Bistum Laghouat
Das in Algerien gelegene Bistum Laghouat (lat. Dioecesis Laghuatensis) wurde am 19. Juli 1901 als Apostolische Präfektur von Ghardaïa (lat. Ghardaiensis) begründet, wechselte aber seinen Namen am 10. Januar 1921 auf Apostolische Präfektur Ghardaïa nel Sahara (lat. für Ghardaiensis in Sahara), wurde am 10. Juni 1948 zum Apostolischen_Vikariat, bevor er es am 14. September 1995 unter dem Namen Laghouat zum Bistum erhoben wurde.Das 2.107.780 km² große Bistum zählte 1950 12.241 Gläubige. Heute sind es lediglich noch 2.000 Katholiken, die zum Teil in den großen Wüstengebieten der Sahara oder in der Nähe der Erdölvorkommen des Landes leben (0,1 % der Bevölkerung).
In der Diözese gibt es 16 Priester, 7 Laienbrüder und 35 Ordensschwestern. Das Bistum ist in 10 Pfarrgemeinden oder Pastoralzentren strukturiert. Sie ist ein Missionsgebiet der Weißen_Väter, welche auch die Apostolischen_Vikare und Bischöfe bis auf den heutigen Tag stellen.
Liste der Bischöfe
Charles Guérin (1901 - 1910)
Henry Bardou (1911 - 1916)
Louis David (1916 - 1919)
Gustave-Jean-Marie Nouet PA (1919 - 1941)
Georges-Louis Mercier PA (1941 - 1968)
Jean-Marie Raimbaud PA (1968 - 1989)
Michel-Joseph-Gérard Gagnon PA (1991 - 2004)
Claude Rault PA (2004 - heute)
Weblinks
• Homepage des Bistums Laghouat
• Bild der Kathedrale
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