Diözese Eisenstadt
Die Diözese Eisenstadt (lat. Dioecesis Sideropolitanus) ist eine Burgenland zuständig.
Geschichte
Das Diözesangebiet gehörte bis zum Ende des 1._Weltkriegs zu Ungarn
und wurde von den Diözesen_Raab (ungarisch Gy?r) und Steinamanger (ungarisch Szombathely) verwaltet. Erst 1921 wurde das Bundesland Burgenland ein Teil Österreichs.
Von 1922 bis 1949 wurden die Erzbischöfe der Erzdiözese Wien zu Apostolischen_Administratoren ernannt.
Unter dem Kardinal Theodor Innitzer wurden das Burgenländische_Priesterseminar in Wien und ein Knabenseminar errichtet. Die Kirchenverwaltung wurde von Wien nach Eisenstadt verlegt.
Der Anschluss Österreichs im Jahr 1938 brachte schwere Rückschläge durch die Auflösung katholischer Privatschulen und die Behinderung des Seelsorge. Die Kirchenverwaltung musste zunächst nach Mattersburg und dann nach Bad Sauerbrunn verlegt werden.
Nach dem 2._Weltkrieg wurde Joseph Schoiswohl 1949 zum Administrator ernannt, der die Kirchenverwaltung wieder nach Eisenstadt verlegte.
Während des Episkopats von Stephan László wurde das Gebiet durch Papst Johannes XXIII. mit der Bulle Magna quae vom 15. August 1960 zur Diözese erhoben.
Bischofskirche der Diözese ist der Dom zum hl. Martin in Eisenstadt, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückgeht.
Liste der Bischöfe
• Gustav Piffl|Friedrich Gustav Kardinal Piffl] (Erzbischof von Wien, Administrator 1922-1932)
• Innitzer|Theodor Kardinal Innitzer] (Erzbischof von Wien, Administrator 1932-1949)
• Schoiswohl] (Titularbischof von Phytea, Administrator 1949-1954)
• László] (Administrator ab 1954, Diözesanbischof 1960-1992, Administrator bis 1993)
• Iby] (ab 1993)
Diözesanpatron
Hl. Martin von Tours (seit 1924)
Weblinks
• Dom zum hl. Martin
• Dommusik St. Martin in Eisenstadt

