurde im Vertrag von Trianon ein Gebiete mit etwa 100.000 Gläubigen an die neuerrichtete Apostolische_Administratur_Burgenland abgegeben. 1923 kamen Pfarren mit etwa 67.000 Gläubigen an das Diözese Lavant-Marburg.
Am 31. Mai 1993 wurde das Bistum dem neuerrichteten Erzbistum Veszprém unterstellt.
Diözesanpatron ist der heilige Martin von Tours, der um 316 in Sabaria geboren wurde.
Siehe auch: Liste der katholischen Bistümer
Bischöfe
# János Szily (1777-1799)
# Ferenc Herzan_von_Harras (1799-1804)
# Lipót Perlaki Somogy (1806-1822)
# András B?le (1822-1844)
# Gábor Balassa (1844-1851)
# Ferenc Szenczy (1852-1869)
# Imre Szabó (1869-1881)
# Kornél Hidasy (1882-1900)
# Vilmos István (1901-1910)
# János Mikes (1911-1936)
# József Gr?sz (1936-1944), danach Erzbischof von Kalocsa
# Sándor Kovács 1945-1972
# Árpád Fábián OPraem (1972-1986)
# István Konkoly (1987-2006)
# András Veres (ab 2006)
Literatur
* Gyula Géfin: A szombathelyi egyházmegye története. (Geschichte der Diözese Szombathely) Szombathely, 1929
*
Weblinks
• Homepage der Diözese Szombathely

